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Mittwoch, 10. Mai 2006
Tittenhefte, DB und Abspaltungen
cabman, 01:29h
Nachdem ich ja nun neulich gerümpfte Nase kassierte, für Bemerkungen zum Flughafen, versuche ich mich daher heute mal mit der Bahn. Nicht das Schlüsselkind nachher aus Wut wieder Falten schlägt und armes Icke ich das ganze wieder ausbügeln muss, wo Icke es nämlich nicht so habe mit der Hausarbeit und das ist hausgemacht.
Icke fuhr am Montagmorgen um viertel vor Siebene mit dem Taxi durch Hamburg, da bin ich nämlich auf gar keinen Fall auf dem Flughafen, sondern auf dem Luftfortbewegungsmittelrunterkommpunkt ausgestiegen. Am Sonntag. Auf den folgte dann Montag, der mit einem handelsüblichen Morgen begann, an dem, mit einem Taxi, meine deutsche Woche es ihm gleich tat.
Die Stadt war noch nicht ganz wach aber schon sonnendurchflutet, was für Hafenstädte nicht untypisch ist, flutet doch da immer irgendwo was.
Ich liebe ja diese Zeit, wenn alles noch ruhig und in Erwartung des täglichen Runs, des Alltagtrubels still und leise vor sich hin werkelt, die Stadtreinigung, die Abendblattausträger, der Penner, der sich noch mal umdreht und die herrlich üppigen Bäckereifachfrauen, die Selbstbeschriftete, unleserliche Reklameschilder auf die Gehwege stellen. Toll!
Ich war die letzte Tour für den überaus netten indischen Taxifahrer, aber nicht das Letzte, wie er immer wieder versichert und wir hatten eine heitere Diskussion, die ich nicht nur zur Hälfte nicht verstand, und deren Inhalt deshalb hier nicht wiedergegeben wird, wie es denn sein könne, dass für Tittenhefte weniger Steuern anfallen, als für wichtige Medikamenteierung. Und dann haben sich im Radio empörte Passanten in empörtem Ton über diese wirklich empörende Tatsache, der empörend hohen Besteuerungsunterschiede empört, und ich war es dann auch, aber nicht überrascht, denn es ist doch Usus zu wissen, dass dies eine konspirative Machenschaft der imperialistischen, kapitalistischen Zeitungsverlegerpolitikermedikamentnherstellergrauzonenwandlerschweinebande ist. Oder, um es kurz in Poesie zu gießen, da diese so vieles erträglicher macht:
Ist die Viagra aufgrund der Steuer für Dich leider viel zu teuer, wäre es wohl besser gewesen, hättest Du nicht die Tittenhefte gelesen!
Diesmal mit freundlichen Grüssen, an alle Klaus M. aus Buxtehude, die immer grenzdebil und strickbejackt aus selber kucken, empörte Kommentare rufen und im real-Markt hintér der Gemüseabteilung versteckt, verstohlen in Titel wie “Geile 18“ oder “Nasse Schwestern“ blicken.
Nu mal was ganz anderes: Vielen Dank Bufflon und Biochemiker, Salutes! Ihr seid wahre Revolutionäre und ich weiß, dass unsere Zeit dereinst kommen wird, Salutes! Bis dahin sollten wir (ich denk mir hier gern eine SALUTES) unser Schicksal fristen und uns mit Leibes- und Leseübungen vorbereiten, Salutes!
Allen anderen anempfehle ich: Karl May, denn der ließ schon vor Ewigkeiten seinen Visionär, Vor- und Querdenker Winnetou sagen:
“Einen Pfeil kann man leicht zerbrechen!“
An dieser Stelle bitte vorstellen, wie er mit aller Kraft einen Pfeil übers Knie bricht, was man ja nicht tun soll, also allgemein, Dinge übers Knie brechen.
“Viele Pfeile lassen sich nicht zerbrechen!“ machen aber ein blaues Knie, ist man hier geneigt zu denken. Außerdem irrt der Mann, denn meiner unbedeutenden Erfahrung nach, lassen diese sich nur nicht zerbrechen, weil sie bereits runter, oder rüber, oder raus gefallen sind. Auf jeden Fall sind sie nicht da, diese Revolutionsverweigerer. Salutes!
Nun mal was ganz, ganz anderes:
Ich bin ja Bahn gefahren. Am Montag. Von HH nach Nürnberg. Das war toll und ich kann sagen, die Bahn lebt! Sauber, pünktlich und perfekte englische Ansagen. Die WM kann kommen, und ich fühlte mich ganz wie Deutschland. Das sollte uns alle mit Stolz erfüllen, weil wir ja mit Nürnberg Fürth die Wiege des Fortschrittes waren. Bewegung kann Fortschritt bedeuten, muss aber nicht und außerdem bewegt man sich heute woanders anders, meist schneller und oft auch fortschrittlicher. Aber dennoch: die deutsche Bahn lebt und es ist mir eine große Freude, mit ihr zu fahren!
