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Donnerstag, 10. August 2006
cabman, 00:13h

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Eintopf mit was drin.
cabman, 02:31h
Also nu aber. Ich bin ja nun nicht so schnell fertig geworden, wie ich das eigentlich so wollte, aber der Leser möge mir verzeihen, all die Arbeit und dann noch mehr Arbeit.
Ich präsentiere heute mal schnell die versprochenen Logos und die, die ich nicht versprach, präsentiere ich auch.
Nummer 1 also die liebe Frau schluesselkind. Da gibt es nicht viel zu reden, weil ich se gern hab und ist halt so.
Nummer 2 der Zigarrillo, da gibt es noch viel weniger zu reden, denn das Bildchen habe ich mit ihm gemeinsam gebastelt.
Nummer 3 der Büffel, dem habe ich das nicht versprochen, aber nun hat auch eins bekommen und ich sach auch gleich warum
Nummer 4 die liebe Frau Cosmomente, weil sie auch ne nette ist und weil se was mit Stil und Anstand haben wollte, bekommte se die Titelseite der I-AhCosmopolitan von 1909. Natürlich ein bisschen retuschiert.
Es fehlen mir jetzt noch ein paar, aber bitte nicht traurig sein, dass hol ich nach, versprochen, denn ich tue dies aus Spass an der Freud und purem Eigennutz. Das werden Sie feststellen wenn se mal kurz ganz nach unten scrollen an das Ende dieses sagenhaft gut aussehenden Blogs, denn da findet sich die ganze Bagage zum bunten Stelldichein und sollte einer mit seinem Piktogramm nicht zufrieden sein, oder es gar gänzlich weghaben wollen, dann bitte kurz Laut geben. Im Übrigen sind die klickbar. Für mich nur eine kleiner Schritt der Layoutänderung, für euch der grossartige Anfang der A-Bloggerzeit.;-)
So, nun muss ich noch kurz ein Bild vom Schuppen zeigen. Mit dem habe ich heute nämlich gekämpft und mir ein blaues Knie geholt. Gar nicht gut, wobei, eigentlich doch, kann ich mit Ben und Jerry auf der Liege bleiben, oder eher nicht, ich habe ja nen engen Zeitplan. Dieses Bild ist Beweisstück A1 euer Ehren, anhand desssen deutlich belegt ist, dass ich harte körperliche Arbeit verrichtete. Ja euer Ehren den ganzen Tag und ganz allein. Nein, niemand half dem kleinen Cabman. Nein euer Ehren ich habe keine Pause gehabt. Ehrlich. Nein euer Ehren dieses lächerliche Bisschen ist noch nicht der Endzustand. Ja euer Ehren ich schwöre feierlich, dass ich morgen weiter mache. Ich kann ja gar nicht anders.

Dann wollte ich auch noch schnell davon künden, dass ich mir heute ein neues Auto gekauft habe. Der Verkäufer meinte zwar man müsse daran noch ein bisschen was machen. Mir ist das gar nicht so aufgefallen und ich habe gern die 15.000,- auf den Tisch des Hauses gelegt, denn hätte ich die auf den Boden gelegt, hätte ich mich ja bücken müssen und das mit dem Knie. NEIN euer Ehren, ich versuche hier keine billigen Tricks. Also ehrlich mal.

Eigentlich wollt ich auch noch ein hübsches Bild meiner uralten Sommershorts posten, um mal de Bloggergemeinde zu befragen, wie sie die so findet, denn der Zigarrillo und die Antike meinten die sähe doof aus. Ich bin da ganz gegensätzlicher Auffassung, das Bild gibt es aber nicht. Grund ist der, dass ich das Höschen anhabe und das auch noch halbnackig und das wollen wir keinem zumuten, mir am aller Wenigsten und daher bleibt dat Bild an meiner digitalen Wand.
So. Ich sach dann jetzt mal Tschö mit Ö und nachher köchel ich noch nen anderen Eintrag, denn es soll ja abwechslungsreich, bekömmlich und vor allem lecker sein, hier im Cove, wo es die bunten Eintöpfe gibt.
PS: Liebe lunally, das Wort, dass ich dir heute schenke, darf nur und ausschliesslich mit einem Ausrufezeichen benutzt werden.
Ich sachs lieber noch mal, wegen der Sicherheit. Liebe Frau lunally, das Wort, dass ich dir heute schenke darf nur und ausschlieeslich mit einem A U S R U F E Z E I C H E N benutzt werden.
Bitte schön: bäks! = Ausruf des Wiederwillens.
Ich finde es schmückt Dich sehr, es ist luftig-leicht, passt in jede Handtasche und hat frau es zu früh angewendet, kann frau immer noch sagen, sie wollte nur ein Bier bestellen. Motzen mit Sicherung sozusagen.;-)))))
Ich präsentiere heute mal schnell die versprochenen Logos und die, die ich nicht versprach, präsentiere ich auch.
Nummer 1 also die liebe Frau schluesselkind. Da gibt es nicht viel zu reden, weil ich se gern hab und ist halt so.
Nummer 2 der Zigarrillo, da gibt es noch viel weniger zu reden, denn das Bildchen habe ich mit ihm gemeinsam gebastelt.

Nummer 3 der Büffel, dem habe ich das nicht versprochen, aber nun hat auch eins bekommen und ich sach auch gleich warum

Nummer 4 die liebe Frau Cosmomente, weil sie auch ne nette ist und weil se was mit Stil und Anstand haben wollte, bekommte se die Titelseite der I-AhCosmopolitan von 1909. Natürlich ein bisschen retuschiert.
Es fehlen mir jetzt noch ein paar, aber bitte nicht traurig sein, dass hol ich nach, versprochen, denn ich tue dies aus Spass an der Freud und purem Eigennutz. Das werden Sie feststellen wenn se mal kurz ganz nach unten scrollen an das Ende dieses sagenhaft gut aussehenden Blogs, denn da findet sich die ganze Bagage zum bunten Stelldichein und sollte einer mit seinem Piktogramm nicht zufrieden sein, oder es gar gänzlich weghaben wollen, dann bitte kurz Laut geben. Im Übrigen sind die klickbar. Für mich nur eine kleiner Schritt der Layoutänderung, für euch der grossartige Anfang der A-Bloggerzeit.;-)
So, nun muss ich noch kurz ein Bild vom Schuppen zeigen. Mit dem habe ich heute nämlich gekämpft und mir ein blaues Knie geholt. Gar nicht gut, wobei, eigentlich doch, kann ich mit Ben und Jerry auf der Liege bleiben, oder eher nicht, ich habe ja nen engen Zeitplan. Dieses Bild ist Beweisstück A1 euer Ehren, anhand desssen deutlich belegt ist, dass ich harte körperliche Arbeit verrichtete. Ja euer Ehren den ganzen Tag und ganz allein. Nein, niemand half dem kleinen Cabman. Nein euer Ehren ich habe keine Pause gehabt. Ehrlich. Nein euer Ehren dieses lächerliche Bisschen ist noch nicht der Endzustand. Ja euer Ehren ich schwöre feierlich, dass ich morgen weiter mache. Ich kann ja gar nicht anders.

