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Sonntag, 7. Mai 2006
Cabman goes fisherman
cabman, 13:43h
Also, weil ich ja nun am Freitag mit der belgischen Brigade unterwegs war und dies auch berichtenswert ist, tausche ich Cabman goes an tiger in da woods in Cabman goes a fisherman, kaufe dann noch ein “A“, wie Anfang, denn den will ich hier auch gleich machen:
Die Belgier waren da, weil ich sie eingeladen hatte, denn ich finde, dass sie einen guten Job gemacht haben. Im Vorwege wurde das Ganze geplant und gestaltet, von Inger, die so etwas immer tut und dementsprechend gut kann. Sie fragte mich nur, was wir so als besonderes Highlight bringen wollten und ick sachte: Go-Kart fahren. Sie meinte, es solle schon etwas typisch Skandinavisches sein und icke sagte: Go-Kart fahren; haben wir dann auch nicht gemacht, weil Inger den Kunden anrief und der sich unter typisch Skandinavisch irgendwie Angeln vorstellte. Also haben wir nen Bus gemietet, denn die Belgier waren zu Siebt, wir zu Dritt und fuhren mit gesprächsfreundlichen 80 Sachen durch die Baumwüste Smålands, Richtung fischreichen See, was eine Reiszeit von eineinhalb Stunden mit sich brachte.
Wie die alle hießen, die Belgier, krieg ick nicht mehr zusammen, außer die Namen von Wim, weil er der einzige Kerl im Team war und vom Chef, weil dessen Name so typisch belgisch war, wie er nur sein kann, wenn man ein eingebürgerter Norweger ist: Ståle. Nun sollte auch klar sein, warum wir, typisch Skandinavisch, zum Fischen gingen.
Während der schönen Fahrt erklärte ich noch mal allen deutlich und ungefragt, dass icke Fischen total daneben finde, weil es gegen meine Überzeugung verstößt, den ollen Fisch aus Spaß um die Ecke zu bringen, wo er dann vor sich hin mieft, weil so plötzlich aus seinen Verhältnissen gerissen und ick hätte dem Budenzauber auch nur zugestimmt, weil der Kunde König ist und wenn dieser fröhlich bleibt, behält der Narr seinen Kopf. Das hat dann auch keiner verstanden, weil Fischen doch auch königliche Unterhaltung wäre.
Nach der ewigen Reise waren wir total geschafft; als wir ankamen, standen wir vor dem Teichwart, wie die umgekippten Orgelpfeifen, leicht angeschlagen, aber formschön, in schön geformter Reihe, formidable aufgereiht, bereit, reihenweise formvollendeter Tipps entgegen zu nehmen. (Soll mal keiner glauben, ich hätte es mit der Formreihe. Alles eine Frage des Stils, nicht?)
Der Teichwart erklärte allen, dass er der Eigentümer sei und wie man hier angelt. Auf Beides war er sehr stolz, weil ihn das eine zum unumstrittenen Chef machte, das andere interessant, sofern man Fischen interessant findet. Wir hatten es hier jedenfalls mit der action-geladenen Variante zu tun, die man auf Deutsch als Blinkern bezeichnen würde. Dabei macht man dem lebendem Raubfisch(hui!!) vor, dass Stückchen gedengeltes Blech an der Strippe sei ein schmackhafter Opferfisch. Jetzt werden Sie sich vielleicht wundern woher ich das weiß? Klar, vom Teichwart, aber-- Tärä(!!)-- Icke war mal Mitglied im DAV, für eine Woche, weil ich den Aufnäher haben wollte, hab ich auch bekommen, Fischen fand ick aber schon damals doof. Und wieder eine schönes Beispiel, für Identitätsstiftende Verabzeichnung, denn alle meine Kumpel hatten auch einen Aufnäher, und übersetzen Sie das mal alles ins Englische, das mit dem Blinkern.
Nachdem Crashkurs forderte der Teichwart uns auf, lauschige Plätzchen zu suchen, wo wir dann gleiches noch mal, nun jedoch mit dem Glück machen sollten.
Weil mir das Leben in seiner Gesamtheit aber schon Abenteuer genug ist, hatte ich auch keine Lust, ein weiteres am matschigen Ufer zu suchen, sondern zog den Alte-Leute-Spiesser-Steg vor. Außerdem hatte ick ja och nur mein Ballettturnschühchen an, genau wie Hanna, die bei uns die belgische Abwicklung macht.