Und da ich im gleichen Augenblick, wo ich dies schreibe, auch schon höre, dass man dies ja nicht schreiben könne, sinngemäß vom Deutsch und Stolz sein, schon gar nicht in einem Absatz, weil es sich nicht gehöre, lege ich hier schreibend und ungehörig nach: Ich bin aber nun mal ganz gern Deutscher und das hat nicht nur mit der Bahn zu tun, und Weltmeister werden wir auch, sofern sie sich bewegen, die Nationalhelden, das wäre ja dann auch schon mal ein neuer Fortschritt.
Das Beste an der ganzen Bahnfahrerei war allerdings ein Engländer namens Dave, der eigentlich aus Irland und schon allein deswegen sehr sympathisch rüber kam. Ich teile ja diese Irlandaffinität mit viel anderen; nun, ich denke bei mir hat das was mit Nadine und zu einem ganz kleinen bisschen mit H.R. zu tun.
Mit Nadine habe ich mal geknutscht, und dann ist sie nach Irland ausgewandert, was aber in keinem Zusammenhang steht, hat sie jedenfalls gesagt. Am Anfang haben wir uns immer gegenseitig getröstet, weil wir keinen Sprachwitz in der jeweiligen Sprache unserer Wahlheimat hatten. Man kann einfach nicht auf selben Niveau akzentuieren, pointieren, diskutieren, philosophieren, debattieren und süßholzraspeln schon gar nicht. Funktioniert nicht, und das kann einen in die schiere Verzweiflung treiben.
Am Ende fand Nadine dann irgendwann einen Freund, der hat ne Farm hia hia ho und da hat er auch einen Irish Wolfshound und als ich die Beiden mal besuchte war ich todneidisch, aber nicht auf den Hund.
Dave kannte das auch, das mit der Sprache, denn er wohnt nun schon seit 10 Jahren in Hamburg, and he loves that crazy city und Deutschland fand er genauso gut wie ich, aber Hamburg war halt besser. Hieraus entspann sich eine lustige deutsch-englische Konversationsreise und siehe da, war ich hux flux in Nürnberg.
Dort hat mich eine Kollegin abgeholt, die auch gleich meine neue Frisur bemerkte, die keine war, denn ich hatte nur keinen Friseurtermin bekommen. Dann waren wir in Herzogenaurach, dann in München, nun in Augsburg und diese ganze Dialektik geht mir gehörig auf den Keks, und, ob ihr es nun wahr haben wollt oder nicht, meine lieben Franken, ihr seid bloß Bayern, genau wir die Schwaben Baden Württemberger und Landesteile, in denen Sätze gesagt werden wie:
Sieee, I hänn genn a Däschle mit`nem Fächle
gehören sowieso aus der Förderation gestoßen, aber hochformatig und breitkant. Stattdessen holen wir uns Irland, Irland reloaded und Teile Spaniens und jeder bekommt eine Farm und wer will, auch einen Wolfshound.
In diesem Sinn: Machi s´Maul zu, gell?!
Icke fuhr am Montagmorgen um viertel vor Siebene mit dem Taxi durch Hamburg, da bin ich nämlich auf gar keinen Fall auf dem Flughafen, sondern auf dem Luftfortbewegungsmittelrunterkommpunkt ausgestiegen. Am Sonntag. Auf den folgte dann Montag, der mit einem handelsüblichen Morgen begann, an dem, mit einem Taxi, meine deutsche Woche es ihm gleich tat.
Die Stadt war noch nicht ganz wach aber schon sonnendurchflutet, was für Hafenstädte nicht untypisch ist, flutet doch da immer irgendwo was.
Ich liebe ja diese Zeit, wenn alles noch ruhig und in Erwartung des täglichen Runs, des Alltagtrubels still und leise vor sich hin werkelt, die Stadtreinigung, die Abendblattausträger, der Penner, der sich noch mal umdreht und die herrlich üppigen Bäckereifachfrauen, die Selbstbeschriftete, unleserliche Reklameschilder auf die Gehwege stellen. Toll!
Ich war die letzte Tour für den überaus netten indischen Taxifahrer, aber nicht das Letzte, wie er immer wieder versichert und wir hatten eine heitere Diskussion, die ich nicht nur zur Hälfte nicht verstand, und deren Inhalt deshalb hier nicht wiedergegeben wird, wie es denn sein könne, dass für Tittenhefte weniger Steuern anfallen, als für wichtige Medikamenteierung. Und dann haben sich im Radio empörte Passanten in empörtem Ton über diese wirklich empörende Tatsache, der empörend hohen Besteuerungsunterschiede empört, und ich war es dann auch, aber nicht überrascht, denn es ist doch Usus zu wissen, dass dies eine konspirative Machenschaft der imperialistischen, kapitalistischen Zeitungsverlegerpolitikermedikamentnherstellergrauzonenwandlerschweinebande ist. Oder, um es kurz in Poesie zu gießen, da diese so vieles erträglicher macht:
Ist die Viagra aufgrund der Steuer für Dich leider viel zu teuer, wäre es wohl besser gewesen, hättest Du nicht die Tittenhefte gelesen!
