Montag, 8. Januar 2007
denn ein angeschlagener Kater ist ein armer Kater...
Ich sage Danke und beschalle Lennert und mich. Verdammter,

Looser
Looser, Die Skeptiker, Früher Werke, 1996


Und du fandest dieses Leben war bisher totaler Scheiß.
Völlig sinnlos all dein Streben, so viel Arbeit, so viel Schweiß.
Viele schöne leere Worte, davon wurdest du nicht satt,
die Erträge deiner Arbeit nahmen andre an deiner statt.

Baby you´re a looser, baby you´re a man.
Baby you´re a looser, baby you´re a man.

Heute fährst du große Wagen an der Seite schöner Frau´n,
doch die Angst aus alten Tagen drückt dich wie ein schwerer Traum.
Niemals wieder ein Verlierer, niemals wieder ärmlich sein,
du gebrauchst die Ellenbogen bist erfolgreich und gemein.

Chorus

Und du sagst dir: "Traue keinem!", denn das kann gefährlich sein.
Leute, die ganz harmlos scheinen werden über nacht zum Schwein.
Heut sind dir die Worte heilig: "Freundschaft hört beim Gelde auf!"
Niemand kann dich wirklich leiden, doch das nimmst du gern in kauf.

Chorus

Treten und getreten werden war jeher der Welten Lauf,
aber deine Menschenwürde hast du lange schon verkauft.
Hoch soll leben die Karriere und Gott Mammon obendrein
und die innerliche Leere soll dein Dauerzustand sein.

Chorus


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Well done Blogger!


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Wer schoss dieses Foto?



A. Bona

B.fishy

C.blue sky


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Wieviele Verknüpfungen hat dieses Labyrinth?


A.71

B.73

C.77


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Beim letztjährigen Stöckchenspiel 10 Kuriositäten aus dem Bücherregal schrieb einer an erster Stelle: Bedienungsanleitung zum Fax B155.
Wer war es?



A.Büffel
B.Cabman
C.beetfreq


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In 3 Zügen Matt. Welche?

A.1.a2a3 - a6a5 2.Sc5

B.1.a2a3 - sonst 2.b2b3

C.1.a2a3 - sonst 2.De7


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Wie oft konnte Noah angeln?

A.Immer

B. 2x

C. Gar nicht, er hatte die Angel vergessen


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Leider daneben;-(
Neuer Start??


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WelcheR BloggerIN besuchte ein lauschiges Konzert von Nelly Furtado?


A.gutemine
B.ericpp
C.diagonal


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Von wem stammt folgendes Zitat?

Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen!

A.Oskar Wilde

B.Boris Vian

C. Edgar Allen Poe


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Wer ist der Vater von Hans Huckebein?

A. Dirk Schmidt

B.Edward Ardizzone

C.Wilhelm Busch


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Im letzten Sommer kaufte ich mir eine Strickjacke und bloggte darüber, da auch eine Frau involviert war.
Welche Marke war es?


A. Fred Perry

B.Ben Sherman

C.Paul Smith


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The Cure. Meine Lieblingsband. Wie hiess die erste Single?

A.subwaysong

B.killing an arab

C.three imaginary boys


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Welcher Diktator sagte sinngemäss:
Jedes Problem ist an eine Person geknüpft. Beseitige die Person und dein Problem ist weg.


A. Hussein

B. Stalin

C. Honecker


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Welcher vortreffliche Diskutant hier bei blogger.de sieht die Welt ab und an Gelb?



A.kid37
B.mark793
C.gorillaschnitzel


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Die Mehrzahl meiner Bekannten hier in Schweden sind Ausländer. Einer betreibt eine Pizzaria und heisst Diayco. Welcher Abstammung ist er?


A.Kurdischer Iraner

B.Iranischer Kurde

C.Kurde


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Per Stand 2006 hat die BRD 82.310.000 Einwohner. Wie hoch ist der prozentuale Mitbestimmungsanteil eines Jeden, wenn es denn zulässig wäre mitzubestimmen?

A.0,0000012%
B.0,0000015%
C.0,0000013%


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In meiner Küche hängen drei Schautafeln für den Bio-Unterricht von 1932, made in Copenhagen. Die Mittlere zeigt unter Nr. 1 eine Blume. Was ist es für eine?

A. Stiefmütterchen
B.Wildstiefmütterchen
C.Wildomachen


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Welche Bloggerin könnte aufgrund eines famosen Kommentars hier im Cove auch als Saloonsirene bezeichnet werden?


