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Freitag, 5. Mai 2006
Revolution aus dem Bett
cabman, 10:34h
Gestern habe ich ja wieder was gelernt. A-Blogger! Das ist eine ganz tolle Geschichte, die mich dazu animiert hat, es auch mal zu versuchen, eine Revolution aus dem Bett zu starten. Wir erinnern uns, Manchester? Oasis? Whats the Morning Glory? Don´t look back in anger? So I start a revolution from my bed, cos you said the brains I have went to my head? Nicht? Gar nichts? Macht nichts. Icke bin ja da.
Wie man ja vielleicht noch weiß, bin ick ja nicht nur nicht da, sondern schon dort, nämlich im Scho Schonenland, da wo die Bäume hoch, das Bett groß und die Heizung kalt sind und deswegen muss die Revolution auch vom Bett aus erfolgen, weil kalt.
Bis icke aber da war, gab es zum Nachdenken, reichlich, so ca. 400km bei 110 km/h mit Pitt Stopp und je länger das dauerte (und das kann dauern), desto ungehaltener wurde ich, denn es ist ja zutiefst antibasisdemokratisch, das A-bloggen und verstößt och ein bisschen gegen das Grundgesetz, demnach wir ja alle gleich sind und das müsste hier, wo die Gedanken frei fliegen können sollten, ganz besonders gelten.
Ich lass ja och ganz gerne mal einen steigen, neben Drachen auch Gedanken oder ganz andere Dinge, und da lasse ick mir och nicht von irgendjemanden, den ich nicht kenne, erzählen, dass meine Gedanken und Meinungen vielleicht weniger bedeutend sein sollen, als die, von jemanden, den ick ja och nicht kenne, der aber von jemand ganz anderen als A-blogger bezeichnet wird, und deswegen, so scheint’s, eine Meinung von besondere Gewichtung hat. Und weil nun so viele Unbekannte im Spiel sind, kann man da ganz leicht die Situation verkennen, und am Ende erkennen wir uns alle und gar nichts wieder, und alle Oma Lubinski müssen ganz zum Schluss wieder sagen, dass sie von all dem nichts gewusst hätten.
Der Krux mit Meinungen ist ja, dass man erstmal eine haben muss, um sie zu kommunizieren (speziell bei heiklen Fragen) und dann muss man sich auch noch trauen, dass zu tun (noch viel spezieller bei heiklen Fragen). Hier wäre dann mal eine zu beschriebenem Thema:
Die Klassifizierung von blog-Schreibenden ist in ihrer Grundtendenz faschistoid und daher in ihrer Gesamtheit nicht akzeptabel. Wir (Wir=Kunstgriff vom Autor, um selbiges Gefühl aufzubauen) alle geben ein Stück unseres Selbst dem blog und damit der Allgemeinheit und daher sind wir alle gleich, nämlich B-Blogger!
Wieder Lebenszeit durchs Stundenglas des Herrn Gevatter gerieselt, aber das war mir wichtig, denn ich bin Waage...
Mit revolutionärem Gruß, Salutes!

Wie man ja vielleicht noch weiß, bin ick ja nicht nur nicht da, sondern schon dort, nämlich im Scho Schonenland, da wo die Bäume hoch, das Bett groß und die Heizung kalt sind und deswegen muss die Revolution auch vom Bett aus erfolgen, weil kalt.
Bis icke aber da war, gab es zum Nachdenken, reichlich, so ca. 400km bei 110 km/h mit Pitt Stopp und je länger das dauerte (und das kann dauern), desto ungehaltener wurde ich, denn es ist ja zutiefst antibasisdemokratisch, das A-bloggen und verstößt och ein bisschen gegen das Grundgesetz, demnach wir ja alle gleich sind und das müsste hier, wo die Gedanken frei fliegen können sollten, ganz besonders gelten.
Ich lass ja och ganz gerne mal einen steigen, neben Drachen auch Gedanken oder ganz andere Dinge, und da lasse ick mir och nicht von irgendjemanden, den ich nicht kenne, erzählen, dass meine Gedanken und Meinungen vielleicht weniger bedeutend sein sollen, als die, von jemanden, den ick ja och nicht kenne, der aber von jemand ganz anderen als A-blogger bezeichnet wird, und deswegen, so scheint’s, eine Meinung von besondere Gewichtung hat. Und weil nun so viele Unbekannte im Spiel sind, kann man da ganz leicht die Situation verkennen, und am Ende erkennen wir uns alle und gar nichts wieder, und alle Oma Lubinski müssen ganz zum Schluss wieder sagen, dass sie von all dem nichts gewusst hätten.