Diesmal mit freundlichen Grüssen, an alle Klaus M. aus Buxtehude, die immer grenzdebil und strickbejackt aus selber kucken, empörte Kommentare rufen und im real-Markt hintér der Gemüseabteilung versteckt, verstohlen in Titel wie “Geile 18“ oder “Nasse Schwestern“ blicken.
Nu mal was ganz anderes: Vielen Dank Bufflon und Biochemiker, Salutes! Ihr seid wahre Revolutionäre und ich weiß, dass unsere Zeit dereinst kommen wird, Salutes! Bis dahin sollten wir (ich denk mir hier gern eine SALUTES) unser Schicksal fristen und uns mit Leibes- und Leseübungen vorbereiten, Salutes!
Allen anderen anempfehle ich: Karl May, denn der ließ schon vor Ewigkeiten seinen Visionär, Vor- und Querdenker Winnetou sagen:
“Einen Pfeil kann man leicht zerbrechen!“
An dieser Stelle bitte vorstellen, wie er mit aller Kraft einen Pfeil übers Knie bricht, was man ja nicht tun soll, also allgemein, Dinge übers Knie brechen.
“Viele Pfeile lassen sich nicht zerbrechen!“ machen aber ein blaues Knie, ist man hier geneigt zu denken. Außerdem irrt der Mann, denn meiner unbedeutenden Erfahrung nach, lassen diese sich nur nicht zerbrechen, weil sie bereits runter, oder rüber, oder raus gefallen sind. Auf jeden Fall sind sie nicht da, diese Revolutionsverweigerer. Salutes!
Nun mal was ganz, ganz anderes:
Ich bin ja Bahn gefahren. Am Montag. Von HH nach Nürnberg. Das war toll und ich kann sagen, die Bahn lebt! Sauber, pünktlich und perfekte englische Ansagen. Die WM kann kommen, und ich fühlte mich ganz wie Deutschland. Das sollte uns alle mit Stolz erfüllen, weil wir ja mit Nürnberg Fürth die Wiege des Fortschrittes waren. Bewegung kann Fortschritt bedeuten, muss aber nicht und außerdem bewegt man sich heute woanders anders, meist schneller und oft auch fortschrittlicher. Aber dennoch: die deutsche Bahn lebt und es ist mir eine große Freude, mit ihr zu fahren!
Und da ich im gleichen Augenblick, wo ich dies schreibe, auch schon höre, dass man dies ja nicht schreiben könne, sinngemäß vom Deutsch und Stolz sein, schon gar nicht in einem Absatz, weil es sich nicht gehöre, lege ich hier schreibend und ungehörig nach: Ich bin aber nun mal ganz gern Deutscher und das hat nicht nur mit der Bahn zu tun, und Weltmeister werden wir auch, sofern sie sich bewegen, die Nationalhelden, das wäre ja dann auch schon mal ein neuer Fortschritt.
Das Beste an der ganzen Bahnfahrerei war allerdings ein Engländer namens Dave, der eigentlich aus Irland und schon allein deswegen sehr sympathisch rüber kam. Ich teile ja diese Irlandaffinität mit viel anderen; nun, ich denke bei mir hat das was mit Nadine und zu einem ganz kleinen bisschen mit H.R. zu tun.
Mit Nadine habe ich mal geknutscht, und dann ist sie nach Irland ausgewandert, was aber in keinem Zusammenhang steht, hat sie jedenfalls gesagt. Am Anfang haben wir uns immer gegenseitig getröstet, weil wir keinen Sprachwitz in der jeweiligen Sprache unserer Wahlheimat hatten. Man kann einfach nicht auf selben Niveau akzentuieren, pointieren, diskutieren, philosophieren, debattieren und süßholzraspeln schon gar nicht. Funktioniert nicht, und das kann einen in die schiere Verzweiflung treiben.
Am Ende fand Nadine dann irgendwann einen Freund, der hat ne Farm hia hia ho und da hat er auch einen Irish Wolfshound und als ich die Beiden mal besuchte war ich todneidisch, aber nicht auf den Hund.
Dave kannte das auch, das mit der Sprache, denn er wohnt nun schon seit 10 Jahren in Hamburg, and he loves that crazy city und Deutschland fand er genauso gut wie ich, aber Hamburg war halt besser. Hieraus entspann sich eine lustige deutsch-englische Konversationsreise und siehe da, war ich hux flux in Nürnberg.
Dort hat mich eine Kollegin abgeholt, die auch gleich meine neue Frisur bemerkte, die keine war, denn ich hatte nur keinen Friseurtermin bekommen. Dann waren wir in Herzogenaurach, dann in München, nun in Augsburg und diese ganze Dialektik geht mir gehörig auf den Keks, und, ob ihr es nun wahr haben wollt oder nicht, meine lieben Franken, ihr seid bloß Bayern, genau wir die Schwaben Baden Württemberger und Landesteile, in denen Sätze gesagt werden wie:
Sieee, I hänn genn a Däschle mit`nem Fächle
gehören sowieso aus der Förderation gestoßen, aber hochformatig und breitkant. Stattdessen holen wir uns Irland, Irland reloaded und Teile Spaniens und jeder bekommt eine Farm und wer will, auch einen Wolfshound.
