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Sonntag, 14. Oktober 2007
Und Schuld hat Yvonne C.
cabman, 20:12h
da bin ich. Ich sollte mal etwas schreiben, doch Zeit zu finden, fällt schwere als Laub dieser Tage, die Ideen sprudeln dennoch und um eine Erkenntnis reicher, bin ich auch:
Um eine Erkältung, oder jeder andersgeartete Krankheit, mit einem blauen Auge zukommen, ist nicht unbedingt gesünder, kleidsamer aber auf gar keinen Fall. Drum prüfe, wes Geistes Kind dein Gegenüber ist, bevor du dich hin- und reinreißen lässt. (Einschub: Letzte Woche habe ich mich mit Micky gestritten. Wir fuhren von……. nach……. der Leereaum ist für des Lesers Phantasie gedacht.. Aus dem Radio, welches eine CD abspielte, dröhnte Yvonne Catterfeld und ich rief verdrießlich: Mach es aus! Bitte!
Doch Micky sprach: Die macht doch gute Musik. Ich mag die hören.
Ich: Du bist völlig auf.
Micky: Wieso?
Ich: Das ist Müll. Doofe Texte, doofe Klänge, alles doof.
Micky: Aber deine Gruftischeiße ist besser?
Ich: Gruftischeiße? Wie alt bist du?
Micky: *mürrisch, nicht antwortend*
So. Eigentlich wollte ich mit Micky das Nachtleben Hannovers testen. Aber zu groß der Unterschied bzgl. Musik, zu klein die Bereitschaft sich anzupassen, denn würden Sie mit jemandem um die Blocks ziehen, der Yvonne Catterfeld hört? Ok. Aber auch in Hannover? Einschub Ende)
G I R L
Sollten Sie sich jetzt über das Girl wundern, so möchte ich erklärend hinterherschicken, dass ich diese, zugegeben, etwas plumpe Art der Textverknüpfung ebenfalls durch beschriebene CD erlernte. Da gab es ein Lied, in dem, wann immer Luft im Sprechgesang war, dieses Girl erklang. Ich fand und finde es schön und richtig, geistige Leere mit Girls zu füllen. Immerhin etwas, also für Männer.
G I R L
Evozieren wir nun ein Geschichtlein von gestern und ephemerischen Ausmaßes:
„Sie sind aber makaber“, sagte die braunzähnige Autohausfachassistentin ca. genauso alt wie schwer, muss um und bei 150 gelegen haben, als ich in Anbetracht ihres betrübten Gesichtes wegen der Höhe der Rechnung, welche Sie mir aushändigte, sagte: „Bedenken Sie nur, was eine Überführung des Leichnams plus Bestattungszeremonie und anständigen Sarg kosten würde. Da sind wir schnell bei 30.000 Euro. So gesehen, sind diese 1200,- hier Peanuts, oder?“, oder?
Mir hat es nämlich hinter München die Bremsen zerlegt, was, wenn es vor München passiert wäre, genauso schlimm und teuer geworden wäre und in keinem Zusammenhang mit München, aber vielleicht mit Yvonne Catterfeld steht. Bestimmt lag es aber an der Vollbremsung, zu der mich ein rumänischer LKW zwang, denn nur weil der Fahrer einen EU-Führerschein und sein Gerät TÜV hat, heißt das noch lange nicht, dass er mit den Gepflogenheiten der Autobahn wirklich vertraut ist. Und so kam, was kam, eine sehr galante Vollbremsung und Bremsscheiben, die ausglühten, Risse aufwiesen und beim Ausbau in fünf Teile zerfielen. Tja. So war das. Und nun sacht Püppie, ich möge duschen, damit wir nicht soviel Zeit verlieren, denn Püppiee ist heute zum Ausstandfeiern von ihren zukünftigen Exkollegen eingeladen. Auf die Kärwa. Da waren wir am Freitag auch schon, Püppiee hat Schiessen gelernt und ist ein Naturtalent, ich hätte noch mehr zu berichten, darf aber nicht, also geh ich mal Duschen, man will ja nen guten Eindruck machen, nicht?