A.Blütenstaubzimmer
B.Eria
C.Schluesselkind


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Der grösste Blogger aller Zeiten: Harry Rowohlt.
Unvergessen solche Aussagen wie: Soldaten sind zum Sterben da, oder das harmlose Schimpfwort: Kataphrakt

Was meint es auch, also nicht die Google Variante?


A. Gesteinsart
B. Druckverband
C. Sexspielzeug


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An welch romantischem Platz in Salburg küsste ich Frau Morphine das erste Mal und vergass es prompt?

A. Hohe Salzburg
B. Bushaltestelle bei der Pferdewäsche
C. Im Club durch einen B 52 beleuchtet.


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Charles Bukowskis Geschichten sind oft autobiographisch.

Welches Alter Ego benutzt er u.a.?


A. Hank
B.Charlie
C. Bucky


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Mein Besen trägt den Namen "Peggy Perfect" und ich hatte mal die Idee, eine Geschichte zu schreiben. Sie sollte handeln von Anne Backe, einer Rächerin der Frauenwelt. Dann kam Warwick Collins mit "Fuckwoman" und die Idee war nicht länger interessant.

Wieviele Borsten hat Peggy?



A. 1200
B. 3450
C. 2860


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Sonntag, 7. Januar 2007
Ditte is allet Kunst
Heute tupfe ich mir einen Text in Aquarelltechnik in die Weblogin. Der Hintergrund muss leicht und hell sein, der Vordergrund kräftig und dunkler, sagte der Kunstlehrer, der mir auch keine große Zukunft voraussagte, weder als Künstler noch sonst so. Als er dann mein tolles Aquarell sah, war er allerdings doch etwas überrascht und siehe da, ein Buch sollte man nicht nach seinem Einband bewerten und ich lernte, es ist viel besser unterschätzt als überschätzt zu werden. So generell haben die KUNST und ich nur eines gemeinsam, nämlich das wir uns nicht kennen, auch ein Verdienst des engagierten Lehrers. Wobei man hier nun wieder einschränken muss, denn die KUNST gibt es gar nicht, sie liegt, wie so vieles, im Auge des Betrachters. Ich sehe so viele Dinge, die sich Kunst nennen, wo sich der Sohn meiner Mutter fragt: Nun frag ich mich aber…? Per Definition, von der keiner weiß, wer sie eigentlich gegeben hat, ist Kunst alle nicht unmittelbar zweckbedingte menschliche Schöpfung. AHA. Ich müsste die Weblogin also als Zwecklos erklären und Schwup di Wupp ist sie Kunst. Ist hiermit geschehen: Diese Weblogin hat keinen Zweck dient keinem Zweck und ist dadurch Kunst. Basta.
Kommen wir nun zu Vordergründigem:
Nichtssagende Leute gibt es reichlich, eine Gewisse Dramatik erhält das ganze erst, wenn man die vorher etwas gefragt hat. Nonverbale Kommunikation kann ich nicht. Überhaupt nicht. Frau jedoch meist schon und das ist nicht der einzig Grund, warum ich sie oft nicht verstehe. Im Spannungsfeld der Geschlechter liegen mehr Herzen begraben als Tulpenzwiebeln in holländischen Großgärtnereien, was wahrscheinlich auch nur daran liegt, das Holland so klein ist. Und bevor ich hier wieder Europäische Randgruppen beleidige, tupfe ich mal schnell weiter in der Bliggelibloggin. Also, die Erkenntnis von diesem Wochenende: Beziehungsherausforderungen sind Kommunikationsherausforderungen, gerade und besonders im Kommunikationszeitalter. Ich mach jetzt hier nen Haken dran und wende mich dem seichten Hintergrund zu:

Ich räume auf und um und morgens auch ab. Das Haus muss weg und deswegen packe ich schon mal. Dabei fand ich meine todschöne Brille mit blauen Gläsern und habe den Rest des Tages Blau gemacht und zwar voller Elan. Das fing so schwungvoll an, dass mir das Handy unters Bett fiel. Es kann ziemlich nervig sein, wenn es da so liegt und vor sich hin melodiert. Noch nerviger wird es, wenn man nicht rankommt, weil man äußerst selten einen Besen mit im Bett hat. Na gut, der eine oder die andere hat ja diese Auffassung vom jeweiligen Partner, aber eine neue Frisur kann da unter Umständen helfen, oder Laub harken.
Denn ja, Eure Respektierlichkeit, ich habe heute auch Gartenarbeit gemacht: Ich lege Beweisbild A vor und stelle mir die Frage: Wäre ich auch ohne Weblogin auf diese Idee gekommen? Eher nicht und Kid hat recht, erst feed me, dann eat me. Gefräßiges Ding ist die Weblogin, Leben um zu bloggen? Nee, aber bestimmt ein Leben für die Kunst, denn das sind wir ja alle zusammen: Künstler.