In diesem Sinn: Machi s´Maul zu, gell?!

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Dienstag, 9. Mai 2006
Die Nacht, in der ich erwachsen wurde oder Was hätte Buk gesagt?
cabman, 00:27h

Platterregen ging auf die Stadt nieder, dass man sich wundern konnte, wo all das Wasser herkam. Hansen und Siggi hatten sich schon vor einer Stunde verdrückt und nun saß ich allein in der Kneipe ohne Namen und wollte nur noch mein Bier austrinken.
„Cabman, ich will gleich Feierabend machen und absperren.“ sagte die dicke Elke und polierte dabei eines der letzten Gläser.
„Kein Thema Elke, ich wollte sowieso los. Ich dachte nur, dass es vielleicht noch aufhören würde zu regnen.“
„Ja, ist wirklich eine Sauwetter, bei dem man kein Hund vor die Tür jagen würde.“ Und als ihr zwei Sekunden später auffiel, das sie mich gerade gebeten hatte zu gehen, schob sie hinterher: “Wenn du willst kannst Du ja noch mit zu mir kommen. Ich wohne gleich in der Nähe.“
Sie sagte das so beiläufig, dass ich mir nichts dabei dachte und einwilligte.
Keine fünf Minuten später liefen wir durch den Regen und genauso lange dauerte es auch, bis ich klatschnass war: „Das ist eine Scheiß-Sintflut, ich frage mich wann das mal aufhört.“
„Hab Dich nicht so Cabman, wir sind ja gleich da.“ meinte Elke und tatsächlich war gleich auch gleich und keine Stunde, wie bei Cordi oder all den anderen Frauen, mit denen ich so zusammen war.
Elkes Wohnung war ziemlich klein und das nicht nur weil Elke so groß war, sondern weil sie nur zwei Zimmer hatte.
Ich hatte keine Ahnung, wie alt Elke war, mindestens 30 dachte ich immer, aber als ich die Poster und all den anderen Klein-Mädchen-Scheiss sah, war ich mir da nicht mehr so sicher.
„Und? Wie findest Du es?“ fragte sie auch prompt.
„Mensch Du, schön hast Du es hier. So gemütlich.“ log ich, ohne Rot zu werden.
„Hab ich selber eingerichtet. Es ist nichts besonderes, aber es ist genauso, wie ich es haben will.“
Da hatte sie immerhin mehr, als ich von mir behaupten konnte, und zum ersten Mal begann ich, Elke mit anderen Augen zu sehen. Sie war ein herzensguter Mensch, dick, aber herzensgut!
„Ich geh nur schnell ins Bad mich abtrocknen. Du kannst ja ein bisschen Musik aussuchen, ich komm dann gleich.“
„Mach ich.“
Zwischen den ca. tausend CDs war keine einzige, die ich hätte hören wollen. Michael Jackson, Kuschelrock und Chris Rea, für den ich mich dann auch entschied.
„Ich habe Dir ein Handtuch hingelegt, falls Du Dich auch abtrocknen willst.“ sagte Elke, die so unvermittelt im Raum stand, dass ich mich kurz erschrak.
„Ja will ich, danke!“
Das Badezimmer war klein und funktional. WC, Dusche, Waschbecken und Alibert. Das ganze war im farbenfrohen Grün der siebziger Jahre gehalten; ich fühlte mich wie bei meiner Oma. Das Handtuch roch allerdings frisch und überhaupt war alles furchtbar sauber.
Als ich wieder in das Wohnzimmer kam, hatte Elke sich bereits umgezogen und saß mit einem Glas Wein in der Hand auf der Couch. Vor ihr auf dem Tisch stand eine Flasche Bier, die ganz offensichtlich für mich war.
„Setz Dich zu mir.“ forderte sie mich auf und klopfte dabei zweimal mit der Hand auf den Platz neben sich.
So pflanzte ich mich direkt neben sie und nahm eine tiefen Schluck aus der Pulle.
„Oh, entschuldige bitte“, sagte ich zu ihr und wischte mir dabei den Schaum vom Mund, „ich wollte nicht unhöflich sein, aber ich war sehr durstig.“ Ich war kein Stück durstig, nur nervös, denn ich wusste nicht, was ich von der ganzen Situation halten sollte.
Während ich zu bereuen begann, überhaupt hergekommen zu sein, beugte sich Elke zu mir, und sagte grinsend: „Aber macht doch nichts, dass kannst Du gleich wieder gut machen.“ und dann gab sie mir einen Kuss.