Dann wollte ich auch noch schnell davon künden, dass ich mir heute ein neues Auto gekauft habe. Der Verkäufer meinte zwar man müsse daran noch ein bisschen was machen. Mir ist das gar nicht so aufgefallen und ich habe gern die 15.000,- auf den Tisch des Hauses gelegt, denn hätte ich die auf den Boden gelegt, hätte ich mich ja bücken müssen und das mit dem Knie. NEIN euer Ehren, ich versuche hier keine billigen Tricks. Also ehrlich mal.

Eigentlich wollt ich auch noch ein hübsches Bild meiner uralten Sommershorts posten, um mal de Bloggergemeinde zu befragen, wie sie die so findet, denn der Zigarrillo und die Antike meinten die sähe doof aus. Ich bin da ganz gegensätzlicher Auffassung, das Bild gibt es aber nicht. Grund ist der, dass ich das Höschen anhabe und das auch noch halbnackig und das wollen wir keinem zumuten, mir am aller Wenigsten und daher bleibt dat Bild an meiner digitalen Wand.
So. Ich sach dann jetzt mal Tschö mit Ö und nachher köchel ich noch nen anderen Eintrag, denn es soll ja abwechslungsreich, bekömmlich und vor allem lecker sein, hier im Cove, wo es die bunten Eintöpfe gibt.
PS: Liebe lunally, das Wort, dass ich dir heute schenke, darf nur und ausschliesslich mit einem Ausrufezeichen benutzt werden.
Ich sachs lieber noch mal, wegen der Sicherheit. Liebe Frau lunally, das Wort, dass ich dir heute schenke darf nur und ausschlieeslich mit einem A U S R U F E Z E I C H E N benutzt werden.
Bitte schön: bäks! = Ausruf des Wiederwillens.
Ich finde es schmückt Dich sehr, es ist luftig-leicht, passt in jede Handtasche und hat frau es zu früh angewendet, kann frau immer noch sagen, sie wollte nur ein Bier bestellen. Motzen mit Sicherung sozusagen.;-)))))

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Dienstag, 8. August 2006
Cabman und die grossen Tiere
cabman, 04:24h
Ich bin ja all-terrain-fähig. Ob nun die frisch gebohnerten Hallen der Botschaften, die marmorverkleideten Säle der Handelskammer, Konzernzentralen, Konzerthallen, die hinterletzte Spelunke, der Bolzplatz, ne richtige Gammeldisco, ne richtige Edeldisco, ein Club der out ist, ein Club der in ist, HG`s Auto, bei Mutti, oder nur daheim. Alles kein Problem für mich, denn es geht ja nur darum sich anzupassen. Das kann ich gut, da bin ich sehr beweglich und das sollte man auch sein.
Letztes Jahr im November oder Dezember, was weiß denn ich, es war jedenfalls arschkalt, waren Maria und ich zur Verabschiedung des scheidenden Präsidenten der schwedischen Nationalbank eingeladen. Und weil es gerade so passend war und die Banker ja immer die Rentabilität im Auge haben, haben se daraus ein richtiges happening gemacht und auch gleich mal den Nachfolger vorgestellt. So.
Das ganze fand in so einem altehrwürdigen Gebäude statt und weil es so alt war, denn wir haben ja nicht alles weggebombt, damals, waren die Fenster auch alt. Das hat da gezogen wie Hechtsuppe, aber die Tische waren schön eingedeckt. GentleCabman, wie ich nun mal bin, habe ich den Platz mit Maria getauscht, denn sie saß direkt an so einem historischen Fenster und sie sagte: “Das ist lieb von Dir.“, worauf ich gequält lächelte und antwortete, das mache ja nichts, bin ich halt morgen krank. Daraufhin grinste se und sacht: „Das ist so heroisch.“ Ne Miniheldentat also.
Da saßen wir nun, ich fein beschlipst, Maria im Kostümchen und lauschten dem sehr sachkundigen Mann zu Fragen der Außenhandelsbilanz, der Zinsentwicklung und dergleichen. Das war alles furchtbar interessant und dann gab es endlich Essen, denn ich hatte extra nicht gefrühstückt.
Die Suppe war zwar nicht mit Hecht, aber genauso kalt, wie eigentlich der ganze Rest des Essens, kein Wunder, die armen Mädels mussten das Essen von ganz unten in den ersten Stock schleppen und es zog ja auch. Fahrtsuhl gab es nicht, denn das Gebäude ist alt und da haben die Mädels auch meinen Respekt, weil sie unterwegs nicht genascht haben. Da es nun so gezogen hat, kam es zu phänomenaler Wellenbildung in meiner Tomatensuppe. Aus der lugten auch drei Croissants heraus, wobei ich mich immer frage, warum die eigentlich da drin sind. Ich denk mir aber nichts dabei, denn ich habe auch ein bisschen länger gebraucht, bis ich herausfand, dass Entenbrust an Reis nur bedeutet, dass sie die olle Ente daneben legen, also neben den Reis, denn auf dem Teller sollte sie schon sein. So etwas gab es bei Mutti nicht und es wäre auch ziemlich komische gewesen, hätte sie, danach gefragt, geantwortet: Heute gibt es Bratwurscht an Kartoffelbrei. Bei uns hieß das mit. Mit dem Ende des Lunchs kam dann auch der große Auftritt des Neuen und der sah nicht nur fast so aus wie der Alte, sondern hat auch das gleiche erzählt. Ich glaube die hatten denselben Script- Schreiber, oder auch nicht. Vielleicht haben Banker einfach nur nicht viel zu sagen.
Als das ganze vorbei war, hatten wir noch die Möglichkeiten Fragen zu stellen, ich hatte gar keine, außer die, was wir da eigentlich aßen, diese zu stellen schien mir aber unpassend, daher sagte ich zum Neuen halt einfach: Viel Glück im Amt, schüttelt ihm die Hand, er grinste, sagte artig Danke und das war es auch schon.
