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Dienstag, 2. Mai 2006
Mit Bonafide im Scho Schonenland
cabman, 10:46h
Letzte Woche hatten wir ja drüben bei der bonafide diesen kleinen Diskurs. Icke fand die Idee ja ganz super mit dem Logo und so, fehlt doch in dieser kalten, rauen und individualisierten Welt, in der ja alle den Gürtel enger schnallen und zusammenrücken müssen, der Zusammenhalt und was gäbe es da Besseres, als sich anhand eines Buttons zu vergemeinschaften, sich bei zufälligen Treffen (z.B. Blog-Lesungen: Mönsch, Du hier? Das ist jetzt aber echt unerwartet.) wissend und verschwörerisch zunicken und vielleicht einen Kaffee miteinander trinken, oder was auch immer. Dat wär toll wa?
Und weil ick die Kleene ja janz dufte finde, also bonafide, ihren Button aber nicht, hab ich mir so meine eigenen Jedanken gemacht. Da passte es och janz super ins Konzept, dass ich mich in Südschweden aufhielt, genauer in Skåne. Wo? Skåne, das ist da, wo Herr Mankell seinen Kommissaren Wallander ermitteln lässt, was aber kein Schwein weiß, da in der deutschen Übersetzung dat janze Schonen heisst und alle lieben und die, die es sich einbilden, Freunde und Verwandte immer fragen, wo es denn liegt, das Schonen. Liegt nirgends wo, ruf ich jetze hier mal altklug ins Netz, weil es dat nämlich jar nicht jibt, wa? Wat? Dat Jibt es jar nich? Nee! Dat janze is bloß ein Kompromiss, eine verdeutschte Variante des Wortes SKÅNE, weil man nämlich dem Deutschen nicht zutraut, das er das lesen kann. Ist so abwegig nun auch nicht, wenn man mal auf die PISA-Studie schaut, aber grundsätzlich falsch, denn wie schon Ilka Brause, die grossbrüstige-rattenscharfe-ober-affen-tittengeile-die-ich-schon-mal-oben-ohne-gesehen-habe Russischlehrerin immer predigte: Eigennamen werden nicht übersetzt. Basta. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Hinz aus einem Schmidt einen Kunz macht? Oder anders gesagt, auch wenn man Uelzen affig findet, wird im Englischen noch lange kein New York daraus!
Aber, selbstlos wie ich bin, helfe ich gern mit einem kleinen improvisierten Schwedisch-Schnelllehrgang:
Å = entspricht dem deutschen O
O = entspricht dem deutschen U
U = entspricht dem deutschen Ü
Jetzt der Test: Wie spricht man folgenden Namen: Håkan?
Nee, nicht Hakan, der kommt nämlich aus Anatolien und das liegt ganz woanders.
Richtig bonafide! HOKAN. Du putziger Schlaumeier.
So, das musste mal gesagt werden.
Also, ich saß in meinem typisch roten Holzhaus und wartete darauf, dass die Plakafarbe auf meinem Protestschild (Aufschrift: Nieder mit dem Regen!), dass ich zum 1.Mai schwenken wollte, trocknete und dachte an bonafide, bzw. an deren Button, weil ich ja gar nicht weiß, wie die aussieht, die bonafide. Nieder mit dem Regen? denkt man jetzt vielleicht, oder auch nicht. Ja, nieder mit dem Regen, denn wenn der Herr Kid37 meint, dass da, wo er ist, immer Herbst ist, dann sind wir wohl Brüder im Geiste, denn da wo ich bin regnet es irgendwie immer und das ist ja auch schon fast Herbst. Übrigens noch mal vielen Dank Herr Kid, der Tipp funktioniert ganz prächtig und margin 5,5,5,5 ist sehr zu empfehlen.
Ich hatte also noch ein bisschen Zeit, bis ich den Bootslack auftragen konnte und musste, denn es regnete im Scho Schonen Land und so setzte ich mich mit meinem Laptop in mein viel zu großes Bett, denn geizig wie ich bin, habe ich die Heizung schon mal ausjemacht wa. Da saß ich nun bei 5 Grad Celsius, mit meiner Uelzener Yankees Wollmütze, schaute nebenbei goTV, einen Musiksender, der aus Na? Wer weiß es? Welches Land hat die EU-Ratspräsidentschaft, 20% Mehrwertsteuer und fährt trotzdem nicht zur WM? Genau, Österreich. Aber mal ohne Flachs, der Sender ist topp, denn er tut das, was die ureigenste Aufgabe eines Musiksender ist, er spielt Musikclips und sonst jar nüscht und das ist mehr, als man von anderen, so genannten Musiksendern, sagen kann. Lob und Anerkennung und bitte jenauso weitermachen. Bloß keine Kuttner und andere Tiefflieger ins Programm holen.
Ich schaute also hosted by Four Musik und kreierte mit Phots hop 5.5 diese schöne Graphik:

Und weil ich da so saß, ganz allein, mit einer Pizza im Ofen und der Regen prasselte gegen das Fenster, die Bäume wogen sich im Wind und ich hatte gerade Charlotte Sometimes von Penelope Farmer zu ende gelesen, na ja, wegen all dem, überkam mich halt eine Stimmung, die sich in folgendem Jedicht niederschlug, wa:
Liebe bonafide, Auf Wunsch einer vereinzelten Leserin, wurde aus Lieber nun Liebe, die.
ick find dat ziemlich Schiete,
das icke hier so sitze
und übers Logo schwitze.
Icke fände besser hier,
wärest du, also bonafide, jetze bei mir.
Bitte nu nich lachen,
aber ick glob, dann würden wir
andere Sachen machen.
Du wunderst Dich, was das wohl wär,
nun, das ist doch gar nicht schwer.
Draußen regnet es dicke Tropfen,
und drinnen könnten wir Socken stopfen.
Wenn jetzt Literatur-Studenten oder Deutschlehrer mitlesen sollten und diese die Metaebene, also den Zugang zur eigentlichen Aussage des Gedichtes, das, was der Verfasser indirekt sagen will, wenn ihr also so etwas entdeckt, dann gebt mir kurz bescheid, dat würde mich och interessieren, wa.
So, icke geh jetzt zu unseren Marketing Damen und frage mal ob die Kohnäcktschin zu so Button Herstellern haben. Zehn Stück wird man ja wohl umsonst bekommen, als Andruckmuster sozusagen. Bei 12 gibt es ja vielleicht Rabatt. Hat sonst noch jemand Interesse? Ick mein, wat soll icke mir zehn so ne Dinger an die Jacke pinnen, sieht ja auch irgendwie affig aus und ich kenn mich ja auch schon.