Sie konnte das so gut und ihre Zunge war so flink, dass ich mich nicht wehrte, nicht wehren konnte, sondern nur genoss und zwar eine ganze Weile. Ich wurde immer erregter und irgendwann schob ich meine Hand unter ihren Pulli und versuchte ihr Brüste zu streicheln. Die Dinger waren so riesig, dass mir, außer ein bisschen drauf rumdrücken, nicht viel gelang. Es reichte aber, um Elke richtig in Fahrt zu bringen.
Natürlich landeten wir in ihrem Bett. Die Pritsche war so klein, das man zu zweit sowieso nur übereinander liegen konnte. So lag sie also unter mir, und ich steckte ihr mein Ding vermutlich rein, denn ich merkte gar nichts. Dafür stöhnte Elke umso mehr und das war ja ein gutes Zeichen.
Ich versuchte alle Tricks, aber nachdem sie aufgehört hatte mich zu küssen, war es für mich reichlich schwer, einen Ständer zu behalten, denn da war rein gar nichts.
Ich rackerte mich redlich an diesem Fleischberg ab, und ihr schien es auch zu gefallen. Sie keuchte und stöhnte unter mir und wurde dabei immer lauter. Jeder meiner Stöße löste ein kleines Erdbeben in ihren Fettmassen aus, Luft entwich mit dramatischen Geräuschen und ihre dicken Brüste schwabbelten hin und her. Und dann, völlig untypisch für mich, stellte ich das ganze in Frage. Was tat ich da eigentlich? Und als dieser kleine Gedanke gedacht war, ging gar nichts mehr. Ich hörte auf, zog den Rest Erektion aus ihr, setzte mich auf die Bettkante und zündete eine Zigarette an.
„Ist was nicht in Ordnung?“ fragte Elke, so, als hätte sie damit gerechnet, dass so etwas passieren würde.
„Nee, alles ok. Es liegt auch nicht an Dir.“ und das war noch nicht mal gelogen, weil es sonst nämlich immer egal war, wie die Frau aussah, oder welche Musik sie hörte. Fick war Fick.
„Was hast Du denn?“ und dabei richtet sie sich halb auf und begann mir den Nacken zu graulen, was mir gut gefiel und gleichzeitig das Gefühl vermittelte, ich wäre das größte Schwein im Universum; sie war so lieb.
„Ach weißt Du,“ begann ich, doch unvermittelt und ungewollt, brach sich der Mist, der sich Leben nannte, seine Bahn: Ich musste an meine Mutter denken, die keine schlecht Frau war; an Elke, die herzensgut war; an meinen Vater, der trotz allem mein Vater blieb; an die Uni, wo es nicht gut lief, genauso wenig wie mit Cordi; an meinen kleinen Scheiß Job, den ich hasste, aber zum Überleben brauchte und Peter, meinen Kater, der nun, nach 16 Jahren, einfach so starb; an diesen grossen Topf Scheisse, der sich langsam und unaufhörlich über mir zu entleeren schien und dann gab es kein Halten mehr und ich heulte los, laut und bitterlich. Zuerst war ich über mich selbst überrascht und sauer auf Elke, dass sie all dies mit ihrer liebevollen Art provoziert hatte. Aber als sie meinen Kopf an ihre Brust drückte, die, an der ich eben noch genuckelt hatte, mir dabei den Kopf streichelt und mich tröstete, fand ich so etwas wie Frieden und Geborgenheit, und ich heulte mich in den Schlaf.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war Elke schon weg. Ich fand in der Küche einen Zettel, auf dem stand, ich solle mir keine Sorgen machen, was geschehen ist, bliebe unser Geheimnis und ich solle die Tür nur zuziehen.
Das tat ich dann auch und als ich so durch die frisch riechenden, regennassen Strassen schlenderte fühlte ich mich seltsam: gereinigt, frei, stark bereit für etwas anderes. Was das sein sollte wusste ich auch, aber ich trug eine unbändige Energie in mir, die bis heute anhält.
Elke und ich wurden sozusagen, richtig dicke Kumpel. Mit den Jungs verabredete ich, dass wir Elke von nun an mit ihrem richtigen Namen ansprechen würden, denn ich fand, sie war eine wirkliche Sissi. Auch wenn man es ihr nicht ansah.

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Sonntag, 7. Mai 2006
Cabman goes fisherman
cabman, 13:43h
Also, weil ich ja nun am Freitag mit der belgischen Brigade unterwegs war und dies auch berichtenswert ist, tausche ich Cabman goes an tiger in da woods in Cabman goes a fisherman, kaufe dann noch ein “A“, wie Anfang, denn den will ich hier auch gleich machen:
Die Belgier waren da, weil ich sie eingeladen hatte, denn ich finde, dass sie einen guten Job gemacht haben. Im Vorwege wurde das Ganze geplant und gestaltet, von Inger, die so etwas immer tut und dementsprechend gut kann. Sie fragte mich nur, was wir so als besonderes Highlight bringen wollten und ick sachte: Go-Kart fahren. Sie meinte, es solle schon etwas typisch Skandinavisches sein und icke sagte: Go-Kart fahren; haben wir dann auch nicht gemacht, weil Inger den Kunden anrief und der sich unter typisch Skandinavisch irgendwie Angeln vorstellte. Also haben wir nen Bus gemietet, denn die Belgier waren zu Siebt, wir zu Dritt und fuhren mit gesprächsfreundlichen 80 Sachen durch die Baumwüste Smålands, Richtung fischreichen See, was eine Reiszeit von eineinhalb Stunden mit sich brachte.