Maria und ich gingen uns noch nen Bagel und einen heißen Kaffee holen, denn satt waren wir nach dem Showessen nicht und kalt war uns auch. Das war jetzt das Vorgeplänkel.
Gestern haben die Antike und ich gar nichts gemacht. Wir haben Sommer, das Wetter ist fantastisch und so beschlossen wir, uns nur zu sonnen. Ich saß da mit Ben und Jerry und dem Spiegel auf meiner nigelnagelneuen Sonnenliege, die ich nur kaufte, weil sie mit 50% Rabatt angeboten wurde. Insofern habe ich mir also für 399SEK 50% gekauft, denn die Liege brauchte ich gar nicht. Das sind ja so Milchmädchenrechnungen, wie ich sie liebe. Ehrlich.
Ich las den wirklich betrüblichen Artikel der Generation Praktikum und darüber verfiel ich so in Traurigkeit, dass ich den ganzen Pott von I-Ah Ben&Jerry aufaß. Und davon bekam ich Bauchschmerzen. Wir sehen, die Praktikanten sind an allem Schuld!
Na wie dem auch sei, die Sonne stand schon tief, da fing die Antike an rumzumosern, dass sie ja nun im Schatten läge. „Ja“, sagte ich, „das liegt an den Bäumen.“ Da schaute sie mich an und antwortete:
“Ich glaub wenn die Urlaubszeit vorbei ist, werde ich mich mit der Kommune anlegen.“
Man muss hier dazu sagen, dass unser Nachbargrundstück parkähnlichen Charakter hat und der Kommune gehört. Auf dem stehen massig Bäume, auch irgend so ein indischer Baum, der einzige in ganz Schweden und den will die Antike jetzt weg haben. Na, ich freute mich jedenfalls, denn das zeigte mir, dass es ihr schon wieder besser geht und wünschte ihr viel Glück, als sie sagte: „Du kennst doch den Präsidenten der Nationalbank. Wir könnten doch ein paar Unterschriften einholen und wenn der da mit draufsteht, dann fällen die das olle Ding bestimmt.“ Also kennen wäre jetzt übertrieben, ich habe dem mal die Hand geschüttelt, aber er ist unser Nachbar, wohnt zwei Reihen hinter uns und hat auch das Endhaus. Deswegen geh ich aber noch lange nicht zu ihm und frage, ob er den Baum auch weg haben will, sage das auch so zur Antiken und da war sie mukschig.
So. Weil die Überschrift ja lautet: Tiere, muss ich noch ein Zweites bringen:
Betreffende Person heißt (könnte ich hier reinschreiben, mach ich aber nicht wegen Frau Guugel) und ist schwedischer Wirtschaftsminister. Der war Anfangs des Jahres bei uns zu Besuch, um sich Inspiration zu holen. Das ist so verwunderlich nicht, denn wir sind extrem exportlastig, dass freut den Minister, denn da bleiben die Arbeitsplätze im Land, die Steuern auch und wir fluten die Welt mit unseren Produkten. Wir haben dafür sogar mal den Exportpreis bekommen und zu dessen Verleihung wollte ich unbedingt mit, denn der wird vom König verliehen. Ich sah mich da schon, mit der Kronprinzessin anbandeln und hätte gesagt: „Eure Hoheit mögen Sie einem loyalen Untertanen die Ehre erweisen und ein Tänzchen wagen.“ Dann hätte sie mich angelächelt mit ihrem Königslächeln und hätte gesagt: „Aber sehr gern. Sie sind so eloquent und sehr charmant. Können Sie Walzer?“
„Aber sicher doch, ein gar königlicher Tanz gerade Ihrer Würdig.“
Und dann hätten wir losgelegt und alle hätten getuschelt: „Siehe da, die Prinzessin scheint verliebt. Wer ist dieser galante Tausendsassa an ihrer Seite?“ Wir hätten getanzt und getanzt und ich hätte ihr tausend schöne Sachen ins Ohr geflüstert, hätte sie bestrickt (für Frau lunally bestricken= bezaubern, nach Ullsteins Synonymem-Lexikon 1960; ich schneide das mal in Scheiben, da haste leichter zu tragen: BE ST RI CK EN, bitte schön;-)) und wir hätten laut gelacht, so laut und ungeziemlich wie es nur der Königsfamilie vorbehalten ist und dann hätten wir geheiratet und ich wäre Prinzessinengemahl geworden und hätte im Schloss gewohnt und hätte repräsentiert was das Zeug hält. Ehrlich. Jeden Tag repräsentieren und freundlich sein und danach wieder repräsentieren und zuhause auch. Immer repräsentieren.
Und was war? Pustekuchen, ich war in Slowenien und habe gearbeitet, denn einer muss ja das Schiff auf Kurs halten. Ich weiß noch nicht einmal wo in Slowenien und hätten die Städte da, wüsste ich es wahrscheinlich auch nicht. Ich müsste HG fragen, vielleicht waren wir ja in einer Stadt.
So. Der Herr Minister war also da und schön wäre noch gewesen, wenn mir das einer vorher gesagt hätte. So bekam ich die mail an dem Tag, wo er schon längst da war, das war irgendwie zu spät, aber das ist ja besser als nie. Was ich aber auch nicht wusste, war die Tatsache, dass er mit uns reden wollte. Und dann stand er auch schon mit seinem Stab an meinem Schreibtisch und sein Stab war so ein mürrisch dreinblickendes Kerlchen, Typ Hochschulabsolvent oder Praktikant, dessen Anzug viel zu groß war, außerdem trug er einen schwarzen Gürtel zu braunen Schuhen, so etwas geht gar nicht und seine Krawatte war auch schlecht gebunden. Neben ihm sah der Minister tausendmal besser aus und dieser stellte sich auch gleich jovial vor, gibt mir die Hand und dann ging es auch schon los. Ich musste die Zeit über immer zu seinem Assi schauen, denn der schrieb alles auf nem Collegeblock mit. Na, denk ich mir, wird Zeit das die von den Profis lernen, wenn se nicht mal die Kohle für ein Diktiergerät haben. Das ging dann ne Weil so hin und her und die beste Frage, an die ich mich erinnern kann war: Worin siehst du denn die schwierigste Herausforderung in deinem Job? Weil ich ja ehrlich bin und gern helfe, antwortete ich wahrheitsgemäß:
Die schwedische Mentalität. Thore, der die ganze Zeit daneben saß, feixte sich eins und der Herr Minister wollte gerade nachhaken, als der Assi sagte: Wenn wir den Zeitplan halten wollen, müssen wir jetzt los.