Und weil ick die Kleene ja janz dufte finde, also bonafide, ihren Button aber nicht, hab ich mir so meine eigenen Jedanken gemacht. Da passte es och janz super ins Konzept, dass ich mich in Südschweden aufhielt, genauer in Skåne. Wo? Skåne, das ist da, wo Herr Mankell seinen Kommissaren Wallander ermitteln lässt, was aber kein Schwein weiß, da in der deutschen Übersetzung dat janze Schonen heisst und alle lieben und die, die es sich einbilden, Freunde und Verwandte immer fragen, wo es denn liegt, das Schonen. Liegt nirgends wo, ruf ich jetze hier mal altklug ins Netz, weil es dat nämlich jar nicht jibt, wa? Wat? Dat Jibt es jar nich? Nee! Dat janze is bloß ein Kompromiss, eine verdeutschte Variante des Wortes SKÅNE, weil man nämlich dem Deutschen nicht zutraut, das er das lesen kann. Ist so abwegig nun auch nicht, wenn man mal auf die PISA-Studie schaut, aber grundsätzlich falsch, denn wie schon Ilka Brause, die grossbrüstige-rattenscharfe-ober-affen-tittengeile-die-ich-schon-mal-oben-ohne-gesehen-habe Russischlehrerin immer predigte: Eigennamen werden nicht übersetzt. Basta. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Hinz aus einem Schmidt einen Kunz macht? Oder anders gesagt, auch wenn man Uelzen affig findet, wird im Englischen noch lange kein New York daraus!
Aber, selbstlos wie ich bin, helfe ich gern mit einem kleinen improvisierten Schwedisch-Schnelllehrgang:
Å = entspricht dem deutschen O
O = entspricht dem deutschen U
U = entspricht dem deutschen Ü
Jetzt der Test: Wie spricht man folgenden Namen: Håkan?
Nee, nicht Hakan, der kommt nämlich aus Anatolien und das liegt ganz woanders.
Richtig bonafide! HOKAN. Du putziger Schlaumeier.
So, das musste mal gesagt werden.
Also, ich saß in meinem typisch roten Holzhaus und wartete darauf, dass die Plakafarbe auf meinem Protestschild (Aufschrift: Nieder mit dem Regen!), dass ich zum 1.Mai schwenken wollte, trocknete und dachte an bonafide, bzw. an deren Button, weil ich ja gar nicht weiß, wie die aussieht, die bonafide. Nieder mit dem Regen? denkt man jetzt vielleicht, oder auch nicht. Ja, nieder mit dem Regen, denn wenn der Herr Kid37 meint, dass da, wo er ist, immer Herbst ist, dann sind wir wohl Brüder im Geiste, denn da wo ich bin regnet es irgendwie immer und das ist ja auch schon fast Herbst. Übrigens noch mal vielen Dank Herr Kid, der Tipp funktioniert ganz prächtig und margin 5,5,5,5 ist sehr zu empfehlen.
Ich hatte also noch ein bisschen Zeit, bis ich den Bootslack auftragen konnte und musste, denn es regnete im Scho Schonen Land und so setzte ich mich mit meinem Laptop in mein viel zu großes Bett, denn geizig wie ich bin, habe ich die Heizung schon mal ausjemacht wa. Da saß ich nun bei 5 Grad Celsius, mit meiner Uelzener Yankees Wollmütze, schaute nebenbei goTV, einen Musiksender, der aus Na? Wer weiß es? Welches Land hat die EU-Ratspräsidentschaft, 20% Mehrwertsteuer und fährt trotzdem nicht zur WM? Genau, Österreich. Aber mal ohne Flachs, der Sender ist topp, denn er tut das, was die ureigenste Aufgabe eines Musiksender ist, er spielt Musikclips und sonst jar nüscht und das ist mehr, als man von anderen, so genannten Musiksendern, sagen kann. Lob und Anerkennung und bitte jenauso weitermachen. Bloß keine Kuttner und andere Tiefflieger ins Programm holen.
Ich schaute also hosted by Four Musik und kreierte mit Phots hop 5.5 diese schöne Graphik:

Und weil ich da so saß, ganz allein, mit einer Pizza im Ofen und der Regen prasselte gegen das Fenster, die Bäume wogen sich im Wind und ich hatte gerade Charlotte Sometimes von Penelope Farmer zu ende gelesen, na ja, wegen all dem, überkam mich halt eine Stimmung, die sich in folgendem Jedicht niederschlug, wa:
Liebe bonafide, Auf Wunsch einer vereinzelten Leserin, wurde aus Lieber nun Liebe, die.
ick find dat ziemlich Schiete,
das icke hier so sitze
und übers Logo schwitze.
Icke fände besser hier,
wärest du, also bonafide, jetze bei mir.
Bitte nu nich lachen,
aber ick glob, dann würden wir
andere Sachen machen.
Du wunderst Dich, was das wohl wär,
nun, das ist doch gar nicht schwer.
Draußen regnet es dicke Tropfen,
und drinnen könnten wir Socken stopfen.
Wenn jetzt Literatur-Studenten oder Deutschlehrer mitlesen sollten und diese die Metaebene, also den Zugang zur eigentlichen Aussage des Gedichtes, das, was der Verfasser indirekt sagen will, wenn ihr also so etwas entdeckt, dann gebt mir kurz bescheid, dat würde mich och interessieren, wa.
So, icke geh jetzt zu unseren Marketing Damen und frage mal ob die Kohnäcktschin zu so Button Herstellern haben. Zehn Stück wird man ja wohl umsonst bekommen, als Andruckmuster sozusagen. Bei 12 gibt es ja vielleicht Rabatt. Hat sonst noch jemand Interesse? Ick mein, wat soll icke mir zehn so ne Dinger an die Jacke pinnen, sieht ja auch irgendwie affig aus und ich kenn mich ja auch schon.

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Freitag, 28. April 2006
Gedanken zum Tag
cabman, 10:17h
Am kommenden Montag ist? Frei. Richtig. Aber auch Tag der Arbeit! Und das sollte auch gebührend gefeiert werden. Kampftag der Arbeiterbewegung. Wie das klingt, so -- schön schmissig und archaisch. Klingt nach Revolution und Pulverdampf.
Ich bin ja auch Gewerkschafter, schon aus Tradition. Wie sollte es auch anders sein, wenn man im Geiste der großen drei: Marx, Engels und Quantje van Haas aufgewachsen ist. Sie kennen Quantje van Haas nicht? Ich eigentlich auch nicht. Sie war aber eine wunderschöne holländische Vikariatslehrerin, die so glühend vom bewaffneten Kampf gesprochen hat, dass man gleich mit ihr los wollte, in de klaasenspäsivische Auseinandersetzung, bei dem Akzent.
Und das mit der Gewerkschaft ging so:
Einstellungsgespräch vor 3 Jahren:
Ich: Wie sieht es denn mit einem Firmenwagen aus?
Chef: Brauchst Du nicht, du fliegst. Mit dem Antrag zur Kreditkarte bekommst Du auch eine Mile&More Karte. Bonusmeilen kannst du privat nutzen. Glaub aber nicht, dass Du dafür Urlaub bekommst.
Und Schwupps war ich drin in der Gewerkschaft. Und weil man in Schweden Rücksicht nimmt, auf alle möglichen Randgruppen und die, die sich dafür halten, gibt es auch eine Gewerkschaft für, und nun wird es kniffelig, denn Übersetzen ist eine Kunst, wie der von mir abgöttisch verehrte Herr Rowohlt mal sagte, und sollte ihn irgendjemand hier kennen, persönlich oder wie auch immer, kann dies ruhig an ihn weitergeleitet werden: Mein lieber Bär, ich würde furchtbar gern mal ein Bier mit Dir trinken!!