Wie die alle hießen, die Belgier, krieg ick nicht mehr zusammen, außer die Namen von Wim, weil er der einzige Kerl im Team war und vom Chef, weil dessen Name so typisch belgisch war, wie er nur sein kann, wenn man ein eingebürgerter Norweger ist: Ståle. Nun sollte auch klar sein, warum wir, typisch Skandinavisch, zum Fischen gingen.
Während der schönen Fahrt erklärte ich noch mal allen deutlich und ungefragt, dass icke Fischen total daneben finde, weil es gegen meine Überzeugung verstößt, den ollen Fisch aus Spaß um die Ecke zu bringen, wo er dann vor sich hin mieft, weil so plötzlich aus seinen Verhältnissen gerissen und ick hätte dem Budenzauber auch nur zugestimmt, weil der Kunde König ist und wenn dieser fröhlich bleibt, behält der Narr seinen Kopf. Das hat dann auch keiner verstanden, weil Fischen doch auch königliche Unterhaltung wäre.
Nach der ewigen Reise waren wir total geschafft; als wir ankamen, standen wir vor dem Teichwart, wie die umgekippten Orgelpfeifen, leicht angeschlagen, aber formschön, in schön geformter Reihe, formidable aufgereiht, bereit, reihenweise formvollendeter Tipps entgegen zu nehmen. (Soll mal keiner glauben, ich hätte es mit der Formreihe. Alles eine Frage des Stils, nicht?)
Der Teichwart erklärte allen, dass er der Eigentümer sei und wie man hier angelt. Auf Beides war er sehr stolz, weil ihn das eine zum unumstrittenen Chef machte, das andere interessant, sofern man Fischen interessant findet. Wir hatten es hier jedenfalls mit der action-geladenen Variante zu tun, die man auf Deutsch als Blinkern bezeichnen würde. Dabei macht man dem lebendem Raubfisch(hui!!) vor, dass Stückchen gedengeltes Blech an der Strippe sei ein schmackhafter Opferfisch. Jetzt werden Sie sich vielleicht wundern woher ich das weiß? Klar, vom Teichwart, aber-- Tärä(!!)-- Icke war mal Mitglied im DAV, für eine Woche, weil ich den Aufnäher haben wollte, hab ich auch bekommen, Fischen fand ick aber schon damals doof. Und wieder eine schönes Beispiel, für Identitätsstiftende Verabzeichnung, denn alle meine Kumpel hatten auch einen Aufnäher, und übersetzen Sie das mal alles ins Englische, das mit dem Blinkern.
Nachdem Crashkurs forderte der Teichwart uns auf, lauschige Plätzchen zu suchen, wo wir dann gleiches noch mal, nun jedoch mit dem Glück machen sollten.
Weil mir das Leben in seiner Gesamtheit aber schon Abenteuer genug ist, hatte ich auch keine Lust, ein weiteres am matschigen Ufer zu suchen, sondern zog den Alte-Leute-Spiesser-Steg vor. Außerdem hatte ick ja och nur mein Ballettturnschühchen an, genau wie Hanna, die bei uns die belgische Abwicklung macht.
Während sich die anderen durchs Gestrüpp boxten und Wim und eine von den belgischen Mädels sogar auf den See ruderten, blieben Hanna und icke auf dem Steg und hatten dadurch schon einen Zeitvorteil beim Preisangeln, den wir gleich verquatschten,
weil icke bei Hanna noch mal nachfragen musste, wie man das nun genau macht, mit der Technik beim Blinkern. "Machst Du zu schnell, kommt er zu schnell nach Oben. Machst Du zu langsam, sinkt er auf den Grund. Also, immer schön aufs Timing achten, wie bei allem anderen auch im Leben.“ sagte Hanna und grinste. Das kenn ich und kann daher so schwer nicht sein, dachte ich mir und fragte sie, woher sie denn soviel wissen, übers Angeln und da sagte sie, sie hätte einen Ex, der leidenschaftlicher Angler war, und sie sei immer mitgefahren, zum Angelwochenende.
“Na,“ sagte ich, “da haben wir ja nen Profi im Team.
Da müssen wir ja gewinnen.“ und sie antwortete:“Wer hat denn gesagt, dass wir geangelt haben?“
Das hat bei mir zwei Sekunden gedauert, und ich habe wohl auch nicht sehr intelligent ausgesehen, aber plötzlich lachte sie los und meint: “Du hättest Dein Gesicht sehen sollen!“
Was sagt man dazu? Nichts, man lässt den lieben Gott mal machen, denn der bestraft ja so etwas immer gleich und gern, so wie auch hier, denn Hannas Strippe hatte sich kurz darauf verheddert, ein Totalausfall sozusagen, was sie
aber völlig ok fand, weil das Wetter eh besser zum Sonnen geeignet war.