Während sich die anderen durchs Gestrüpp boxten und Wim und eine von den belgischen Mädels sogar auf den See ruderten, blieben Hanna und icke auf dem Steg und hatten dadurch schon einen Zeitvorteil beim Preisangeln, den wir gleich verquatschten,
weil icke bei Hanna noch mal nachfragen musste, wie man das nun genau macht, mit der Technik beim Blinkern. "Machst Du zu schnell, kommt er zu schnell nach Oben. Machst Du zu langsam, sinkt er auf den Grund. Also, immer schön aufs Timing achten, wie bei allem anderen auch im Leben.“ sagte Hanna und grinste. Das kenn ich und kann daher so schwer nicht sein, dachte ich mir und fragte sie, woher sie denn soviel wissen, übers Angeln und da sagte sie, sie hätte einen Ex, der leidenschaftlicher Angler war, und sie sei immer mitgefahren, zum Angelwochenende.
“Na,“ sagte ich, “da haben wir ja nen Profi im Team.
Da müssen wir ja gewinnen.“ und sie antwortete:“Wer hat denn gesagt, dass wir geangelt haben?“
Das hat bei mir zwei Sekunden gedauert, und ich habe wohl auch nicht sehr intelligent ausgesehen, aber plötzlich lachte sie los und meint: “Du hättest Dein Gesicht sehen sollen!“
Was sagt man dazu? Nichts, man lässt den lieben Gott mal machen, denn der bestraft ja so etwas immer gleich und gern, so wie auch hier, denn Hannas Strippe hatte sich kurz darauf verheddert, ein Totalausfall sozusagen, was sie
aber völlig ok fand, weil das Wetter eh besser zum Sonnen geeignet war.
Ick probierte mich noch zwei- dreimal, das ging aber im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose, weil sich einer der drei Haken beim Rumschleudern in meinem Hosenbein verfing und die Hose nun kaputt ist. Daraufhin beschloss auch ich, mich zu sonnen, was auf Dauer aber langweilig war.
Ich streunte ein wenig um den See und entdeckte dabei einen kleinen Tümpel, auf dem ein Floss war, auf dem ein Loch war, und der ganz Geck war, dass man aus einer Entfernung von 50m ein Hol ´n ´One schlagen sollte. Gelinge dies, würde man 500 SEK (bei heutiger Kurslage irgendetwas bei 49 Euro) bekommen, wobei man 10 Bälle zu 40 SEK kaufen musste. Was glauben denn Sie, wie viel Kohle ich da durchbrachte? Richtig, gar nichts, weil die einzige Aktivität, die ick gern gemacht hätte, noch nicht Saison hatte, weil es keine Bälle gab. "Das habt ihr hier ganz ohne Kommunismus hingekriegt?" fragte ich die verdutzte Ballverkäuferin, aber die wusste nicht so recht etwas mit mir was anzufangen.
Irgendwann war dann noch ein bisschen Aufregung auf dem Wasser, weil Wim ein Ruder verlor; irgendeine von den Belgierinnen hat noch ihren Haken im Baum über sich versenkt und keiner hat einen Fisch gefangen.
Zwei Angeln reparatur-, eine Hose ersatzbedürftig und ein Rettungseinsatz vom Teichwart, da haben wir echt was geboten bekommen fürs Geld, denn nach dem Sonnen und Wandern gab es noch lecker Essen.
Alles in Allem also ein schöner Tag, viel Farbe bekommen, noch mehr Geld gespart und ein reines Gewissen behalten, so lass ick mir Angeln gefallen, mal sehen ob die nächste Woche in Deutschland (denn da flieg ich nachher hin) genauso erfolgreich wird…
Die Belgier waren da, weil ich sie eingeladen hatte, denn ich finde, dass sie einen guten Job gemacht haben. Im Vorwege wurde das Ganze geplant und gestaltet, von Inger, die so etwas immer tut und dementsprechend gut kann. Sie fragte mich nur, was wir so als besonderes Highlight bringen wollten und ick sachte: Go-Kart fahren. Sie meinte, es solle schon etwas typisch Skandinavisches sein und icke sagte: Go-Kart fahren; haben wir dann auch nicht gemacht, weil Inger den Kunden anrief und der sich unter typisch Skandinavisch irgendwie Angeln vorstellte. Also haben wir nen Bus gemietet, denn die Belgier waren zu Siebt, wir zu Dritt und fuhren mit gesprächsfreundlichen 80 Sachen durch die Baumwüste Smålands, Richtung fischreichen See, was eine Reiszeit von eineinhalb Stunden mit sich brachte.