Die Gewerkschaft heißt Ledarna, was frei Übersetzt soviel wie Führer heißt. Nun entwickelt man als Deutscher ja gewisse Skrupel, von Führern im Allgemeinen und dem Führer im Besonderen zu schreiben. Geht gar nicht, mach ich hier auch nicht… nicht mal ich. Also bleiben noch: Vorgesetzter, geht aber auch nicht, da ich selber hingegangen bin und Leiter. Nee, das Ganze hat nichts mit Gartenzubehör zu tun… Wenn man mal nicht weiterkommt, soll man einen anderen approach suchen: Was mach ich denn? Ich bestimme! Na siehste, war doch einfach. Da können wir uns doch auf Bestimmergewerkschaft einigen. Prima.
Die Bestimmergewerkschaft ist für Leute, die auf ganz, ganz, also unerhört wichtigen Positionen sitzen und dadurch furchtbar wichtig sind oder das zumindest glauben. Ich höre schon das Raunen im Netz und die Glasfaserkabel surren: Der Cabman, der verrückte Hund, ist auch noch Führer, ähm, Bestimmer. Stimmt, ist aber nicht weiter wichtig, wenngleich ich stolz, wie besagter Oskar auf mich bin, und das meine ich, wie ich es schreibe, denn bei meinem Hintergrund hätte das nach gängiger Praxis und Auffassung auch anders ausgehen können.
Das nur mal am Rande: Man kann scheinbar vorgezeichnete Wege verlassen, man muss nur wollen!
So, zurück zum Thema. Als verzauselter Sozialromantiker, der ich ja geblieben bin, denn ein Job ist ein Job, bleibt ein Job, glaube ich
1.) dass die klassische Arbeiterbewegung tot ist, weil ihr nämlich was Wichtiges fehlt und das sind die Arbeiter. Die heissen jetzt Xia Dao Ping Pong, wohnen ganz woanders und haben eh keine Zeit sich zu bewegen, da sie sich Robotisieren müssen. Die letzten fünf Arbeiter in D zählen nicht, da in D nur mangelndes Interesse für Minderheiten (siehe Südscheswigschen Wählerverband) besteht und sowieso gerade Big Brother läuft.
2.) Die fehlende Besetzung des Klassenkampfes könnte eigentlich durch die so genannte Angestelltenbewegung abgelöst werden. Wobei, wenn man sich das länger überlegt, erkennt man schon das Paradoxem: Angestellte + Bewegung??
3.) An das Solidarprinzip und deswegen sollte es auch als Antagonismus, so als ausgleichender Faktor, den Tag der verschwundenen Arbeit geben.
Besonderes Highlight wäre dann: Ein Tag im Leben des Josef Ackermanns, an dem ein losbestimmter, arbeitsunwilliger Neider, der sich den ganzen Tag eh nur die Eier schaukelt, ruhig mal sehen kann, wie schwer das ist, das jonglieren mit de Millionen und all das ständige Golftraining.
Apropos Golf. Ich habe ja auch angefangen. Erfahrungsberichte werde ich hier irgendwann mal kundtun: Cabman goes an tiger in da wood. Schöner Titel, sogar ausgesprochen schön. Text folgt. Jetzt aber bitte keine falschen Schlüsse ziehen. Golf ist hier Volkssport, wie woanders Halma oder Leute entführen.
Ist aber auch begründet, das Golfen, bei all dem Platz und nur 8 Millionen Einwohner. 8 Millionen?! Wundert sich der Nordrhein-Westfale. Wie sollen wir denn mit den paar Leuten einen ordentlichen Stau hinbekommen? Das geht, am Montag einfach mal mitgehen, beim Plakate schwenken und Strasse verstopfen…
PS
Da das mit dem Tag der verschwundenen Arbeit wohl nichts wird, können wir uns zum Zeichen der Solidarität ja wenigstens die olle Mainelke (weiterführende Fragen zu Blumen und so, bitte an bonafide richten) auf den eigenen blog pitchen Sollte ich die nicht in mind. 10 anderen blogs wieder finden, tja dann…
Ich fang mal an:




Ich bin ja auch Gewerkschafter, schon aus Tradition. Wie sollte es auch anders sein, wenn man im Geiste der großen drei: Marx, Engels und Quantje van Haas aufgewachsen ist. Sie kennen Quantje van Haas nicht? Ich eigentlich auch nicht. Sie war aber eine wunderschöne holländische Vikariatslehrerin, die so glühend vom bewaffneten Kampf gesprochen hat, dass man gleich mit ihr los wollte, in de klaasenspäsivische Auseinandersetzung, bei dem Akzent.
Und das mit der Gewerkschaft ging so:
Einstellungsgespräch vor 3 Jahren:
Ich: Wie sieht es denn mit einem Firmenwagen aus?
Chef: Brauchst Du nicht, du fliegst. Mit dem Antrag zur Kreditkarte bekommst Du auch eine Mile&More Karte. Bonusmeilen kannst du privat nutzen. Glaub aber nicht, dass Du dafür Urlaub bekommst.
Und Schwupps war ich drin in der Gewerkschaft. Und weil man in Schweden Rücksicht nimmt, auf alle möglichen Randgruppen und die, die sich dafür halten, gibt es auch eine Gewerkschaft für, und nun wird es kniffelig, denn Übersetzen ist eine Kunst, wie der von mir abgöttisch verehrte Herr Rowohlt mal sagte, und sollte ihn irgendjemand hier kennen, persönlich oder wie auch immer, kann dies ruhig an ihn weitergeleitet werden: Mein lieber Bär, ich würde furchtbar gern mal ein Bier mit Dir trinken!!
Die Gewerkschaft heißt Ledarna, was frei Übersetzt soviel wie Führer heißt. Nun entwickelt man als Deutscher ja gewisse Skrupel, von Führern im Allgemeinen und dem Führer im Besonderen zu schreiben. Geht gar nicht, mach ich hier auch nicht… nicht mal ich. Also bleiben noch: Vorgesetzter, geht aber auch nicht, da ich selber hingegangen bin und Leiter. Nee, das Ganze hat nichts mit Gartenzubehör zu tun… Wenn man mal nicht weiterkommt, soll man einen anderen approach suchen: Was mach ich denn? Ich bestimme! Na siehste, war doch einfach. Da können wir uns doch auf Bestimmergewerkschaft einigen. Prima.
Die Bestimmergewerkschaft ist für Leute, die auf ganz, ganz, also unerhört wichtigen Positionen sitzen und dadurch furchtbar wichtig sind oder das zumindest glauben. Ich höre schon das Raunen im Netz und die Glasfaserkabel surren: Der Cabman, der verrückte Hund, ist auch noch Führer, ähm, Bestimmer. Stimmt, ist aber nicht weiter wichtig, wenngleich ich stolz, wie besagter Oskar auf mich bin, und das meine ich, wie ich es schreibe, denn bei meinem Hintergrund hätte das nach gängiger Praxis und Auffassung auch anders ausgehen können.
Das nur mal am Rande: Man kann scheinbar vorgezeichnete Wege verlassen, man muss nur wollen!
So, zurück zum Thema. Als verzauselter Sozialromantiker, der ich ja geblieben bin, denn ein Job ist ein Job, bleibt ein Job, glaube ich
1.) dass die klassische Arbeiterbewegung tot ist, weil ihr nämlich was Wichtiges fehlt und das sind die Arbeiter. Die heissen jetzt Xia Dao Ping Pong, wohnen ganz woanders und haben eh keine Zeit sich zu bewegen, da sie sich Robotisieren müssen. Die letzten fünf Arbeiter in D zählen nicht, da in D nur mangelndes Interesse für Minderheiten (siehe Südscheswigschen Wählerverband) besteht und sowieso gerade Big Brother läuft.