Das fand ich gar nicht schlecht, denn da ersparte ich mir langes Gerede.
So. Der Minister hatte dann noch eine Unterredung mit dem Reeder, der wollte da aber nicht allein hin und weil kein anderer da war, musste Björn mit.
Der kam danach zu mir und meinte: “Da nimmt der Reeder mich mit, damit ich bremse wenn er dabei ist, sich um Kopf und Kragen zu reden und was macht er? Genau, ignoriert mich. Wenn das, was er sagte, morgen in der Zeitung steht, sind wir am Arsch.“ Tja. Das konnte ich mir gut vorstellen. Björn und ich sind dann noch auf ein Bier und am nächsten Tag stand nichts Gefährliches in der Zeitung, aber ich war drin, nämlich im Bild, dass in der Zeitung war. Zwar nur sehr grobpixelig und nur im Hintergrund, aber ich kann sagen, ich war schon mal in der FTS. Da habe ich gleich die Antike angerufen und sie gefragt, ja, denn Artikel hatte sie schon gelesen, nee, mich hatte sie da nicht gesehen. Da war ich wohl schon damals eher unbedeutend für sie.
Hier könnten jetzt noch ein paar Tiere folgen, dass lass ich jetzt aber, wegen der Länge. Die LÄNGE James, fasse dich kürzer! Irgendwann schreib ich aber bestimmt auch mal, wie ich den Herrn Chef von I-AhAudi Accessorie`s kennen lernte und er mir zuraunte, wenn ich mal nen Schirm brauche: Nur anrufen; wie ich den Herrn Chef von I-AhStiftungWarentest kennen lernen durfte; wie ich mit den Jungs von I-AhBioland versackt bin und zwar mit Einkornbier, 100% biologisch und knallt wie Hefe; wie ich mit dem Dänischen Botschafter für Deutschland in Berlin eine Diskussion um Käse hatte und noch so zwei andere, aber auf jeden Fall, die Geschichte von Kriss Nissen, dem Rennfahrer und VW-Motorsport Chef. Denn ich bin schon mal mit Kriss Auto gefahren und zwar Porsche und das war ne Mordsgaudi. Und auf jeden Fall auch die, als ich in diesem schicken Restaurant war, warum ich da nicht hingehörte und warum da so viele Ferraris vor der Tür standen. Aber am aller aller Liebsten sind mir eigentlich die leisen Geschichten von Dimi, der mir noch genau erklärte, wie sein Countryclub im Keller aussehen würde und warum er nicht mehr Gitarre spielen kann, oder die vom traurigen Mädchen Natalie. Und wenn ich so nachfühle, dann könnte das sogar gehen, das mit Natalie, die mich mal kurz aus der Bahn warf, mit ihrer Geschichte, ihrem Leben. Aber alle wie sie da sind, sind sie ein Teil von mir und weil ich hier heute niemanden gehen lassen kann ohne die Kernaussage zusammenzufassen: Das Wichtigste, die Moral von dieser Geschichte: Passe Dich an. Egal wie groß oder klein das Tier ist, dass du triffst, behandle alle mit Respekt, denn dann kannst du mit Dimi in seiner Kneipe abhängen, oder dem Herrn Minister kluge Tipps geben. Und wenn wir das nächste Mal den Preis bekommen und da bin ich sicher, dann hole ich mir die Prinzessin, das ist aber nicht so sicher;-) So und morgen werde ich schluesselkinds und cosmomentes Logos fertig machen, denn ich habe ja immer noch Urlaub. Das vom Zigarrillo bestimmt auch.
Letztes Jahr im November oder Dezember, was weiß denn ich, es war jedenfalls arschkalt, waren Maria und ich zur Verabschiedung des scheidenden Präsidenten der schwedischen Nationalbank eingeladen. Und weil es gerade so passend war und die Banker ja immer die Rentabilität im Auge haben, haben se daraus ein richtiges happening gemacht und auch gleich mal den Nachfolger vorgestellt. So.
Das ganze fand in so einem altehrwürdigen Gebäude statt und weil es so alt war, denn wir haben ja nicht alles weggebombt, damals, waren die Fenster auch alt. Das hat da gezogen wie Hechtsuppe, aber die Tische waren schön eingedeckt. GentleCabman, wie ich nun mal bin, habe ich den Platz mit Maria getauscht, denn sie saß direkt an so einem historischen Fenster und sie sagte: “Das ist lieb von Dir.“, worauf ich gequält lächelte und antwortete, das mache ja nichts, bin ich halt morgen krank. Daraufhin grinste se und sacht: „Das ist so heroisch.“ Ne Miniheldentat also.
Da saßen wir nun, ich fein beschlipst, Maria im Kostümchen und lauschten dem sehr sachkundigen Mann zu Fragen der Außenhandelsbilanz, der Zinsentwicklung und dergleichen. Das war alles furchtbar interessant und dann gab es endlich Essen, denn ich hatte extra nicht gefrühstückt.
Die Suppe war zwar nicht mit Hecht, aber genauso kalt, wie eigentlich der ganze Rest des Essens, kein Wunder, die armen Mädels mussten das Essen von ganz unten in den ersten Stock schleppen und es zog ja auch. Fahrtsuhl gab es nicht, denn das Gebäude ist alt und da haben die Mädels auch meinen Respekt, weil sie unterwegs nicht genascht haben. Da es nun so gezogen hat, kam es zu phänomenaler Wellenbildung in meiner Tomatensuppe. Aus der lugten auch drei Croissants heraus, wobei ich mich immer frage, warum die eigentlich da drin sind. Ich denk mir aber nichts dabei, denn ich habe auch ein bisschen länger gebraucht, bis ich herausfand, dass Entenbrust an Reis nur bedeutet, dass sie die olle Ente daneben legen, also neben den Reis, denn auf dem Teller sollte sie schon sein. So etwas gab es bei Mutti nicht und es wäre auch ziemlich komische gewesen, hätte sie, danach gefragt, geantwortet: Heute gibt es Bratwurscht an Kartoffelbrei. Bei uns hieß das mit. Mit dem Ende des Lunchs kam dann auch der große Auftritt des Neuen und der sah nicht nur fast so aus wie der Alte, sondern hat auch das gleiche erzählt. Ich glaube die hatten denselben Script- Schreiber, oder auch nicht. Vielleicht haben Banker einfach nur nicht viel zu sagen.