Der Krux mit Meinungen ist ja, dass man erstmal eine haben muss, um sie zu kommunizieren (speziell bei heiklen Fragen) und dann muss man sich auch noch trauen, dass zu tun (noch viel spezieller bei heiklen Fragen). Hier wäre dann mal eine zu beschriebenem Thema:
Die Klassifizierung von blog-Schreibenden ist in ihrer Grundtendenz faschistoid und daher in ihrer Gesamtheit nicht akzeptabel. Wir (Wir=Kunstgriff vom Autor, um selbiges Gefühl aufzubauen) alle geben ein Stück unseres Selbst dem blog und damit der Allgemeinheit und daher sind wir alle gleich, nämlich B-Blogger!
Wieder Lebenszeit durchs Stundenglas des Herrn Gevatter gerieselt, aber das war mir wichtig, denn ich bin Waage...
Mit revolutionärem Gruß, Salutes!


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Mittwoch, 3. Mai 2006
Die Frage kommt hier
cabman, 18:28h
Nach meiner Berechnung sind es vier Storys, die ich nachreichen sollte. Wünsche?

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Dienstag, 2. Mai 2006
Mit Bonafide im Scho Schonenland
cabman, 10:46h
Letzte Woche hatten wir ja drüben bei der bonafide diesen kleinen Diskurs. Icke fand die Idee ja ganz super mit dem Logo und so, fehlt doch in dieser kalten, rauen und individualisierten Welt, in der ja alle den Gürtel enger schnallen und zusammenrücken müssen, der Zusammenhalt und was gäbe es da Besseres, als sich anhand eines Buttons zu vergemeinschaften, sich bei zufälligen Treffen (z.B. Blog-Lesungen: Mönsch, Du hier? Das ist jetzt aber echt unerwartet.) wissend und verschwörerisch zunicken und vielleicht einen Kaffee miteinander trinken, oder was auch immer. Dat wär toll wa?
Und weil ick die Kleene ja janz dufte finde, also bonafide, ihren Button aber nicht, hab ich mir so meine eigenen Jedanken gemacht. Da passte es och janz super ins Konzept, dass ich mich in Südschweden aufhielt, genauer in Skåne. Wo? Skåne, das ist da, wo Herr Mankell seinen Kommissaren Wallander ermitteln lässt, was aber kein Schwein weiß, da in der deutschen Übersetzung dat janze Schonen heisst und alle lieben und die, die es sich einbilden, Freunde und Verwandte immer fragen, wo es denn liegt, das Schonen. Liegt nirgends wo, ruf ich jetze hier mal altklug ins Netz, weil es dat nämlich jar nicht jibt, wa? Wat? Dat Jibt es jar nich? Nee! Dat janze is bloß ein Kompromiss, eine verdeutschte Variante des Wortes SKÅNE, weil man nämlich dem Deutschen nicht zutraut, das er das lesen kann. Ist so abwegig nun auch nicht, wenn man mal auf die PISA-Studie schaut, aber grundsätzlich falsch, denn wie schon Ilka Brause, die grossbrüstige-rattenscharfe-ober-affen-tittengeile-die-ich-schon-mal-oben-ohne-gesehen-habe Russischlehrerin immer predigte: Eigennamen werden nicht übersetzt. Basta. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Hinz aus einem Schmidt einen Kunz macht? Oder anders gesagt, auch wenn man Uelzen affig findet, wird im Englischen noch lange kein New York daraus!
Aber, selbstlos wie ich bin, helfe ich gern mit einem kleinen improvisierten Schwedisch-Schnelllehrgang:
Å = entspricht dem deutschen O
O = entspricht dem deutschen U
U = entspricht dem deutschen Ü
Jetzt der Test: Wie spricht man folgenden Namen: Håkan?
Nee, nicht Hakan, der kommt nämlich aus Anatolien und das liegt ganz woanders.
Richtig bonafide! HOKAN. Du putziger Schlaumeier.
So, das musste mal gesagt werden.
Also, ich saß in meinem typisch roten Holzhaus und wartete darauf, dass die Plakafarbe auf meinem Protestschild (Aufschrift: Nieder mit dem Regen!), dass ich zum 1.Mai schwenken wollte, trocknete und dachte an bonafide, bzw. an deren Button, weil ich ja gar nicht weiß, wie die aussieht, die bonafide. Nieder mit dem Regen? denkt man jetzt vielleicht, oder auch nicht. Ja, nieder mit dem Regen, denn wenn der Herr Kid37 meint, dass da, wo er ist, immer Herbst ist, dann sind wir wohl Brüder im Geiste, denn da wo ich bin regnet es irgendwie immer und das ist ja auch schon fast Herbst. Übrigens noch mal vielen Dank Herr Kid, der Tipp funktioniert ganz prächtig und margin 5,5,5,5 ist sehr zu empfehlen.