2.) Die fehlende Besetzung des Klassenkampfes könnte eigentlich durch die so genannte Angestelltenbewegung abgelöst werden. Wobei, wenn man sich das länger überlegt, erkennt man schon das Paradoxem: Angestellte + Bewegung??
3.) An das Solidarprinzip und deswegen sollte es auch als Antagonismus, so als ausgleichender Faktor, den Tag der verschwundenen Arbeit geben.
Besonderes Highlight wäre dann: Ein Tag im Leben des Josef Ackermanns, an dem ein losbestimmter, arbeitsunwilliger Neider, der sich den ganzen Tag eh nur die Eier schaukelt, ruhig mal sehen kann, wie schwer das ist, das jonglieren mit de Millionen und all das ständige Golftraining.
Apropos Golf. Ich habe ja auch angefangen. Erfahrungsberichte werde ich hier irgendwann mal kundtun: Cabman goes an tiger in da wood. Schöner Titel, sogar ausgesprochen schön. Text folgt. Jetzt aber bitte keine falschen Schlüsse ziehen. Golf ist hier Volkssport, wie woanders Halma oder Leute entführen.
Ist aber auch begründet, das Golfen, bei all dem Platz und nur 8 Millionen Einwohner. 8 Millionen?! Wundert sich der Nordrhein-Westfale. Wie sollen wir denn mit den paar Leuten einen ordentlichen Stau hinbekommen? Das geht, am Montag einfach mal mitgehen, beim Plakate schwenken und Strasse verstopfen…
PS
Da das mit dem Tag der verschwundenen Arbeit wohl nichts wird, können wir uns zum Zeichen der Solidarität ja wenigstens die olle Mainelke (weiterführende Fragen zu Blumen und so, bitte an bonafide richten) auf den eigenen blog pitchen Sollte ich die nicht in mind. 10 anderen blogs wieder finden, tja dann…
Ich fang mal an:





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Mittwoch, 26. April 2006
Die scheue Geschichte der Boshaftigkeit oder The Evil House of Daisy Delien
cabman, 13:59h
In einem kleinen Ort, dessen Name und Lage aus verständlichen Gründen nicht genannt werden sollen, kam es vor nicht all zu langer Zeit zu nachfolgenden beschriebenen Ereignissen. Das diese nicht kundgetan wurden hängt vor allem damit zusammen, dass die knapp 200 Dorfbewohner eisernes stillschweigen bewahrten. Ich, einer von Ihnen und Augenzeuge, kann aber nicht länger schweigen, denn jede Nacht kommen die Bilder zurück und rauben mir den Schlaf.
Alles ereignete sich im Herbst letzten Jahres, wenngleich die Geschichte scheinbar viel früher beginnt.
Unser Dorf ist wie gesagt sehr klein. Wir haben einen Bäcker, eine Tankstelle, einen Friseur und das war es auch schon. Jeder kennt hier jeden. Vor 10 Jahren etwa, entschloss sich das staatliche Bahnunternehmen eine Nord – Südverbindung durchs Land zu legen. Dies hatte damals zur Folge, dass einige Höfe und Grundstücke von der Verbindungsstrasse abgeschnitten wurden und somit nicht mehr bewohnbar waren. Alle Betroffenen erhielten aber eine Entschädigung und die Möglichkeit, ein verbilligtes Stück Land zu kaufen, um sich dort neu niederzulassen. Die meisten nutzten diese Chance, mit Ausnahme von Daisy Delien. Daisy wohnte in ihrem alten Haus außerhalb des Dorfes und war ein scheuer Mensch. Niemand wusste irgendetwas über sie oder ihre Verhältnisse, außer, dass ihre Familie schon immer hier wohnte.
Sie wehrte sich vehement gegen eine Umsiedlung. Die Bahngesellschaft versuchte eine sehr lange Zeit, sich gütlich mit Daisy zu einigen. Als alle Versuche fehlschlugen, überwies man ihr einfach das Geld, stellt die Stromversorgung ein und überließ sie sich selbst. Eine Zeit über muss Daisy dort noch ausgeharrt haben, aber irgendwann, niemand weiß genau wann, stand das Haus plötzlich leer. Was aus Daisy wurde ist bis heute ein Geheimnis und ihr Haus wurde immer gemieden, bis zum Herbst letzten Jahres!
Letzten Herbst hatte die Samtgemeinde ein kleines Fest. Die Feuerwehr hatte geladen, um die Einweihung des neuen Schlauchhauses zu feiern. Natürlich waren alle gekommen, gab es doch viel zu selten solche Festivitäten. Auch ich war da.
„Sag mal, “ fragte mich Tim, ein Freund, der aus dem Nachbarort kam, „warst Du schon mal bei Daisys Haus?“
„Ja, aber das ist schon lange her. Da wohnte sie noch dort.“
„Hervorragend, dann kannst Du uns ja hin führen? Wir wollten dort mal vorbei schauen und vielleicht ein bisschen Party machen.“
Ich war von dieser Idee nicht angetan, ließ mir aber nichts anmerken. Zu schnell und zu leicht wurde man hier zum Feigling gestempelt.
„Wer sind denn wir?“ fragte ich in betont beiläufigem Ton.
„JoJo, Loonie, Susi und ich.“
JoJo war der beste Freund Tims und mit Loonie liiert. Ich glaubte auch, dass Tim etwas mit Susi hatte und so wie ich es sah, war ich das fünfte Rad am Wagen.
„Na, da seid ihr doch ein hervorragendes Team. Wozu soll ich dabei sein?“
„Och Cabman, nun hab dich nicht so, Du kennst nun mal den Weg. Vielleicht schlafen wir auch da, das wird bestimmt lustig. JoJo hat es Loonie versprochen; sie will mal was richtig Heftiges erleben. Du weißt schon, mit Gruselfaktor!“
„Nein, weiß ich nicht, was soll an einem alten Haus gruselig sein?“
„Nun komm schon. Bist Du dabei?“
„Natürlich.“ gab ich mich irgendwann geschlagen, sonst hätte Tim den ganzen Abend genervt.
Wir trafen uns am nächsten Tag an der Bushaltestelle. Loonie, die schon achtzehn war, fuhr uns mit dem Wagen ihrer Mama. Ich saß neben ihr, da ich ihr den Weg zeigen sollte. Wir mussten nicht weit fahren, ca. 2 km außerhalb der Ortschaft ging rechts ein Stichweg ab, der früher einmal zu Daisys Haus führte.
„Wir müssen hier parken, der Weg nach unten ist nicht für Autos geeignet.“ gab ich mein Wissen kund.
„Na dann, “ verkündet Tim, sich als Anführer aufspielend, „wollen wir uns das Spukhaus mal anschauen.“
„TIM! Sag das nicht immer so!“ mimte Susi das kleine ängstliche Mädchen.
„Keine Sorge Susi. Wenn Super- Tim ausfällt bin ich auch noch da.“ produzierte sich JoJo.