Als das ganze vorbei war, hatten wir noch die Möglichkeiten Fragen zu stellen, ich hatte gar keine, außer die, was wir da eigentlich aßen, diese zu stellen schien mir aber unpassend, daher sagte ich zum Neuen halt einfach: Viel Glück im Amt, schüttelt ihm die Hand, er grinste, sagte artig Danke und das war es auch schon.
Maria und ich gingen uns noch nen Bagel und einen heißen Kaffee holen, denn satt waren wir nach dem Showessen nicht und kalt war uns auch. Das war jetzt das Vorgeplänkel.
Gestern haben die Antike und ich gar nichts gemacht. Wir haben Sommer, das Wetter ist fantastisch und so beschlossen wir, uns nur zu sonnen. Ich saß da mit Ben und Jerry und dem Spiegel auf meiner nigelnagelneuen Sonnenliege, die ich nur kaufte, weil sie mit 50% Rabatt angeboten wurde. Insofern habe ich mir also für 399SEK 50% gekauft, denn die Liege brauchte ich gar nicht. Das sind ja so Milchmädchenrechnungen, wie ich sie liebe. Ehrlich.Ich las den wirklich betrüblichen Artikel der Generation Praktikum und darüber verfiel ich so in Traurigkeit, dass ich den ganzen Pott von I-Ah Ben&Jerry aufaß. Und davon bekam ich Bauchschmerzen. Wir sehen, die Praktikanten sind an allem Schuld!
Na wie dem auch sei, die Sonne stand schon tief, da fing die Antike an rumzumosern, dass sie ja nun im Schatten läge. „Ja“, sagte ich, „das liegt an den Bäumen.“ Da schaute sie mich an und antwortete:
“Ich glaub wenn die Urlaubszeit vorbei ist, werde ich mich mit der Kommune anlegen.“
Man muss hier dazu sagen, dass unser Nachbargrundstück parkähnlichen Charakter hat und der Kommune gehört. Auf dem stehen massig Bäume, auch irgend so ein indischer Baum, der einzige in ganz Schweden und den will die Antike jetzt weg haben. Na, ich freute mich jedenfalls, denn das zeigte mir, dass es ihr schon wieder besser geht und wünschte ihr viel Glück, als sie sagte: „Du kennst doch den Präsidenten der Nationalbank. Wir könnten doch ein paar Unterschriften einholen und wenn der da mit draufsteht, dann fällen die das olle Ding bestimmt.“ Also kennen wäre jetzt übertrieben, ich habe dem mal die Hand geschüttelt, aber er ist unser Nachbar, wohnt zwei Reihen hinter uns und hat auch das Endhaus. Deswegen geh ich aber noch lange nicht zu ihm und frage, ob er den Baum auch weg haben will, sage das auch so zur Antiken und da war sie mukschig.
So. Weil die Überschrift ja lautet: Tiere, muss ich noch ein Zweites bringen:
Betreffende Person heißt (könnte ich hier reinschreiben, mach ich aber nicht wegen Frau Guugel) und ist schwedischer Wirtschaftsminister. Der war Anfangs des Jahres bei uns zu Besuch, um sich Inspiration zu holen. Das ist so verwunderlich nicht, denn wir sind extrem exportlastig, dass freut den Minister, denn da bleiben die Arbeitsplätze im Land, die Steuern auch und wir fluten die Welt mit unseren Produkten. Wir haben dafür sogar mal den Exportpreis bekommen und zu dessen Verleihung wollte ich unbedingt mit, denn der wird vom König verliehen. Ich sah mich da schon, mit der Kronprinzessin anbandeln und hätte gesagt: „Eure Hoheit mögen Sie einem loyalen Untertanen die Ehre erweisen und ein Tänzchen wagen.“ Dann hätte sie mich angelächelt mit ihrem Königslächeln und hätte gesagt: „Aber sehr gern. Sie sind so eloquent und sehr charmant. Können Sie Walzer?“
„Aber sicher doch, ein gar königlicher Tanz gerade Ihrer Würdig.“
Und dann hätten wir losgelegt und alle hätten getuschelt: „Siehe da, die Prinzessin scheint verliebt. Wer ist dieser galante Tausendsassa an ihrer Seite?“ Wir hätten getanzt und getanzt und ich hätte ihr tausend schöne Sachen ins Ohr geflüstert, hätte sie bestrickt (für Frau lunally bestricken= bezaubern, nach Ullsteins Synonymem-Lexikon 1960; ich schneide das mal in Scheiben, da haste leichter zu tragen: BE ST RI CK EN, bitte schön;-)) und wir hätten laut gelacht, so laut und ungeziemlich wie es nur der Königsfamilie vorbehalten ist und dann hätten wir geheiratet und ich wäre Prinzessinengemahl geworden und hätte im Schloss gewohnt und hätte repräsentiert was das Zeug hält. Ehrlich. Jeden Tag repräsentieren und freundlich sein und danach wieder repräsentieren und zuhause auch. Immer repräsentieren.
Und was war? Pustekuchen, ich war in Slowenien und habe gearbeitet, denn einer muss ja das Schiff auf Kurs halten. Ich weiß noch nicht einmal wo in Slowenien und hätten die Städte da, wüsste ich es wahrscheinlich auch nicht. Ich müsste HG fragen, vielleicht waren wir ja in einer Stadt.
So. Der Herr Minister war also da und schön wäre noch gewesen, wenn mir das einer vorher gesagt hätte. So bekam ich die mail an dem Tag, wo er schon längst da war, das war irgendwie zu spät, aber das ist ja besser als nie. Was ich aber auch nicht wusste, war die Tatsache, dass er mit uns reden wollte. Und dann stand er auch schon mit seinem Stab an meinem Schreibtisch und sein Stab war so ein mürrisch dreinblickendes Kerlchen, Typ Hochschulabsolvent oder Praktikant, dessen Anzug viel zu groß war, außerdem trug er einen schwarzen Gürtel zu braunen Schuhen, so etwas geht gar nicht und seine Krawatte war auch schlecht gebunden. Neben ihm sah der Minister tausendmal besser aus und dieser stellte sich auch gleich jovial vor, gibt mir die Hand und dann ging es auch schon los. Ich musste die Zeit über immer zu seinem Assi schauen, denn der schrieb alles auf nem Collegeblock mit. Na, denk ich mir, wird Zeit das die von den Profis lernen, wenn se nicht mal die Kohle für ein Diktiergerät haben. Das ging dann ne Weil so hin und her und die beste Frage, an die ich mich erinnern kann war: Worin siehst du denn die schwierigste Herausforderung in deinem Job? Weil ich ja ehrlich bin und gern helfe, antwortete ich wahrheitsgemäß:
Die schwedische Mentalität. Thore, der die ganze Zeit daneben saß, feixte sich eins und der Herr Minister wollte gerade nachhaken, als der Assi sagte: Wenn wir den Zeitplan halten wollen, müssen wir jetzt los.