Ick probierte mich noch zwei- dreimal, das ging aber im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose, weil sich einer der drei Haken beim Rumschleudern in meinem Hosenbein verfing und die Hose nun kaputt ist. Daraufhin beschloss auch ich, mich zu sonnen, was auf Dauer aber langweilig war.
Ich streunte ein wenig um den See und entdeckte dabei einen kleinen Tümpel, auf dem ein Floss war, auf dem ein Loch war, und der ganz Geck war, dass man aus einer Entfernung von 50m ein Hol ´n ´One schlagen sollte. Gelinge dies, würde man 500 SEK (bei heutiger Kurslage irgendetwas bei 49 Euro) bekommen, wobei man 10 Bälle zu 40 SEK kaufen musste. Was glauben denn Sie, wie viel Kohle ich da durchbrachte? Richtig, gar nichts, weil die einzige Aktivität, die ick gern gemacht hätte, noch nicht Saison hatte, weil es keine Bälle gab. "Das habt ihr hier ganz ohne Kommunismus hingekriegt?" fragte ich die verdutzte Ballverkäuferin, aber die wusste nicht so recht etwas mit mir was anzufangen.
Irgendwann war dann noch ein bisschen Aufregung auf dem Wasser, weil Wim ein Ruder verlor; irgendeine von den Belgierinnen hat noch ihren Haken im Baum über sich versenkt und keiner hat einen Fisch gefangen.
Zwei Angeln reparatur-, eine Hose ersatzbedürftig und ein Rettungseinsatz vom Teichwart, da haben wir echt was geboten bekommen fürs Geld, denn nach dem Sonnen und Wandern gab es noch lecker Essen.
Alles in Allem also ein schöner Tag, viel Farbe bekommen, noch mehr Geld gespart und ein reines Gewissen behalten, so lass ick mir Angeln gefallen, mal sehen ob die nächste Woche in Deutschland (denn da flieg ich nachher hin) genauso erfolgreich wird…
Die Belgier waren da, weil ich sie eingeladen hatte, denn ich finde, dass sie einen guten Job gemacht haben. Im Vorwege wurde das Ganze geplant und gestaltet, von Inger, die so etwas immer tut und dementsprechend gut kann. Sie fragte mich nur, was wir so als besonderes Highlight bringen wollten und ick sachte: Go-Kart fahren. Sie meinte, es solle schon etwas typisch Skandinavisches sein und icke sagte: Go-Kart fahren; haben wir dann auch nicht gemacht, weil Inger den Kunden anrief und der sich unter typisch Skandinavisch irgendwie Angeln vorstellte. Also haben wir nen Bus gemietet, denn die Belgier waren zu Siebt, wir zu Dritt und fuhren mit gesprächsfreundlichen 80 Sachen durch die Baumwüste Smålands, Richtung fischreichen See, was eine Reiszeit von eineinhalb Stunden mit sich brachte.
Wie die alle hießen, die Belgier, krieg ick nicht mehr zusammen, außer die Namen von Wim, weil er der einzige Kerl im Team war und vom Chef, weil dessen Name so typisch belgisch war, wie er nur sein kann, wenn man ein eingebürgerter Norweger ist: Ståle. Nun sollte auch klar sein, warum wir, typisch Skandinavisch, zum Fischen gingen.
Während der schönen Fahrt erklärte ich noch mal allen deutlich und ungefragt, dass icke Fischen total daneben finde, weil es gegen meine Überzeugung verstößt, den ollen Fisch aus Spaß um die Ecke zu bringen, wo er dann vor sich hin mieft, weil so plötzlich aus seinen Verhältnissen gerissen und ick hätte dem Budenzauber auch nur zugestimmt, weil der Kunde König ist und wenn dieser fröhlich bleibt, behält der Narr seinen Kopf. Das hat dann auch keiner verstanden, weil Fischen doch auch königliche Unterhaltung wäre.
Nach der ewigen Reise waren wir total geschafft; als wir ankamen, standen wir vor dem Teichwart, wie die umgekippten Orgelpfeifen, leicht angeschlagen, aber formschön, in schön geformter Reihe, formidable aufgereiht, bereit, reihenweise formvollendeter Tipps entgegen zu nehmen. (Soll mal keiner glauben, ich hätte es mit der Formreihe. Alles eine Frage des Stils, nicht?)