Ich hatte also noch ein bisschen Zeit, bis ich den Bootslack auftragen konnte und musste, denn es regnete im Scho Schonen Land und so setzte ich mich mit meinem Laptop in mein viel zu großes Bett, denn geizig wie ich bin, habe ich die Heizung schon mal ausjemacht wa. Da saß ich nun bei 5 Grad Celsius, mit meiner Uelzener Yankees Wollmütze, schaute nebenbei goTV, einen Musiksender, der aus Na? Wer weiß es? Welches Land hat die EU-Ratspräsidentschaft, 20% Mehrwertsteuer und fährt trotzdem nicht zur WM? Genau, Österreich. Aber mal ohne Flachs, der Sender ist topp, denn er tut das, was die ureigenste Aufgabe eines Musiksender ist, er spielt Musikclips und sonst jar nüscht und das ist mehr, als man von anderen, so genannten Musiksendern, sagen kann. Lob und Anerkennung und bitte jenauso weitermachen. Bloß keine Kuttner und andere Tiefflieger ins Programm holen.
Ich schaute also hosted by Four Musik und kreierte mit Phots hop 5.5 diese schöne Graphik:

Und weil ich da so saß, ganz allein, mit einer Pizza im Ofen und der Regen prasselte gegen das Fenster, die Bäume wogen sich im Wind und ich hatte gerade Charlotte Sometimes von Penelope Farmer zu ende gelesen, na ja, wegen all dem, überkam mich halt eine Stimmung, die sich in folgendem Jedicht niederschlug, wa:
Liebe bonafide, Auf Wunsch einer vereinzelten Leserin, wurde aus Lieber nun Liebe, die.
ick find dat ziemlich Schiete,
das icke hier so sitze
und übers Logo schwitze.
Icke fände besser hier,
wärest du, also bonafide, jetze bei mir.
Bitte nu nich lachen,
aber ick glob, dann würden wir
andere Sachen machen.
Du wunderst Dich, was das wohl wär,
nun, das ist doch gar nicht schwer.
Draußen regnet es dicke Tropfen,
und drinnen könnten wir Socken stopfen.
Wenn jetzt Literatur-Studenten oder Deutschlehrer mitlesen sollten und diese die Metaebene, also den Zugang zur eigentlichen Aussage des Gedichtes, das, was der Verfasser indirekt sagen will, wenn ihr also so etwas entdeckt, dann gebt mir kurz bescheid, dat würde mich och interessieren, wa.
So, icke geh jetzt zu unseren Marketing Damen und frage mal ob die Kohnäcktschin zu so Button Herstellern haben. Zehn Stück wird man ja wohl umsonst bekommen, als Andruckmuster sozusagen. Bei 12 gibt es ja vielleicht Rabatt. Hat sonst noch jemand Interesse? Ick mein, wat soll icke mir zehn so ne Dinger an die Jacke pinnen, sieht ja auch irgendwie affig aus und ich kenn mich ja auch schon.
Und weil ick die Kleene ja janz dufte finde, also bonafide, ihren Button aber nicht, hab ich mir so meine eigenen Jedanken gemacht. Da passte es och janz super ins Konzept, dass ich mich in Südschweden aufhielt, genauer in Skåne. Wo? Skåne, das ist da, wo Herr Mankell seinen Kommissaren Wallander ermitteln lässt, was aber kein Schwein weiß, da in der deutschen Übersetzung dat janze Schonen heisst und alle lieben und die, die es sich einbilden, Freunde und Verwandte immer fragen, wo es denn liegt, das Schonen. Liegt nirgends wo, ruf ich jetze hier mal altklug ins Netz, weil es dat nämlich jar nicht jibt, wa? Wat? Dat Jibt es jar nich? Nee! Dat janze is bloß ein Kompromiss, eine verdeutschte Variante des Wortes SKÅNE, weil man nämlich dem Deutschen nicht zutraut, das er das lesen kann. Ist so abwegig nun auch nicht, wenn man mal auf die PISA-Studie schaut, aber grundsätzlich falsch, denn wie schon Ilka Brause, die grossbrüstige-rattenscharfe-ober-affen-tittengeile-die-ich-schon-mal-oben-ohne-gesehen-habe Russischlehrerin immer predigte: Eigennamen werden nicht übersetzt. Basta. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Hinz aus einem Schmidt einen Kunz macht? Oder anders gesagt, auch wenn man Uelzen affig findet, wird im Englischen noch lange kein New York daraus!