Und mit den üblichen Albereien, derer ich mich im Detail heute nicht mehr genau erinnere, packten alle ihre Sachen und wir gingen die Böschung Richtung Daisys Haus hinab.
Schon bald war der ursprüngliche Weg zu gewuchert und wir mussten uns durch allerlei Gestrüpp und Gehölz kämpfen. Loonie fluchte und machte sich Sorgen, ob sie den Wagen abgeschlossen hatte und JoJo, ganz der liebende Freund, zog sie damit auf, als wir plötzlich aus dem dunklen Unterholz heraus und auf die Schienentrasse gelangten.
„Das ging schneller, als ich in Erinnerung hatte.“ wunderte ich mich.
„Ja, Ja, Erinnerungen sind schon etwas Komisches.“ antwortete Tim und schlug mir im Vorbeigehen die Hand auf die Schulter.
„Und jetzt?“ fragte Susi.
„Einfach auf die andere Seite und dann sehen wir weiter.“ sagte ich.
„Ja, aber passt auf. Nicht das es uns wie dem Jungen aus Stand by me geht.“
„Was?!“ fragte JoJo.
„Stephen King? Schon mal gehört? Auch gelesen? Der Junge, der von der Bahn überfahren wird?“ fragte ich etwas genervt.
„Eigentlich wird nur vermutet, dass der Junge von der Bahn überfahren wurde. Vielleicht ist er auch von einem Untier oder anderem zerrissen wurden.“ Verbesserte mich Loonie mit schelmischem Blick.
„Genau“, hakte JoJo ein „von der Hexe Daisy zum Beispiel.“ dabei grinste er und schickte sich an, die Gleise zu queren. Wir anderen folgten ihm.
Auf der anderen Seite stellten wir erstaunt fest, dass es einen Pfad gab. Er war nicht breit und auch nicht ausgetreten, aber eindeutig als Pfad zu erkennen und er endet genau an den Gleisen.
„Das ist merkwürdig, wieso gibt es denn hier einen Weg?“ dachte ich laut.
„Na damit die Rehe sich die Züge angucken können.“ witzelte Tim und die anderen lachten mit ihm.
„Los Cabman, wir wollen heute noch ankommen.“ unterbrach JoJo meine Gedanken und ging, dem Pfad folgend, an mir vorbei. Und wieder gingen wir anderen ihm hinterher.
So liefen wir eine Weile schweigend durch die Stille des Waldes, als sich plötzlich und unvermittelt Daisys Haus zwischen den Bäumen zeigte. Ein typisches Haus dieser Gegend. Holzfassade, rot gestrichen und mit Satteldach. Den Fenstern fehlten die Scheiben und sie wirkten wie Löcher in der Fassade.
Ich war beeindruckt und konnte kaum glauben, dass wir wirklich so schnell her gekommen waren. Den anderen schien es ebenfalls so zu gehen, waren sie doch seit dem Auftauchen des Hauses ganz still. Wir gingen weiter auf das Haus zu,
das dadurch immer größer und bedrohlicher wirkte. Ja, es war alt und schäbig, aber es war auf gar keinen Fall einsturzgefährdet oder wackelig. Im Gegenteil. Es war noch immer sehr massiv und von einer dominierenden Präsenz.
„Coole Hütte.“ freute sich Tim und ging zum Eingang. Die Eingangstür lag verkohlt und aus den Angeln gehoben vor dem Haus, gerade so, als hätte jemand oder etwas die verschlossene und brennende Tür mit aller Wucht herausgetreten. Warum sollte man etwas einschließen und anzünden wollen, überlegte ich und während sich dieser Gedanke noch nicht richtig zu Ende geformt hatte, wusste ich auch schon die Antwort: Um etwas zu vernichten! Das Gefühl, dass mich dabei beschlich, fühle ich noch heute. Eine tiefe, uralte kaum zu beschreibende Angst, die einem die Luft nahm und den Magen sich verkrampfen ließ. Die anderen schienen all dies nicht zu bemerken. Sie drängelten sich fast ins Haus und begannen alles zu untersuchen.
Meine Angst hinderte mich im ersten Augenblick ihnen einfach zu folgen, aber nachdem sie lange genug gerufen und genörgelt hatten, unterdrückte ich dieses unangenehme Gefühl und tat es ihnen gleich.
Sobald ich das Haus betrat, stand ich schon in der Küche. Die Schränke waren geöffnet, über die Jahre hatte sich die Natur zurückgeholt, was ihr einst gehörte. Moos wuchs an der Decke, überall lag Laub und in den Ecken hatte sich Schimmel gebildet. Mir fiel auf, dass alle Beschläge, Türen und Öfen fehlten. Wahrscheinlich hatten Antiquitätenhändler einiges dafür bezahlt.
„Das ist echt spooky. Wir sollten es zu unserem Partyhaus ausbauen.“ meinte Tim lachend, und Susi, die ihm wie ein Dackel hinterherlief, sagte, nun mit wirklicher Angst in der Stimme: „Lass mich hier bloß nicht alleine!“
Ich ging die Treppe nach oben. Das Obergeschoss bestand aus zwei Räumen mit niedriger Decke. Im hinteren Raum standen JoJo und Loonie in inniger Umarmung und küssten sich.
„Dieser Raum gehört uns.“ rief JoJo mir grinsend zu, als er mich bemerkte.
„Ok. Whatever. ich hatte sowieso nicht vor zu bleiben.“ und damit ging ich die Treppe wieder hinunter, die ziemlich steil war.
Draußen vor dem Haus standen Tim und Susi und diskutierten heftig. Susi hatte offenbar keine Lust da zu bleiben, und Tim versuchte sie zu überreden.
„No way Tim. Das war nicht ausgemacht. Du wolltest es nur mal sehen! Da ist es und nun gehen wir bitte wieder nach Haus, ja?“ Er hatte ihr nichts von den Übernachtungsplänen gesagt.
„Aber Schatz schau mal. Lass uns doch die Nacht hier mit den anderen verbringen. Du wirst sehen das wird richtig cool. Damit sind wir Helden.“
„Ich habe aber keine Lust ein Scheiss- Held zu sein.“ Susis Stimmer klang hysterisch. Sie hatte Angst und wir alle hätten damals besser auf sie gehört.
Tim gelang es dann doch irgendwie Susi zu beruhigen und davon zu überzeugen, dass es hier ungefährlich sei. Für JoJo und Loonie war sowieso klar das wir bis zum nächsten Tag hier bleiben würden und
so entzündeten wir ein Lagerfeuer und bereiteten uns auf die Nacht vor, die bereits über die Bäume gekrochen kam.
Wir saßen zusammen um das Feuer, erzählten uns lustige Geschichten aus unseren jungen Leben, aßen ein paar Kekse und tranken die Cola-Whisky Mischung, die JoJo mitgeschleppt hatte, als er plötzlich sagte:
„So, wir gehen jetzt schlafen.“ und mit diesen Worten erhob er sich und zog dabei Loonie mit.
„Wo wollt ihr denn hin?“ fragte Tim.
„Na wenn wir schon ein so prächtiges Haus vor der Nase haben, sollten wir es auch bestimmungsgemäß benutzen, oder?“
„Ich weiß nicht“, meinte Susi „findet ihr das nicht ein bisschen unheimlich? Wir sollten beisammen bleiben.“
„Können wir ja. Ihr müsstet nur mitkommen.“
„Ins Haus?! Keine Chance. Ich bleib hier!“ entgegnete Susi mit aller Entschlossenheit und Nachdruck, so dass jegliche Diskussion darüber von vornherein ausgeschlossen war.