Das fand ich gar nicht schlecht, denn da ersparte ich mir langes Gerede.
So. Der Minister hatte dann noch eine Unterredung mit dem Reeder, der wollte da aber nicht allein hin und weil kein anderer da war, musste Björn mit.
Der kam danach zu mir und meinte: “Da nimmt der Reeder mich mit, damit ich bremse wenn er dabei ist, sich um Kopf und Kragen zu reden und was macht er? Genau, ignoriert mich. Wenn das, was er sagte, morgen in der Zeitung steht, sind wir am Arsch.“ Tja. Das konnte ich mir gut vorstellen. Björn und ich sind dann noch auf ein Bier und am nächsten Tag stand nichts Gefährliches in der Zeitung, aber ich war drin, nämlich im Bild, dass in der Zeitung war. Zwar nur sehr grobpixelig und nur im Hintergrund, aber ich kann sagen, ich war schon mal in der FTS. Da habe ich gleich die Antike angerufen und sie gefragt, ja, denn Artikel hatte sie schon gelesen, nee, mich hatte sie da nicht gesehen. Da war ich wohl schon damals eher unbedeutend für sie.
Hier könnten jetzt noch ein paar Tiere folgen, dass lass ich jetzt aber, wegen der Länge. Die LÄNGE James, fasse dich kürzer! Irgendwann schreib ich aber bestimmt auch mal, wie ich den Herrn Chef von I-AhAudi Accessorie`s kennen lernte und er mir zuraunte, wenn ich mal nen Schirm brauche: Nur anrufen; wie ich den Herrn Chef von I-AhStiftungWarentest kennen lernen durfte; wie ich mit den Jungs von I-AhBioland versackt bin und zwar mit Einkornbier, 100% biologisch und knallt wie Hefe; wie ich mit dem Dänischen Botschafter für Deutschland in Berlin eine Diskussion um Käse hatte und noch so zwei andere, aber auf jeden Fall, die Geschichte von Kriss Nissen, dem Rennfahrer und VW-Motorsport Chef. Denn ich bin schon mal mit Kriss Auto gefahren und zwar Porsche und das war ne Mordsgaudi. Und auf jeden Fall auch die, als ich in diesem schicken Restaurant war, warum ich da nicht hingehörte und warum da so viele Ferraris vor der Tür standen. Aber am aller aller Liebsten sind mir eigentlich die leisen Geschichten von Dimi, der mir noch genau erklärte, wie sein Countryclub im Keller aussehen würde und warum er nicht mehr Gitarre spielen kann, oder die vom traurigen Mädchen Natalie. Und wenn ich so nachfühle, dann könnte das sogar gehen, das mit Natalie, die mich mal kurz aus der Bahn warf, mit ihrer Geschichte, ihrem Leben. Aber alle wie sie da sind, sind sie ein Teil von mir und weil ich hier heute niemanden gehen lassen kann ohne die Kernaussage zusammenzufassen: Das Wichtigste, die Moral von dieser Geschichte: Passe Dich an. Egal wie groß oder klein das Tier ist, dass du triffst, behandle alle mit Respekt, denn dann kannst du mit Dimi in seiner Kneipe abhängen, oder dem Herrn Minister kluge Tipps geben. Und wenn wir das nächste Mal den Preis bekommen und da bin ich sicher, dann hole ich mir die Prinzessin, das ist aber nicht so sicher;-) So und morgen werde ich schluesselkinds und cosmomentes Logos fertig machen, denn ich habe ja immer noch Urlaub. Das vom Zigarrillo bestimmt auch.

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Montag, 7. August 2006
Deutschland sucht den Super-Blogger
cabman, 03:59h
Nanu aber. So Knall auf Fall gebe ich den Missmut an meinen Nachbarn Lennert ab. Er schaut auch recht missbilligend und verspürt wohl Drangsal, mal auszuscheiden. Soll er ruhig, aber nicht so laut. Das hab ich jetzt nur geschrieben, um mal das Wort Drangsal zu benutzen. Tolles Wort, davon gibt es noch mehr, denn ich habe beim Umziehen ein feines Buche gefunden: Ullsteins Synonymwörterbuch von 1960. Da sind richtige Kracher drin. Aber das will hier wohl keiner wissen.
Als offbeat-blogger ist natürlich meine Pflicht, ab und an die Pauke rauszuholen. Heute habe ich mir aus dem Musizierzimmer die mittelgroße geholt, denn ich will ja hier nicht immer so einen Krach machen und wir fangen auch mal gleich an, wir haben nämlich noch mehr vor:
Auf beigefügtem Foto sind zwei Paar Beine zu sehen. Als kleine Abwechslung zum grauen Alltag, der all die einholt, die morgen wieder Arbeiten dürfen, veranstalte ich hier und nur heute einen kleinen Wettbewerb. Der- oder Diejenige, welche(r) errät welches Paar zum Cabman bzw. zum Zigarillo gehören, erhält als Hauptpreis dieses schicke Gedicht:

Trei tüttelige Tanten, tuckerten tratschend tanken.
Bei all der Tratscherei, fuhren sie an der Tanke vorbei.
Man konnte diese gerade noch sehen, da blieb das Auto stehen.
Nun war Rat sehr teuer, und die Liese da am Steuer
sagte rigoros: „Das ist ja ganz famos! Wir lassen das Auto stehen,
zu Fuß werden wir aber nicht gehen, denn ich bin zwar alt und auch
recht klein, aber ich habe nen Busfahrschein!“
So. Kommt nun wieder so ein Naseweis und erzählt mir, man dürfe Drei nicht mit „T“ schreiben, so antworte ich lässig, an meinem trei Kilo schweren Schlüsselbund spielend, dass verspielt mit einem Karabinerhaken und einer Hasenpfote an meine Stoffhose hängt: “Das müsst ihr mir erstmal beweisen!“ Wir vergessen nämlich immer, dass wir in einer Welt der Konventionen, der Annahmen und Kompromisse leben. Wer will denn wissen, ob Blau nicht vielleicht eigentlich Rot ist und wer will uns hindern, alles mal zu ändern? Heute ist also Rot Grün, dass wird all die freuen, die die dazugehörige Sehschwäche haben und Drei schreibe ich zur Feier des Tages mit „T“. Querdenken für Anfänger, aber ich übe ja noch.