Wie die alle hießen, die Belgier, krieg ick nicht mehr zusammen, außer die Namen von Wim, weil er der einzige Kerl im Team war und vom Chef, weil dessen Name so typisch belgisch war, wie er nur sein kann, wenn man ein eingebürgerter Norweger ist: Ståle. Nun sollte auch klar sein, warum wir, typisch Skandinavisch, zum Fischen gingen.
Während der schönen Fahrt erklärte ich noch mal allen deutlich und ungefragt, dass icke Fischen total daneben finde, weil es gegen meine Überzeugung verstößt, den ollen Fisch aus Spaß um die Ecke zu bringen, wo er dann vor sich hin mieft, weil so plötzlich aus seinen Verhältnissen gerissen und ick hätte dem Budenzauber auch nur zugestimmt, weil der Kunde König ist und wenn dieser fröhlich bleibt, behält der Narr seinen Kopf. Das hat dann auch keiner verstanden, weil Fischen doch auch königliche Unterhaltung wäre.
Nach der ewigen Reise waren wir total geschafft; als wir ankamen, standen wir vor dem Teichwart, wie die umgekippten Orgelpfeifen, leicht angeschlagen, aber formschön, in schön geformter Reihe, formidable aufgereiht, bereit, reihenweise formvollendeter Tipps entgegen zu nehmen. (Soll mal keiner glauben, ich hätte es mit der Formreihe. Alles eine Frage des Stils, nicht?)
Der Teichwart erklärte allen, dass er der Eigentümer sei und wie man hier angelt. Auf Beides war er sehr stolz, weil ihn das eine zum unumstrittenen Chef machte, das andere interessant, sofern man Fischen interessant findet. Wir hatten es hier jedenfalls mit der action-geladenen Variante zu tun, die man auf Deutsch als Blinkern bezeichnen würde. Dabei macht man dem lebendem Raubfisch(hui!!) vor, dass Stückchen gedengeltes Blech an der Strippe sei ein schmackhafter Opferfisch. Jetzt werden Sie sich vielleicht wundern woher ich das weiß? Klar, vom Teichwart, aber-- Tärä(!!)-- Icke war mal Mitglied im DAV, für eine Woche, weil ich den Aufnäher haben wollte, hab ich auch bekommen, Fischen fand ick aber schon damals doof. Und wieder eine schönes Beispiel, für Identitätsstiftende Verabzeichnung, denn alle meine Kumpel hatten auch einen Aufnäher, und übersetzen Sie das mal alles ins Englische, das mit dem Blinkern.
Nachdem Crashkurs forderte der Teichwart uns auf, lauschige Plätzchen zu suchen, wo wir dann gleiches noch mal, nun jedoch mit dem Glück machen sollten.
Weil mir das Leben in seiner Gesamtheit aber schon Abenteuer genug ist, hatte ich auch keine Lust, ein weiteres am matschigen Ufer zu suchen, sondern zog den Alte-Leute-Spiesser-Steg vor. Außerdem hatte ick ja och nur mein Ballettturnschühchen an, genau wie Hanna, die bei uns die belgische Abwicklung macht.Während sich die anderen durchs Gestrüpp boxten und Wim und eine von den belgischen Mädels sogar auf den See ruderten, blieben Hanna und icke auf dem Steg und hatten dadurch schon einen Zeitvorteil beim Preisangeln, den wir gleich verquatschten,
weil icke bei Hanna noch mal nachfragen musste, wie man das nun genau macht, mit der Technik beim Blinkern. "Machst Du zu schnell, kommt er zu schnell nach Oben. Machst Du zu langsam, sinkt er auf den Grund. Also, immer schön aufs Timing achten, wie bei allem anderen auch im Leben.“ sagte Hanna und grinste. Das kenn ich und kann daher so schwer nicht sein, dachte ich mir und fragte sie, woher sie denn soviel wissen, übers Angeln und da sagte sie, sie hätte einen Ex, der leidenschaftlicher Angler war, und sie sei immer mitgefahren, zum Angelwochenende.“Na,“ sagte ich, “da haben wir ja nen Profi im Team.