„Ok, wir ihr wollt. Wir gehen auf unser Zimmer“ grinste JoJo mich an. „Gute Nacht.“
Ich wachte mitten in der Nacht auf, weil ich Geräusche hörte. Ich brauchte nur einen Augenblick um festzustellen, dass die Laute aus dem ersten Stock des Hauses kamen, da wo JoJo und Loonie schlafen wollten. Offensichtlich hatten sie Sex. Doch plötzlich und unvermittelt erfüllte ein Schrei die Nacht. Es war Loonie. Und dann war für eine unendlich dauernde Zeit absolute Stille. Kein Mucks, kein Tier nichts war zu hören, nur verstörende Stille. Und dann, mit einem Getöse und von animalischem Geschrei begleitet, kam etwas die Treppe hinunter gehastet.
Tap, Tap machte es jedes Mal, wenn ein schwerer Schritt wieder eine Stufe nahm. Ein flackerndes Licht war in der Türöffnung zu sehen, dass immer intensiver wurde je weiter die Person die Treppe runterkam und unversehens stand sie in der Tür. Ihr Kopf brannte lichterloh doch ich konnte nicht erkennen wer es war. Schwankend kam die Person aus dem Haus. Ich sprang auf und eilte zu ihr. Als ich dicht genug dran war, um zu erkennen wer es war, stockt mir der Atem und das Blut gefror in den Adern. Es war JoJo! Ihm fehlten die Augen und da, wo mal sein Mund war, war nichts weiter als blutiger Brei. Wie ferngesteuert kam er auf mich zu und wollte mich greifen, aber es funktionierte nicht, denn da, wo seine Hände hätten sein sollen, waren nur blutige Stümpfe. Er schien auch etwas sagen zu wollen, aber es gelang ihm nur ein unverständliches Grunzen und mit einmal, als hätte ihn etwas gerufen, spannte sich JoJo´s Körper und er rannte los, rein in den Wald und dem Pfad folgend, den wir gekommen waren. Für eine Weile sah ich nur den Schein seines brennenden Kopfes, der immer schwächer wurde. Und dann war es wieder finstere Nacht und absolute Stille, so als ob nichts gewesen wäre.
Ich nahm all meinen Mut zusammen und rannte ins Haus, um Loonie zu suchen. Ich fand sie oben. Ihr Gesicht war schneeweiß und die Augen völlig ausdruckslos. Sie sagte nichts und starrte mich nur an.
„Was ist passiert Loonie??“ schrie ich sie an, aber sie reagierte überhaupt nicht.
Ich schüttelte sie, um sie aus ihrer Starre zu befreien und für einen kurzen Bruchteil waren ihre Augen ganz klar und sie sagte: „Wir haben nicht hinter die Tür geschaut.“
Und dabei zeigt sie auf eine Stelle hinter mir. Ich drehte mich und sah eine Tür, die nun weit offen stand. Als wir mittags hier waren hatte ich sie gar nicht gesehen, sie war perfekt in die Wand eingelassen.
„Was ist passiert? War jemand hier?“ schrie ich sie wieder an, doch das soeben gesprochene sollten die letzten Worte bleiben, die Loonie seid den Geschehnissen an eine Person gerichtet hat. Sie versank in eine andere Welt.
Draußen suchte ich Tim und Susi, fand sie aber nicht. Beide waren weg. Ich rief nach ihnen, bekam aber keine Antwort. So nahm ich Loonie und wir machten uns auf den Weg nach haus…
Genau so hat es sich dazumal zugetragen und nun sitze ich hier in der Psychiatrie des Landeskrankenhauses, genauso wie Loonie, die nicht mehr spricht. Mir glaubte keiner und je mehr ich auf meine Geschichte beharre, desto mehr ist man davon überzeugt, dass ich auf einem Trip festsitze. Die Untersuchung des Hauses hat nichts Ungewöhnliches ergeben. Tim und Susi gingen in der Nacht nach Hause und dachten es wäre lustig, wenn wir sie am nächsten Morgen vermissen würden. An den Gleisen fand man einen Schuh, den man eindeutig als JoJo`s identifizieren konnte. Er selbst galt als Ausreißer mit elterlicher Vermisstenanzeige. Dass er tot sein sollte glaubte niemand. Vielleicht war er auch gar nicht tot, ich habe ihn ja nur wegrennen sehen. Wer weiß denn schon, ob der Junge wirklich vom Zug überfahren wurde und ob in den Keksen wirklich nur ein bisschen Dope war.

Alles ereignete sich im Herbst letzten Jahres, wenngleich die Geschichte scheinbar viel früher beginnt.
Unser Dorf ist wie gesagt sehr klein. Wir haben einen Bäcker, eine Tankstelle, einen Friseur und das war es auch schon. Jeder kennt hier jeden. Vor 10 Jahren etwa, entschloss sich das staatliche Bahnunternehmen eine Nord – Südverbindung durchs Land zu legen. Dies hatte damals zur Folge, dass einige Höfe und Grundstücke von der Verbindungsstrasse abgeschnitten wurden und somit nicht mehr bewohnbar waren. Alle Betroffenen erhielten aber eine Entschädigung und die Möglichkeit, ein verbilligtes Stück Land zu kaufen, um sich dort neu niederzulassen. Die meisten nutzten diese Chance, mit Ausnahme von Daisy Delien. Daisy wohnte in ihrem alten Haus außerhalb des Dorfes und war ein scheuer Mensch. Niemand wusste irgendetwas über sie oder ihre Verhältnisse, außer, dass ihre Familie schon immer hier wohnte.
Sie wehrte sich vehement gegen eine Umsiedlung. Die Bahngesellschaft versuchte eine sehr lange Zeit, sich gütlich mit Daisy zu einigen. Als alle Versuche fehlschlugen, überwies man ihr einfach das Geld, stellt die Stromversorgung ein und überließ sie sich selbst. Eine Zeit über muss Daisy dort noch ausgeharrt haben, aber irgendwann, niemand weiß genau wann, stand das Haus plötzlich leer. Was aus Daisy wurde ist bis heute ein Geheimnis und ihr Haus wurde immer gemieden, bis zum Herbst letzten Jahres!
Letzten Herbst hatte die Samtgemeinde ein kleines Fest. Die Feuerwehr hatte geladen, um die Einweihung des neuen Schlauchhauses zu feiern. Natürlich waren alle gekommen, gab es doch viel zu selten solche Festivitäten. Auch ich war da.
„Sag mal, “ fragte mich Tim, ein Freund, der aus dem Nachbarort kam, „warst Du schon mal bei Daisys Haus?“
„Ja, aber das ist schon lange her. Da wohnte sie noch dort.“
„Hervorragend, dann kannst Du uns ja hin führen? Wir wollten dort mal vorbei schauen und vielleicht ein bisschen Party machen.“
Ich war von dieser Idee nicht angetan, ließ mir aber nichts anmerken. Zu schnell und zu leicht wurde man hier zum Feigling gestempelt.
„Wer sind denn wir?“ fragte ich in betont beiläufigem Ton.