Die Satire übe ich auch. Leider ist diese so klein, so zart und verhuscht, dass nicht jeder sie versteht, weswegen ich manchmal nicht verstanden werde. Daher hatte ich eigentlich geplant, diesen schicken Gefahrenhinweis
an jeden nicht so wirklich ernstzunehmenden Eintrag zu kleben, aber das Biest nimmt soviel Platz weg und Satire mit Bedienungsanleitung ist ja in etwas so sinnvoll, wie mit Platzpatronen in den Krieg ziehen, daher lass ich es. Stattdessen setze ich da, wo in anderen Regionen zur Narrenzeit selbiges Käppchen getragen wird, gleich den ganzen Till hin, nämlich nach ganz oben. Denn das passt heute zu meinem Ego, bigger is better und deswegen habe ich auch den header in seiner Gesamtheit schön breit gemacht, denn ob nun Querdenken, oder nur an morgen denken, Hauptsache breit und alle Parameter durchdacht. Dann möchte ich noch verkünden, immer wenn der Till da oben sitzt, bitte nicht alles auf die Goldwaage legen, da liegt noch was vom letzten Mal.
Schon wieder So. Ich habe ja das hier entdeckt. Siehste, denk ich mir, Erfolg will messbar sein. Ist ja auch irgendwie logisch, denn vergleichbar ist nur das, was messbar ist. Höher, Schneller, Weiter, Mehr, Weniger, Größer und Kleiner, alles quantifizierbar, alles in beliebige Reihenfolge zu setzten, solange es einen Wert hat. Daher sprechen wir auch nie von der erfolgreichen Liebe, immer nur von der glücklichen oder nicht so glücklichen, aber man hat noch nie auf einer Silberhochzeit gehört: Dat warn jetze aber erfolgreiche 25 Jahre. Also nicht das ich schon mal auf einer war, aber ist Liebe als Erfolg bewertbar? Da kommt mir ne tolle Idee für eine Erfindung, die Rechte hierzu gebe ich an den Kleinbloggersdorf-Erfinder und Trendscout Herrn Bufflon ab. Zum einen weil er ein Kumpel ist, zum anderen, weil ich ihm gestern Herbst in den Kopf streute. So ne Art Wiedergutmachung.
Hier nun die grandiose Erfindung. Es sollte doch möglich sein, die Anzahl der Glückshormone oder Glücksbotenstoffe, die uns so durchrieseln wenn wir verliebt sind, zu messen. Ich habe da ja keine Ahnung von, aber heh, wir sind ja bei de Blogger und da werfe ich jetzt den Ball zum Herrn Biochemiker, denn der ist ja der unheimliche Wissenschaftler hier. Ich stell mir so einen kleinen Aparat vor, in dem man hinein pustet und dann schmeißt der einen Wert aus, so was wie 200mg Adrenalin, Noradrealin, Serotonin, Acetylcholin, Dopamin, GABA Mix, oder so ähnlich und das sagt dann aus wie verliebt man ist, schön abzulesen auf der bunten Skala, ähnlich einem Lakmustest. Man Stelle sich nur folgenden Situation vor: Der James sitzt dann da in seinem Lieblingscafé und dieses wunderschöne, engelsgleiche Wesen kommt mit wippenden Busen vorbei geschlendert. Ich würde sagen: Hallo, hättest Du Lust auf ne Latte? Und sie würde irritiert kucken und ich schleudere schnell hinterher: Latte Macchiato? Und sie würde auf ihrer Unterlippe rumknappern und sagen: Den Macchiato kannste weglasssen, aber erst musst du pusten. Und dann hält sie mir Ihren nigelnagelneuen LOVE-Tester XS100 in Pink unter die Nase und ich puste und puste und dann schaut sie drauf und sagt: 260! Schade mein Lieber, unter 300 läuft gar nichts! Also das gefällt mir jetzt irgendwie nicht so richtig. Und anzüglich war es auch. Ich entschuldige mich auch dafür und geh zum eigentlich offbeat über: Wenn nun also die Anzahl der Klicks das Kalb ist, um das es zu tanzen gilt, dann ist es doch recht einfach, einen Tärärr: Auserwählten in den Bloggerolymp zu schleudern. Man nimmt sich einen, nee, nicht den Cove, das wäre ja nicht professionell, ruft zum Verlinken auf und wartet ab was passiert. Schön wäre ja, wenn der in die Top 100 käme. Damit hätten wir ne doppelte Versuchsanordnung, man könnte sehen ob die Blogger Witz haben und ob das System wirklich so einfach zu knacken ist. Das ganze nennen ich:
und präsentiere meinen Kandidaten: dermann. Fürchterlich schöner Blog, sehr frauenfreundlich, hier gibt es alles, was ich wissen muss und noch viel mehr und ich stelle mir vor, wie es wohl wäre, würde dieser kleine hormongesteuerte überaus eindrucksvolle Schreiberling mit seinen spannenden und witzigen Texten eingeladen werden zu irgend so nem wichtigen Bloggerevent, wo er dann über die Inhalte seinen Blogs referieren darf. Vielleicht sogar mit ner PowerPoint Präsentation, wo er all die künstlerisch sehr anspruchsvollen Akte zeigt. Das fände ich gut. Auch witzig. Daher rufe ich hier mal dazu auf, den guten Mann zu verlinken, so 155 bräuchten wir, dass sollte machbar sein.
Und allen Gutmenschen, die schon wieder Gewehr Beifuss stehen rufe ich zu: Soviel Hirse ist nicht gesund, es sei denn ihr habt nen Vogel und bevor ihr euch wieder aufregt, geht doch noch ein bisschen die Stichomythie alternierendbreiter Streifen bügeln, da seid ihr mit was Sinnvollem beschäftigt. Ach nee, das kann ich nicht schreiben, weil dann schieße ich mich selber in die A-Liga, also übersetze ich das schnell: Ja, ích meine eure braunen Cordhosen!