Nach 22 Schuß und 13 Treffern, ist Püppiee um eine Katze reicher
G I R L
G I R L
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Um eine Erkältung, oder jeder andersgeartete Krankheit, mit einem blauen Auge zukommen, ist nicht unbedingt gesünder, kleidsamer aber auf gar keinen Fall. Drum prüfe, wes Geistes Kind dein Gegenüber ist, bevor du dich hin- und reinreißen lässt. (Einschub: Letzte Woche habe ich mich mit Micky gestritten. Wir fuhren von……. nach……. der Leereaum ist für des Lesers Phantasie gedacht.. Aus dem Radio, welches eine CD abspielte, dröhnte Yvonne Catterfeld und ich rief verdrießlich: Mach es aus! Bitte!
Doch Micky sprach: Die macht doch gute Musik. Ich mag die hören.
Ich: Du bist völlig auf.
Micky: Wieso?
Ich: Das ist Müll. Doofe Texte, doofe Klänge, alles doof.
Micky: Aber deine Gruftischeiße ist besser?
Ich: Gruftischeiße? Wie alt bist du?
Micky: *mürrisch, nicht antwortend*
So. Eigentlich wollte ich mit Micky das Nachtleben Hannovers testen. Aber zu groß der Unterschied bzgl. Musik, zu klein die Bereitschaft sich anzupassen, denn würden Sie mit jemandem um die Blocks ziehen, der Yvonne Catterfeld hört? Ok. Aber auch in Hannover? Einschub Ende)
Sollten Sie sich jetzt über das Girl wundern, so möchte ich erklärend hinterherschicken, dass ich diese, zugegeben, etwas plumpe Art der Textverknüpfung ebenfalls durch beschriebene CD erlernte. Da gab es ein Lied, in dem, wann immer Luft im Sprechgesang war, dieses Girl erklang. Ich fand und finde es schön und richtig, geistige Leere mit Girls zu füllen. Immerhin etwas, also für Männer.
Evozieren wir nun ein Geschichtlein von gestern und ephemerischen Ausmaßes:
„Sie sind aber makaber“, sagte die braunzähnige Autohausfachassistentin ca. genauso alt wie schwer, muss um und bei 150 gelegen haben, als ich in Anbetracht ihres betrübten Gesichtes wegen der Höhe der Rechnung, welche Sie mir aushändigte, sagte: „Bedenken Sie nur, was eine Überführung des Leichnams plus Bestattungszeremonie und anständigen Sarg kosten würde. Da sind wir schnell bei 30.000 Euro. So gesehen, sind diese 1200,- hier Peanuts, oder?“, oder?
Mir hat es nämlich hinter München die Bremsen zerlegt, was, wenn es vor München passiert wäre, genauso schlimm und teuer geworden wäre und in keinem Zusammenhang mit München, aber vielleicht mit Yvonne Catterfeld steht. Bestimmt lag es aber an der Vollbremsung, zu der mich ein rumänischer LKW zwang, denn nur weil der Fahrer einen EU-Führerschein und sein Gerät TÜV hat, heißt das noch lange nicht, dass er mit den Gepflogenheiten der Autobahn wirklich vertraut ist. Und so kam, was kam, eine sehr galante Vollbremsung und Bremsscheiben, die ausglühten, Risse aufwiesen und beim Ausbau in fünf Teile zerfielen. Tja. So war das. Und nun sacht Püppie, ich möge duschen, damit wir nicht soviel Zeit verlieren, denn Püppiee ist heute zum Ausstandfeiern von ihren zukünftigen Exkollegen eingeladen. Auf die Kärwa. Da waren wir am Freitag auch schon, Püppiee hat Schiessen gelernt und ist ein Naturtalent, ich hätte noch mehr zu berichten, darf aber nicht, also geh ich mal Duschen, man will ja nen guten Eindruck machen, nicht?