Ja, Dachrinnen anbringen ist auch eine Sonntagsbeschäftigung, aber keine Kunst!


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Samstag, 6. Januar 2007
Frage:
Wie bin ich hier hingekommen? Jemand ne Ahnung?


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Poste Post
Ich habe gestern was beim Gorilla gelesen, dass nehme ich auf und an und schrieb dazu folgende mail und weil schreiben allein noch keinen Sinn macht, verschickte ich sie auch:



Lieber Erfüllungsgehilfe von Harald Schmidt,

der du da sitzt und alle alle E-Mails beantworten musst, sei dir meines Mitleides bewusst ob deiner schlimmen Situation. Aber ein bisschen haste ja auch selber Schuld, mhm?
So, und nun mach mal Platz, ich muss was mit deinem Chef besprechen:

Lieber Harald, ich schwinge mich hier schon mal zu einem vertraulichen Du auf, denn ich sehe eine ganz wunderbare Männerfreundschaft zwischen Dir und mir am Horizont aufziehen. Ich habe zwar überhaupt keine Ahnung worum es bei Schmoogle geht, das hält mich aber nicht davon ab, dir trotzdem zu schreiben. Sieh mir bitte nach, dass ich deine Show nicht schaue, denn bis vor drei Tagen ermangelte es mir an einem TV-Gerät. Nun habe ich zwar eines, doch dessen Erhalt ändert nichts an der Tatsache, dass ich kein deutsches Fernsehen empfangen kann. Dafür weiß ich aber um die besten Saunatricks, denn finnisches Fernsehen kann ich wohl empfangen. Auch hier, wie bei den Bloggern, lernt man Dinge fürs Leben, wenn man denn, in diesem spezifischen Fall, Saunagänger ist.
So. Und nun mal Tacheles und Butter bei die Fische, lets do some business:
Harald, Hand aufs Herz, und deine 20 semestrigen verstudierten kaffeetrinkenden Juristen wissen es auch: Die Angebotsaufforderung in deinem virtuellen Bauchladen ist, solange niemand reagiert, auch nur ein PR-Gag. Ich müsste mich ja erst bei Dir melden und sagen, ich will mich für 100 Euro verkaufen (Angebot), Du sagst dann ja, ich kaufe mich ein (Annahme) und erst dann ist der Vertrag zustande gekommen. Das ist kleines BWL, das lernen alle Einzelhandelskaufleute im ersten Jahr der Berufsschule. Die Entscheidung liegt also bei dir und ditt janze ist ziemlich risikolos. Bei Bus und Bahn ist das ja anders, da gibt man schon eine Willenserklärung ab, wenn man einsteigt. Da fällt mir auf, wenn sie mich das nächste Mal beim Schwarzfahren erwischen, sage ich, mit Bambiaugen, „Ich dachte das wäre ne kostenfreie Testfahrt. Ich wollte mich von ihrem Angebot erst überzeugen lassen.“ Man, das ist ja ausbaufähig: Spanische Wochen beim HVV! z.B. Gottchen, ich drifte schon wieder ab. Schönes Beispiel für ne Bloggerkrankheit: Man fällt von einem Gedanken in den nächsten.
Also, ich habe mir mal meine Weblogin angeschaut, sie auf den Kopf gestellt, was sie nicht gerne mag und siehe da, da klebt ein Preisschild. Dieses kündet von 250.000 Euro, naja, du weißt ja, Frauen, dazu noch schöne, können teuer sein. Ich finde meine Weblogin ziemlich schön und wie bei allen guten Dingen, muss sie nur noch reifen. Damit will gesagt sein, für 250.000 Euro verkaufe ich mich. Lass dich bitte nicht von der Summe irritieren, das gibt ja wohl die Portokasse her. Ich bin in solchen Angelegenheiten auch nicht eigennützig und stell hier mal schnell den Verwendungszweck des genannten Betrages zusammen:
50.000 spende ich sofort und umgehend an Blogger.de, denn ich habe ein Herz dafür
20.000 spende ich an die Aidsforschung
20.000 spende ich an den WWF
10.000 investiere ich in den Regenwald
10.000 gehen an den Deutschen Tierschutzbund
10.000 gehen an die Seenotrettung
10.000 spende ich an den ADAC
30.000 gehen an die Dritte Welthilfe
10.000 gehen an die Freunde und Förderer der HWP
10.000 gehen an das Tierheim in Hamburg