„JoJo, Loonie, Susi und ich.“
JoJo war der beste Freund Tims und mit Loonie liiert. Ich glaubte auch, dass Tim etwas mit Susi hatte und so wie ich es sah, war ich das fünfte Rad am Wagen.
„Na, da seid ihr doch ein hervorragendes Team. Wozu soll ich dabei sein?“
„Och Cabman, nun hab dich nicht so, Du kennst nun mal den Weg. Vielleicht schlafen wir auch da, das wird bestimmt lustig. JoJo hat es Loonie versprochen; sie will mal was richtig Heftiges erleben. Du weißt schon, mit Gruselfaktor!“
„Nein, weiß ich nicht, was soll an einem alten Haus gruselig sein?“
„Nun komm schon. Bist Du dabei?“
„Natürlich.“ gab ich mich irgendwann geschlagen, sonst hätte Tim den ganzen Abend genervt.
Wir trafen uns am nächsten Tag an der Bushaltestelle. Loonie, die schon achtzehn war, fuhr uns mit dem Wagen ihrer Mama. Ich saß neben ihr, da ich ihr den Weg zeigen sollte. Wir mussten nicht weit fahren, ca. 2 km außerhalb der Ortschaft ging rechts ein Stichweg ab, der früher einmal zu Daisys Haus führte.
„Wir müssen hier parken, der Weg nach unten ist nicht für Autos geeignet.“ gab ich mein Wissen kund.
„Na dann, “ verkündet Tim, sich als Anführer aufspielend, „wollen wir uns das Spukhaus mal anschauen.“
„TIM! Sag das nicht immer so!“ mimte Susi das kleine ängstliche Mädchen.
„Keine Sorge Susi. Wenn Super- Tim ausfällt bin ich auch noch da.“ produzierte sich JoJo.
Und mit den üblichen Albereien, derer ich mich im Detail heute nicht mehr genau erinnere, packten alle ihre Sachen und wir gingen die Böschung Richtung Daisys Haus hinab.
Schon bald war der ursprüngliche Weg zu gewuchert und wir mussten uns durch allerlei Gestrüpp und Gehölz kämpfen. Loonie fluchte und machte sich Sorgen, ob sie den Wagen abgeschlossen hatte und JoJo, ganz der liebende Freund, zog sie damit auf, als wir plötzlich aus dem dunklen Unterholz heraus und auf die Schienentrasse gelangten.
„Das ging schneller, als ich in Erinnerung hatte.“ wunderte ich mich.
„Ja, Ja, Erinnerungen sind schon etwas Komisches.“ antwortete Tim und schlug mir im Vorbeigehen die Hand auf die Schulter.
„Und jetzt?“ fragte Susi.
„Einfach auf die andere Seite und dann sehen wir weiter.“ sagte ich.
„Ja, aber passt auf. Nicht das es uns wie dem Jungen aus Stand by me geht.“
„Was?!“ fragte JoJo.
„Stephen King? Schon mal gehört? Auch gelesen? Der Junge, der von der Bahn überfahren wird?“ fragte ich etwas genervt.
„Eigentlich wird nur vermutet, dass der Junge von der Bahn überfahren wurde. Vielleicht ist er auch von einem Untier oder anderem zerrissen wurden.“ Verbesserte mich Loonie mit schelmischem Blick.
„Genau“, hakte JoJo ein „von der Hexe Daisy zum Beispiel.“ dabei grinste er und schickte sich an, die Gleise zu queren. Wir anderen folgten ihm.
Auf der anderen Seite stellten wir erstaunt fest, dass es einen Pfad gab. Er war nicht breit und auch nicht ausgetreten, aber eindeutig als Pfad zu erkennen und er endet genau an den Gleisen.
„Das ist merkwürdig, wieso gibt es denn hier einen Weg?“ dachte ich laut.„Na damit die Rehe sich die Züge angucken können.“ witzelte Tim und die anderen lachten mit ihm.
„Los Cabman, wir wollen heute noch ankommen.“ unterbrach JoJo meine Gedanken und ging, dem Pfad folgend, an mir vorbei. Und wieder gingen wir anderen ihm hinterher.
So liefen wir eine Weile schweigend durch die Stille des Waldes, als sich plötzlich und unvermittelt Daisys Haus zwischen den Bäumen zeigte. Ein typisches Haus dieser Gegend. Holzfassade, rot gestrichen und mit Satteldach. Den Fenstern fehlten die Scheiben und sie wirkten wie Löcher in der Fassade.
Ich war beeindruckt und konnte kaum glauben, dass wir wirklich so schnell her gekommen waren. Den anderen schien es ebenfalls so zu gehen, waren sie doch seit dem Auftauchen des Hauses ganz still. Wir gingen weiter auf das Haus zu,
das dadurch immer größer und bedrohlicher wirkte. Ja, es war alt und schäbig, aber es war auf gar keinen Fall einsturzgefährdet oder wackelig. Im Gegenteil. Es war noch immer sehr massiv und von einer dominierenden Präsenz. „Coole Hütte.“ freute sich Tim und ging zum Eingang. Die Eingangstür lag verkohlt und aus den Angeln gehoben vor dem Haus, gerade so, als hätte jemand oder etwas die verschlossene und brennende Tür mit aller Wucht herausgetreten. Warum sollte man etwas einschließen und anzünden wollen, überlegte ich und während sich dieser Gedanke noch nicht richtig zu Ende geformt hatte, wusste ich auch schon die Antwort: Um etwas zu vernichten! Das Gefühl, dass mich dabei beschlich, fühle ich noch heute. Eine tiefe, uralte kaum zu beschreibende Angst, die einem die Luft nahm und den Magen sich verkrampfen ließ. Die anderen schienen all dies nicht zu bemerken. Sie drängelten sich fast ins Haus und begannen alles zu untersuchen.
Meine Angst hinderte mich im ersten Augenblick ihnen einfach zu folgen, aber nachdem sie lange genug gerufen und genörgelt hatten, unterdrückte ich dieses unangenehme Gefühl und tat es ihnen gleich.
Sobald ich das Haus betrat, stand ich schon in der Küche. Die Schränke waren geöffnet, über die Jahre hatte sich die Natur zurückgeholt, was ihr einst gehörte. Moos wuchs an der Decke, überall lag Laub und in den Ecken hatte sich Schimmel gebildet. Mir fiel auf, dass alle Beschläge, Türen und Öfen fehlten. Wahrscheinlich hatten Antiquitätenhändler einiges dafür bezahlt.

„Das ist echt spooky. Wir sollten es zu unserem Partyhaus ausbauen.“ meinte Tim lachend, und Susi, die ihm wie ein Dackel hinterherlief, sagte, nun mit wirklicher Angst in der Stimme: „Lass mich hier bloß nicht alleine!“
Ich ging die Treppe nach oben. Das Obergeschoss bestand aus zwei Räumen mit niedriger Decke. Im hinteren Raum standen JoJo und Loonie in inniger Umarmung und küssten sich.
„Dieser Raum gehört uns.“ rief JoJo mir grinsend zu, als er mich bemerkte.
„Ok. Whatever. ich hatte sowieso nicht vor zu bleiben.“ und damit ging ich die Treppe wieder hinunter, die ziemlich steil war.