PS Nicht vergessen liebe Leute, der Till sitzt da oben;-)
Als offbeat-blogger ist natürlich meine Pflicht, ab und an die Pauke rauszuholen. Heute habe ich mir aus dem Musizierzimmer die mittelgroße geholt, denn ich will ja hier nicht immer so einen Krach machen und wir fangen auch mal gleich an, wir haben nämlich noch mehr vor:
Auf beigefügtem Foto sind zwei Paar Beine zu sehen. Als kleine Abwechslung zum grauen Alltag, der all die einholt, die morgen wieder Arbeiten dürfen, veranstalte ich hier und nur heute einen kleinen Wettbewerb. Der- oder Diejenige, welche(r) errät welches Paar zum Cabman bzw. zum Zigarillo gehören, erhält als Hauptpreis dieses schicke Gedicht:

Trei tüttelige Tanten, tuckerten tratschend tanken.
Bei all der Tratscherei, fuhren sie an der Tanke vorbei.
Man konnte diese gerade noch sehen, da blieb das Auto stehen.
Nun war Rat sehr teuer, und die Liese da am Steuer
sagte rigoros: „Das ist ja ganz famos! Wir lassen das Auto stehen,
zu Fuß werden wir aber nicht gehen, denn ich bin zwar alt und auch
recht klein, aber ich habe nen Busfahrschein!“
So. Kommt nun wieder so ein Naseweis und erzählt mir, man dürfe Drei nicht mit „T“ schreiben, so antworte ich lässig, an meinem trei Kilo schweren Schlüsselbund spielend, dass verspielt mit einem Karabinerhaken und einer Hasenpfote an meine Stoffhose hängt: “Das müsst ihr mir erstmal beweisen!“ Wir vergessen nämlich immer, dass wir in einer Welt der Konventionen, der Annahmen und Kompromisse leben. Wer will denn wissen, ob Blau nicht vielleicht eigentlich Rot ist und wer will uns hindern, alles mal zu ändern? Heute ist also Rot Grün, dass wird all die freuen, die die dazugehörige Sehschwäche haben und Drei schreibe ich zur Feier des Tages mit „T“. Querdenken für Anfänger, aber ich übe ja noch.
Die Satire übe ich auch. Leider ist diese so klein, so zart und verhuscht, dass nicht jeder sie versteht, weswegen ich manchmal nicht verstanden werde. Daher hatte ich eigentlich geplant, diesen schicken Gefahrenhinweis

Schon wieder So. Ich habe ja das hier entdeckt. Siehste, denk ich mir, Erfolg will messbar sein. Ist ja auch irgendwie logisch, denn vergleichbar ist nur das, was messbar ist. Höher, Schneller, Weiter, Mehr, Weniger, Größer und Kleiner, alles quantifizierbar, alles in beliebige Reihenfolge zu setzten, solange es einen Wert hat. Daher sprechen wir auch nie von der erfolgreichen Liebe, immer nur von der glücklichen oder nicht so glücklichen, aber man hat noch nie auf einer Silberhochzeit gehört: Dat warn jetze aber erfolgreiche 25 Jahre. Also nicht das ich schon mal auf einer war, aber ist Liebe als Erfolg bewertbar? Da kommt mir ne tolle Idee für eine Erfindung, die Rechte hierzu gebe ich an den Kleinbloggersdorf-Erfinder und Trendscout Herrn Bufflon ab. Zum einen weil er ein Kumpel ist, zum anderen, weil ich ihm gestern Herbst in den Kopf streute. So ne Art Wiedergutmachung.
Hier nun die grandiose Erfindung. Es sollte doch möglich sein, die Anzahl der Glückshormone oder Glücksbotenstoffe, die uns so durchrieseln wenn wir verliebt sind, zu messen. Ich habe da ja keine Ahnung von, aber heh, wir sind ja bei de Blogger und da werfe ich jetzt den Ball zum Herrn Biochemiker, denn der ist ja der unheimliche Wissenschaftler hier. Ich stell mir so einen kleinen Aparat vor, in dem man hinein pustet und dann schmeißt der einen Wert aus, so was wie 200mg Adrenalin, Noradrealin, Serotonin, Acetylcholin, Dopamin, GABA Mix, oder so ähnlich und das sagt dann aus wie verliebt man ist, schön abzulesen auf der bunten Skala, ähnlich einem Lakmustest. Man Stelle sich nur folgenden Situation vor: Der James sitzt dann da in seinem Lieblingscafé und dieses wunderschöne, engelsgleiche Wesen kommt mit wippenden Busen vorbei geschlendert. Ich würde sagen: Hallo, hättest Du Lust auf ne Latte? Und sie würde irritiert kucken und ich schleudere schnell hinterher: Latte Macchiato? Und sie würde auf ihrer Unterlippe rumknappern und sagen: Den Macchiato kannste weglasssen, aber erst musst du pusten. Und dann hält sie mir Ihren nigelnagelneuen LOVE-Tester XS100 in Pink unter die Nase und ich puste und puste und dann schaut sie drauf und sagt: 260! Schade mein Lieber, unter 300 läuft gar nichts! Also das gefällt mir jetzt irgendwie nicht so richtig. Und anzüglich war es auch. Ich entschuldige mich auch dafür und geh zum eigentlich offbeat über: Wenn nun also die Anzahl der Klicks das Kalb ist, um das es zu tanzen gilt, dann ist es doch recht einfach, einen Tärärr: Auserwählten in den Bloggerolymp zu schleudern. Man nimmt sich einen, nee, nicht den Cove, das wäre ja nicht professionell, ruft zum Verlinken auf und wartet ab was passiert. Schön wäre ja, wenn der in die Top 100 käme. Damit hätten wir ne doppelte Versuchsanordnung, man könnte sehen ob die Blogger Witz haben und ob das System wirklich so einfach zu knacken ist. Das ganze nennen ich:
Und allen Gutmenschen, die schon wieder Gewehr Beifuss stehen rufe ich zu: Soviel Hirse ist nicht gesund, es sei denn ihr habt nen Vogel und bevor ihr euch wieder aufregt, geht doch noch ein bisschen die Stichomythie alternierendbreiter Streifen bügeln, da seid ihr mit was Sinnvollem beschäftigt. Ach nee, das kann ich nicht schreiben, weil dann schieße ich mich selber in die A-Liga, also übersetze ich das schnell: Ja, ích meine eure braunen Cordhosen!
PS Nicht vergessen liebe Leute, der Till sitzt da oben;-)

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