10.000 spende ich an die Krebsforschung
10.000 gehen an die Hamburger Tafel
Summa Sumarum werde ich größtenteils ganz uneigennützig sein. Die Spendenquittungen schicke ich dir natürlich, kannste dann schön steuerwirksam anrechnen lassen, wenn Du das richtig machst, bist Du bald auf Hartz VI Niveau und so haben wir alle was gewonnen. Die verbleibenden 50.000 Euro bringe ich dann gleich als Startkapital in die von Dir und mir zu gründende Produktionsgesellschaft ein. Ach, da haben wir ja noch kein agreement. Aber ich bin sicher, Freigeister, wie du und ich, werden sich da schnell einig:
Ich stell mir das so vor: Deine Show ist, ähm, wahrscheinlich deine Show. Stimmt´s? Die Zielgruppe ist zementiert, die Fanclubs am Altern, genauso wie die Gags. Warum also nicht was Neues wagen und zwar (an dieser Stelle spiele ich schnell nen Tusch und Tättärätä ein, wegen der Dramatik):
Blogger TV. Halbstündiges Format, vielleicht erstmal im Dritten, so NDR oder WDR, denn niemand schaut MDR. Vorgestellt werden die schönsten Weblogs und Einträge. Wir könnten auch die interessantesten Blogger zu Kuchen und Tee einladen, ein bisschen diskutieren, über deren Texte und so. Deutschland würde sehen, wie die Nation wirklich tickt, was wirklich bewegt, alle würden was lernen, wir würden die Freude am geschriebenen Wort beleben, Verlage könnten sich präsentieren, eine lebende Austausch- und Kontaktbörse, Blogger geben Musik- und Literaturempfehlungen, Hilfe bei Jobsuche, Networking at its best, Fernsehen wäre vielleicht mal wieder interessant und wir hätten die beiden Medien, ganz im Sinne der neuen Zeit, schon mal ansatzweise miteinander verbunden. Der nächste Schritt wäre dann unweigerlich Internetfernsehen.
Ich gebe zu bedenken, dass die Anzahl der Weblogs (ungesicherten Quellen nach) die 50.000 Marke überschritten hat. Das gilt nur für Deutschland, zählen wir die zugeschalteten Gebiete Österreich und deutschsprachige Schweiz mit, sollten es noch mehr sein. Ein riesiges Potential, Werbeinnahmen ohne Ende und wenn nicht, sagen wir einfach: Nä Nä Nä, wir machen das ja nur für uns, wir wollen gar kein Geld verdienen, wir beugen uns nicht dem Diktat des Kapitals, wir haben einen Bildungsauftrag und einen künstlerischen Anspruch. Das Beste daran wäre allerdings, dass ich zum Bundespresseball gehen könnte und dort mal ordentlich einen abschwofen würde und vielleicht lerne ich dann auch endlich mal Harry Rowohlt kennen. Allein hierfür würde sich das lohnen.
Was denkste? Lass von dir hören Harry, alt Rakete, hach, ich sehe schon, das wird ne richtig dufte Freundschaft. Du, nächste Woche bin ich beruflich in Spanien, aber ich werde jeden Tag schauen, ob und wie du geantwortet hast. Und so am Rande, zu deiner Info, diese Elektropost ist öffentlich. Sie steht in meiner Weblogin, deine Antwort stelle ich dann auch rein, so im Sinne einer offenen Kommunikationsgesellschaft, wir müssen ja Nähe zum Publikum wahren.
Ach ja, ich habe ganz vergessen mich vorzustellen, mach ich auch nicht, denn das kannste selber lesen in meiner Weblogin. Die heißt, wenn die drei lieben Menschen, die dort Administratorrechte haben, den Namen nicht änderten, noch immer Cabman`s Cove. Willst Du wissen wer ich bin, liest Du da, denn da steht alles drin. Ist besser und ehrlicher als jeder gefakte Lebenslauf. Also, pfleg dich, lass es dir gut gehen, denk das ganze mal in Ruhe durch. In Erwartung deiner Antwort

Ex eremo
James Rupert Cabman


p.s.: meine kleine freundin, die morphine, ja, genau die, mit der man soviel spaß in aufzügen haben kann, hätte gern einen job beim spiegel, als chefredakteurin. oder als kolumnistin. oder als putzfrau. oder so.


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