Der Teichwart erklärte allen, dass er der Eigentümer sei und wie man hier angelt. Auf Beides war er sehr stolz, weil ihn das eine zum unumstrittenen Chef machte, das andere interessant, sofern man Fischen interessant findet. Wir hatten es hier jedenfalls mit der action-geladenen Variante zu tun, die man auf Deutsch als Blinkern bezeichnen würde. Dabei macht man dem lebendem Raubfisch(hui!!) vor, dass Stückchen gedengeltes Blech an der Strippe sei ein schmackhafter Opferfisch. Jetzt werden Sie sich vielleicht wundern woher ich das weiß? Klar, vom Teichwart, aber-- Tärä(!!)-- Icke war mal Mitglied im DAV, für eine Woche, weil ich den Aufnäher haben wollte, hab ich auch bekommen, Fischen fand ick aber schon damals doof. Und wieder eine schönes Beispiel, für Identitätsstiftende Verabzeichnung, denn alle meine Kumpel hatten auch einen Aufnäher, und übersetzen Sie das mal alles ins Englische, das mit dem Blinkern.
Nachdem Crashkurs forderte der Teichwart uns auf, lauschige Plätzchen zu suchen, wo wir dann gleiches noch mal, nun jedoch mit dem Glück machen sollten.
Weil mir das Leben in seiner Gesamtheit aber schon Abenteuer genug ist, hatte ich auch keine Lust, ein weiteres am matschigen Ufer zu suchen, sondern zog den Alte-Leute-Spiesser-Steg vor. Außerdem hatte ick ja och nur mein Ballettturnschühchen an, genau wie Hanna, die bei uns die belgische Abwicklung macht.Während sich die anderen durchs Gestrüpp boxten und Wim und eine von den belgischen Mädels sogar auf den See ruderten, blieben Hanna und icke auf dem Steg und hatten dadurch schon einen Zeitvorteil beim Preisangeln, den wir gleich verquatschten,
weil icke bei Hanna noch mal nachfragen musste, wie man das nun genau macht, mit der Technik beim Blinkern. "Machst Du zu schnell, kommt er zu schnell nach Oben. Machst Du zu langsam, sinkt er auf den Grund. Also, immer schön aufs Timing achten, wie bei allem anderen auch im Leben.“ sagte Hanna und grinste. Das kenn ich und kann daher so schwer nicht sein, dachte ich mir und fragte sie, woher sie denn soviel wissen, übers Angeln und da sagte sie, sie hätte einen Ex, der leidenschaftlicher Angler war, und sie sei immer mitgefahren, zum Angelwochenende.“Na,“ sagte ich, “da haben wir ja nen Profi im Team.
Da müssen wir ja gewinnen.“ und sie antwortete:“Wer hat denn gesagt, dass wir geangelt haben?“
Das hat bei mir zwei Sekunden gedauert, und ich habe wohl auch nicht sehr intelligent ausgesehen, aber plötzlich lachte sie los und meint: “Du hättest Dein Gesicht sehen sollen!“
Was sagt man dazu? Nichts, man lässt den lieben Gott mal machen, denn der bestraft ja so etwas immer gleich und gern, so wie auch hier, denn Hannas Strippe hatte sich kurz darauf verheddert, ein Totalausfall sozusagen, was sie
aber völlig ok fand, weil das Wetter eh besser zum Sonnen geeignet war.Ick probierte mich noch zwei- dreimal, das ging aber im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose, weil sich einer der drei Haken beim Rumschleudern in meinem Hosenbein verfing und die Hose nun kaputt ist. Daraufhin beschloss auch ich, mich zu sonnen, was auf Dauer aber langweilig war.
Ich streunte ein wenig um den See und entdeckte dabei einen kleinen Tümpel, auf dem ein Floss war, auf dem ein Loch war, und der ganz Geck war, dass man aus einer Entfernung von 50m ein Hol ´n ´One schlagen sollte. Gelinge dies, würde man 500 SEK (bei heutiger Kurslage irgendetwas bei 49 Euro) bekommen, wobei man 10 Bälle zu 40 SEK kaufen musste. Was glauben denn Sie, wie viel Kohle ich da durchbrachte? Richtig, gar nichts, weil die einzige Aktivität, die ick gern gemacht hätte, noch nicht Saison hatte, weil es keine Bälle gab. "Das habt ihr hier ganz ohne Kommunismus hingekriegt?" fragte ich die verdutzte Ballverkäuferin, aber die wusste nicht so recht etwas mit mir was anzufangen.
Irgendwann war dann noch ein bisschen Aufregung auf dem Wasser, weil Wim ein Ruder verlor; irgendeine von den Belgierinnen hat noch ihren Haken im Baum über sich versenkt und keiner hat einen Fisch gefangen.
Zwei Angeln reparatur-, eine Hose ersatzbedürftig und ein Rettungseinsatz vom Teichwart, da haben wir echt was geboten bekommen fürs Geld, denn nach dem Sonnen und Wandern gab es noch lecker Essen.
Alles in Allem also ein schöner Tag, viel Farbe bekommen, noch mehr Geld gespart und ein reines Gewissen behalten, so lass ick mir Angeln gefallen, mal sehen ob die nächste Woche in Deutschland (denn da flieg ich nachher hin) genauso erfolgreich wird…

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