Draußen vor dem Haus standen Tim und Susi und diskutierten heftig. Susi hatte offenbar keine Lust da zu bleiben, und Tim versuchte sie zu überreden.
„No way Tim. Das war nicht ausgemacht. Du wolltest es nur mal sehen! Da ist es und nun gehen wir bitte wieder nach Haus, ja?“ Er hatte ihr nichts von den Übernachtungsplänen gesagt.
„Aber Schatz schau mal. Lass uns doch die Nacht hier mit den anderen verbringen. Du wirst sehen das wird richtig cool. Damit sind wir Helden.“
„Ich habe aber keine Lust ein Scheiss- Held zu sein.“ Susis Stimmer klang hysterisch. Sie hatte Angst und wir alle hätten damals besser auf sie gehört.
Tim gelang es dann doch irgendwie Susi zu beruhigen und davon zu überzeugen, dass es hier ungefährlich sei. Für JoJo und Loonie war sowieso klar das wir bis zum nächsten Tag hier bleiben würden und
so entzündeten wir ein Lagerfeuer und bereiteten uns auf die Nacht vor, die bereits über die Bäume gekrochen kam.Wir saßen zusammen um das Feuer, erzählten uns lustige Geschichten aus unseren jungen Leben, aßen ein paar Kekse und tranken die Cola-Whisky Mischung, die JoJo mitgeschleppt hatte, als er plötzlich sagte:
„So, wir gehen jetzt schlafen.“ und mit diesen Worten erhob er sich und zog dabei Loonie mit.
„Wo wollt ihr denn hin?“ fragte Tim.
„Na wenn wir schon ein so prächtiges Haus vor der Nase haben, sollten wir es auch bestimmungsgemäß benutzen, oder?“
„Ich weiß nicht“, meinte Susi „findet ihr das nicht ein bisschen unheimlich? Wir sollten beisammen bleiben.“
„Können wir ja. Ihr müsstet nur mitkommen.“
„Ins Haus?! Keine Chance. Ich bleib hier!“ entgegnete Susi mit aller Entschlossenheit und Nachdruck, so dass jegliche Diskussion darüber von vornherein ausgeschlossen war.
„Ok, wir ihr wollt. Wir gehen auf unser Zimmer“ grinste JoJo mich an. „Gute Nacht.“
Ich wachte mitten in der Nacht auf, weil ich Geräusche hörte. Ich brauchte nur einen Augenblick um festzustellen, dass die Laute aus dem ersten Stock des Hauses kamen, da wo JoJo und Loonie schlafen wollten. Offensichtlich hatten sie Sex. Doch plötzlich und unvermittelt erfüllte ein Schrei die Nacht. Es war Loonie. Und dann war für eine unendlich dauernde Zeit absolute Stille. Kein Mucks, kein Tier nichts war zu hören, nur verstörende Stille. Und dann, mit einem Getöse und von animalischem Geschrei begleitet, kam etwas die Treppe hinunter gehastet.
Tap, Tap machte es jedes Mal, wenn ein schwerer Schritt wieder eine Stufe nahm. Ein flackerndes Licht war in der Türöffnung zu sehen, dass immer intensiver wurde je weiter die Person die Treppe runterkam und unversehens stand sie in der Tür. Ihr Kopf brannte lichterloh doch ich konnte nicht erkennen wer es war. Schwankend kam die Person aus dem Haus. Ich sprang auf und eilte zu ihr. Als ich dicht genug dran war, um zu erkennen wer es war, stockt mir der Atem und das Blut gefror in den Adern. Es war JoJo! Ihm fehlten die Augen und da, wo mal sein Mund war, war nichts weiter als blutiger Brei. Wie ferngesteuert kam er auf mich zu und wollte mich greifen, aber es funktionierte nicht, denn da, wo seine Hände hätten sein sollen, waren nur blutige Stümpfe. Er schien auch etwas sagen zu wollen, aber es gelang ihm nur ein unverständliches Grunzen und mit einmal, als hätte ihn etwas gerufen, spannte sich JoJo´s Körper und er rannte los, rein in den Wald und dem Pfad folgend, den wir gekommen waren. Für eine Weile sah ich nur den Schein seines brennenden Kopfes, der immer schwächer wurde. Und dann war es wieder finstere Nacht und absolute Stille, so als ob nichts gewesen wäre.Ich nahm all meinen Mut zusammen und rannte ins Haus, um Loonie zu suchen. Ich fand sie oben. Ihr Gesicht war schneeweiß und die Augen völlig ausdruckslos. Sie sagte nichts und starrte mich nur an.
„Was ist passiert Loonie??“ schrie ich sie an, aber sie reagierte überhaupt nicht.
Ich schüttelte sie, um sie aus ihrer Starre zu befreien und für einen kurzen Bruchteil waren ihre Augen ganz klar und sie sagte: „Wir haben nicht hinter die Tür geschaut.“

Und dabei zeigt sie auf eine Stelle hinter mir. Ich drehte mich und sah eine Tür, die nun weit offen stand. Als wir mittags hier waren hatte ich sie gar nicht gesehen, sie war perfekt in die Wand eingelassen.
„Was ist passiert? War jemand hier?“ schrie ich sie wieder an, doch das soeben gesprochene sollten die letzten Worte bleiben, die Loonie seid den Geschehnissen an eine Person gerichtet hat. Sie versank in eine andere Welt.
Draußen suchte ich Tim und Susi, fand sie aber nicht. Beide waren weg. Ich rief nach ihnen, bekam aber keine Antwort. So nahm ich Loonie und wir machten uns auf den Weg nach haus…
Genau so hat es sich dazumal zugetragen und nun sitze ich hier in der Psychiatrie des Landeskrankenhauses, genauso wie Loonie, die nicht mehr spricht. Mir glaubte keiner und je mehr ich auf meine Geschichte beharre, desto mehr ist man davon überzeugt, dass ich auf einem Trip festsitze. Die Untersuchung des Hauses hat nichts Ungewöhnliches ergeben. Tim und Susi gingen in der Nacht nach Hause und dachten es wäre lustig, wenn wir sie am nächsten Morgen vermissen würden. An den Gleisen fand man einen Schuh, den man eindeutig als JoJo`s identifizieren konnte. Er selbst galt als Ausreißer mit elterlicher Vermisstenanzeige. Dass er tot sein sollte glaubte niemand. Vielleicht war er auch gar nicht tot, ich habe ihn ja nur wegrennen sehen. Wer weiß denn schon, ob der Junge wirklich vom Zug überfahren wurde und ob in den Keksen wirklich nur ein bisschen Dope war.


... link (13 Kommentare) ... comment

cabman, 13:33h
Ja, diese Ecke des Blogs kommt ihnen zu Recht bekannt vor. Hier sollte sie damals präsentiert werden.
Folgen Sie mir noch ein Stück weiter, dahinten in der Ecke, da kauert sie, Die Geschichte der scheuen Boshaftigkeit oder The Evil House of Daisy Delien
Einmal kurz verschnaufen und dann hier noch einen Sprung machen:
Folgen Sie mir noch ein Stück weiter, dahinten in der Ecke, da kauert sie, Die Geschichte der scheuen Boshaftigkeit oder The Evil House of Daisy Delien
Einmal kurz verschnaufen und dann hier noch einen Sprung machen:

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