Da müssen wir ja gewinnen.“ und sie antwortete:“Wer hat denn gesagt, dass wir geangelt haben?“
Das hat bei mir zwei Sekunden gedauert, und ich habe wohl auch nicht sehr intelligent ausgesehen, aber plötzlich lachte sie los und meint: “Du hättest Dein Gesicht sehen sollen!“
Was sagt man dazu? Nichts, man lässt den lieben Gott mal machen, denn der bestraft ja so etwas immer gleich und gern, so wie auch hier, denn Hannas Strippe hatte sich kurz darauf verheddert, ein Totalausfall sozusagen, was sie
aber völlig ok fand, weil das Wetter eh besser zum Sonnen geeignet war.Ick probierte mich noch zwei- dreimal, das ging aber im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose, weil sich einer der drei Haken beim Rumschleudern in meinem Hosenbein verfing und die Hose nun kaputt ist. Daraufhin beschloss auch ich, mich zu sonnen, was auf Dauer aber langweilig war.
Ich streunte ein wenig um den See und entdeckte dabei einen kleinen Tümpel, auf dem ein Floss war, auf dem ein Loch war, und der ganz Geck war, dass man aus einer Entfernung von 50m ein Hol ´n ´One schlagen sollte. Gelinge dies, würde man 500 SEK (bei heutiger Kurslage irgendetwas bei 49 Euro) bekommen, wobei man 10 Bälle zu 40 SEK kaufen musste. Was glauben denn Sie, wie viel Kohle ich da durchbrachte? Richtig, gar nichts, weil die einzige Aktivität, die ick gern gemacht hätte, noch nicht Saison hatte, weil es keine Bälle gab. "Das habt ihr hier ganz ohne Kommunismus hingekriegt?" fragte ich die verdutzte Ballverkäuferin, aber die wusste nicht so recht etwas mit mir was anzufangen.
Irgendwann war dann noch ein bisschen Aufregung auf dem Wasser, weil Wim ein Ruder verlor; irgendeine von den Belgierinnen hat noch ihren Haken im Baum über sich versenkt und keiner hat einen Fisch gefangen.
Zwei Angeln reparatur-, eine Hose ersatzbedürftig und ein Rettungseinsatz vom Teichwart, da haben wir echt was geboten bekommen fürs Geld, denn nach dem Sonnen und Wandern gab es noch lecker Essen.
Alles in Allem also ein schöner Tag, viel Farbe bekommen, noch mehr Geld gespart und ein reines Gewissen behalten, so lass ick mir Angeln gefallen, mal sehen ob die nächste Woche in Deutschland (denn da flieg ich nachher hin) genauso erfolgreich wird…

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Freitag, 5. Mai 2006
Revolution aus dem Bett
cabman, 10:34h
Gestern habe ich ja wieder was gelernt. A-Blogger! Das ist eine ganz tolle Geschichte, die mich dazu animiert hat, es auch mal zu versuchen, eine Revolution aus dem Bett zu starten. Wir erinnern uns, Manchester? Oasis? Whats the Morning Glory? Don´t look back in anger? So I start a revolution from my bed, cos you said the brains I have went to my head? Nicht? Gar nichts? Macht nichts. Icke bin ja da.
Wie man ja vielleicht noch weiß, bin ick ja nicht nur nicht da, sondern schon dort, nämlich im Scho Schonenland, da wo die Bäume hoch, das Bett groß und die Heizung kalt sind und deswegen muss die Revolution auch vom Bett aus erfolgen, weil kalt.
Bis icke aber da war, gab es zum Nachdenken, reichlich, so ca. 400km bei 110 km/h mit Pitt Stopp und je länger das dauerte (und das kann dauern), desto ungehaltener wurde ich, denn es ist ja zutiefst antibasisdemokratisch, das A-bloggen und verstößt och ein bisschen gegen das Grundgesetz, demnach wir ja alle gleich sind und das müsste hier, wo die Gedanken frei fliegen können sollten, ganz besonders gelten.