Aber, selbstlos wie ich bin, helfe ich gern mit einem kleinen improvisierten Schwedisch-Schnelllehrgang:
Å = entspricht dem deutschen O
O = entspricht dem deutschen U
U = entspricht dem deutschen Ü
Jetzt der Test: Wie spricht man folgenden Namen: Håkan?
Nee, nicht Hakan, der kommt nämlich aus Anatolien und das liegt ganz woanders.
Richtig bonafide! HOKAN. Du putziger Schlaumeier.
So, das musste mal gesagt werden.
Also, ich saß in meinem typisch roten Holzhaus und wartete darauf, dass die Plakafarbe auf meinem Protestschild (Aufschrift: Nieder mit dem Regen!), dass ich zum 1.Mai schwenken wollte, trocknete und dachte an bonafide, bzw. an deren Button, weil ich ja gar nicht weiß, wie die aussieht, die bonafide. Nieder mit dem Regen? denkt man jetzt vielleicht, oder auch nicht. Ja, nieder mit dem Regen, denn wenn der Herr Kid37 meint, dass da, wo er ist, immer Herbst ist, dann sind wir wohl Brüder im Geiste, denn da wo ich bin regnet es irgendwie immer und das ist ja auch schon fast Herbst. Übrigens noch mal vielen Dank Herr Kid, der Tipp funktioniert ganz prächtig und margin 5,5,5,5 ist sehr zu empfehlen.
Ich hatte also noch ein bisschen Zeit, bis ich den Bootslack auftragen konnte und musste, denn es regnete im Scho Schonen Land und so setzte ich mich mit meinem Laptop in mein viel zu großes Bett, denn geizig wie ich bin, habe ich die Heizung schon mal ausjemacht wa. Da saß ich nun bei 5 Grad Celsius, mit meiner Uelzener Yankees Wollmütze, schaute nebenbei goTV, einen Musiksender, der aus Na? Wer weiß es? Welches Land hat die EU-Ratspräsidentschaft, 20% Mehrwertsteuer und fährt trotzdem nicht zur WM? Genau, Österreich. Aber mal ohne Flachs, der Sender ist topp, denn er tut das, was die ureigenste Aufgabe eines Musiksender ist, er spielt Musikclips und sonst jar nüscht und das ist mehr, als man von anderen, so genannten Musiksendern, sagen kann. Lob und Anerkennung und bitte jenauso weitermachen. Bloß keine Kuttner und andere Tiefflieger ins Programm holen.
Ich schaute also hosted by Four Musik und kreierte mit Phots hop 5.5 diese schöne Graphik:

Und weil ich da so saß, ganz allein, mit einer Pizza im Ofen und der Regen prasselte gegen das Fenster, die Bäume wogen sich im Wind und ich hatte gerade Charlotte Sometimes von Penelope Farmer zu ende gelesen, na ja, wegen all dem, überkam mich halt eine Stimmung, die sich in folgendem Jedicht niederschlug, wa:
Liebe bonafide, Auf Wunsch einer vereinzelten Leserin, wurde aus Lieber nun Liebe, die.
ick find dat ziemlich Schiete,
das icke hier so sitze
und übers Logo schwitze.
Icke fände besser hier,
wärest du, also bonafide, jetze bei mir.
Bitte nu nich lachen,
aber ick glob, dann würden wir
andere Sachen machen.
Du wunderst Dich, was das wohl wär,
nun, das ist doch gar nicht schwer.
Draußen regnet es dicke Tropfen,
und drinnen könnten wir Socken stopfen.
Wenn jetzt Literatur-Studenten oder Deutschlehrer mitlesen sollten und diese die Metaebene, also den Zugang zur eigentlichen Aussage des Gedichtes, das, was der Verfasser indirekt sagen will, wenn ihr also so etwas entdeckt, dann gebt mir kurz bescheid, dat würde mich och interessieren, wa.
So, icke geh jetzt zu unseren Marketing Damen und frage mal ob die Kohnäcktschin zu so Button Herstellern haben. Zehn Stück wird man ja wohl umsonst bekommen, als Andruckmuster sozusagen. Bei 12 gibt es ja vielleicht Rabatt. Hat sonst noch jemand Interesse? Ick mein, wat soll icke mir zehn so ne Dinger an die Jacke pinnen, sieht ja auch irgendwie affig aus und ich kenn mich ja auch schon.

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