Ich lass ja och ganz gerne mal einen steigen, neben Drachen auch Gedanken oder ganz andere Dinge, und da lasse ick mir och nicht von irgendjemanden, den ich nicht kenne, erzählen, dass meine Gedanken und Meinungen vielleicht weniger bedeutend sein sollen, als die, von jemanden, den ick ja och nicht kenne, der aber von jemand ganz anderen als A-blogger bezeichnet wird, und deswegen, so scheint’s, eine Meinung von besondere Gewichtung hat. Und weil nun so viele Unbekannte im Spiel sind, kann man da ganz leicht die Situation verkennen, und am Ende erkennen wir uns alle und gar nichts wieder, und alle Oma Lubinski müssen ganz zum Schluss wieder sagen, dass sie von all dem nichts gewusst hätten.
Der Krux mit Meinungen ist ja, dass man erstmal eine haben muss, um sie zu kommunizieren (speziell bei heiklen Fragen) und dann muss man sich auch noch trauen, dass zu tun (noch viel spezieller bei heiklen Fragen). Hier wäre dann mal eine zu beschriebenem Thema:
Die Klassifizierung von blog-Schreibenden ist in ihrer Grundtendenz faschistoid und daher in ihrer Gesamtheit nicht akzeptabel. Wir (Wir=Kunstgriff vom Autor, um selbiges Gefühl aufzubauen) alle geben ein Stück unseres Selbst dem blog und damit der Allgemeinheit und daher sind wir alle gleich, nämlich B-Blogger!
Wieder Lebenszeit durchs Stundenglas des Herrn Gevatter gerieselt, aber das war mir wichtig, denn ich bin Waage...
Mit revolutionärem Gruß, Salutes!

Wie man ja vielleicht noch weiß, bin ick ja nicht nur nicht da, sondern schon dort, nämlich im Scho Schonenland, da wo die Bäume hoch, das Bett groß und die Heizung kalt sind und deswegen muss die Revolution auch vom Bett aus erfolgen, weil kalt.
Bis icke aber da war, gab es zum Nachdenken, reichlich, so ca. 400km bei 110 km/h mit Pitt Stopp und je länger das dauerte (und das kann dauern), desto ungehaltener wurde ich, denn es ist ja zutiefst antibasisdemokratisch, das A-bloggen und verstößt och ein bisschen gegen das Grundgesetz, demnach wir ja alle gleich sind und das müsste hier, wo die Gedanken frei fliegen können sollten, ganz besonders gelten.
Ich lass ja och ganz gerne mal einen steigen, neben Drachen auch Gedanken oder ganz andere Dinge, und da lasse ick mir och nicht von irgendjemanden, den ich nicht kenne, erzählen, dass meine Gedanken und Meinungen vielleicht weniger bedeutend sein sollen, als die, von jemanden, den ick ja och nicht kenne, der aber von jemand ganz anderen als A-blogger bezeichnet wird, und deswegen, so scheint’s, eine Meinung von besondere Gewichtung hat. Und weil nun so viele Unbekannte im Spiel sind, kann man da ganz leicht die Situation verkennen, und am Ende erkennen wir uns alle und gar nichts wieder, und alle Oma Lubinski müssen ganz zum Schluss wieder sagen, dass sie von all dem nichts gewusst hätten.
Der Krux mit Meinungen ist ja, dass man erstmal eine haben muss, um sie zu kommunizieren (speziell bei heiklen Fragen) und dann muss man sich auch noch trauen, dass zu tun (noch viel spezieller bei heiklen Fragen). Hier wäre dann mal eine zu beschriebenem Thema:
Die Klassifizierung von blog-Schreibenden ist in ihrer Grundtendenz faschistoid und daher in ihrer Gesamtheit nicht akzeptabel. Wir (Wir=Kunstgriff vom Autor, um selbiges Gefühl aufzubauen) alle geben ein Stück unseres Selbst dem blog und damit der Allgemeinheit und daher sind wir alle gleich, nämlich B-Blogger!
Wieder Lebenszeit durchs Stundenglas des Herrn Gevatter gerieselt, aber das war mir wichtig, denn ich bin Waage...
Mit revolutionärem Gruß, Salutes!


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Mittwoch, 3. Mai 2006
Die Frage kommt hier
cabman, 18:28h
Nach meiner Berechnung sind es vier Storys, die ich nachreichen sollte. Wünsche?

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