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cabman, 13:07h

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Dienstag, 9. Oktober 2007
update bloggertreffen
c17h19no3, 01:13h
ich habe den großen auftrag, die änderung einiger termine im cabmanschen kalender anzukündigen, welche ihn zum freitag des diesigen wochenendes in den süden führen werden und seine abwesenheit beim bloggertreffen bedeuten.
etwaige übernachtungsgäste müssen sich daher ausquartieren beziehungsweise würde ich in ausnahmefällen meinen schlüssel zur cabmanschen behausung zur verfügung stellen. in diesem fall bitte keine orgien in unserem bett veranstalten!
untertänigst,
die cab-woman.
etwaige übernachtungsgäste müssen sich daher ausquartieren beziehungsweise würde ich in ausnahmefällen meinen schlüssel zur cabmanschen behausung zur verfügung stellen. in diesem fall bitte keine orgien in unserem bett veranstalten!
untertänigst,
die cab-woman.

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Sonntag, 7. Oktober 2007
Mein, Dein, unser aller Problem
cabman, 22:56h

Kopf hoch! Auch wenn alle Krähen die Krumen, die den Rückweg zeigen sollten, auffraßen, dann geh einfach weiter, geh geradeaus! Never look back, never give in! Mit freundlichen Grüßen nach St. Pauli und Berlin!
So. Ich war dieses Wochenende so was von artig und auch fleißig! Keine Party. Obwohl es sehr kribbelte, blieb ich daheim und übte mich in meiner Gesunderhaltungspflicht. Die junge Frau J. nahm mir das fast übel, aber am Ende gelang es mir, ihr meiner Position klar zumachen.
Für die Damen aus der Buchhaltung: Ich habe heute 3 Angebote erstellt und abgeschickt, gefühlte 300000 e-mails beantwortet, 3 Angebote kalkuliert, Wäsche gewaschen, gebügelt, Koffer gepackt, Wohnung geputzt, das Auto zum Flughafen gebracht, Tickets gebucht, Hotels auch, Unterlagen vorbereitet und sortiert, ein wenig telefoniert und nebenbei gemalt. Also, ihr neidischen Tanten, was immer nach Highlife und Halligalli aussieht, fordert auch, am meisten Zeit und damit Lebensqualität.
Die nächste Woche liest sich planungstechnisch auch wie ein Horrortrip: Bremen, Weinheim, Stuttgart, Frankfurt, Kiel, Hamburg, London, Hamburg. Für jeden Kilometer hätte ich gern einen Euro. Für das was mich erwartet, gibt es keine Vergütung. So am Rande: die Metro schmiß Kellogs raus. Wenn Sie also demnächst in ihrem Real oder Extra-Markt keine Kellogs bekommen, wissen Sie woran es liegt.
Ähnliches erwarte ich auch für uns. Ich teilte diese Einschätzung meinem MD mit und er sagte: Du hast meine volle Unterstützung, wenn es so kommt, kommt es so.
Was sich hier so schön anhört, hat aber Konsequenzen. Die Zielsetzung, das MEHR(!), für the next year ist so hoch, dass manche Firma davon träumt, dies als seinen Jahresumsatz zu deklarieren. Und was immer mir jetzt wegbricht, muss ich wieder holen. Ergo, kann es nicht mein Interesse sein, nur einen Kunden zu verlieren, aber es wird kommen. Sicher.
Und weil ich es hier und da las, es geht nicht um eine Steigerung des Ebit, es ist ausschliesslich eine Kostenweitergabe. Randnotiz hierzu:
- die EU hat beschlossen, gesperrte Anbauflächen kurzfristig wieder freizugeben,
- die Jahresproduktion von Weizengetreide ist um 30 Mio. Tonnen geringer ausgefallen als erwartet,
- Russland belegt Ausfuhren von Weizenmehl mit 30% Strafzoll,
- französischer Weizen ist von geringer Verarbeitungsqualität und muß gestrickt werden,
- erste Meldungen aus Australien sind sehr ernüchternd,
- erstmalig haben wir zwischen US- und EU-Weizen Preisparität,
Und was noch niemand auf dem Zettel hat:
Die Spediteure werden die Preise anziehen. Das Frachtaufkommen steigt und jahrelange Preisnachlässe sorgen dafür, das erforderliche Investitionen in den Fuhrpark nicht möglich sind. Daneben: Es gibt keine Fahrer. Niemand will für 2000,- Euro brutto so einen Job.
Als ich letzte Woche von Köln nach Hannover fuhr, sah ich allein 3 LKW mit Werbung für den LKW-Fahrerjob auf dem Trailer. Jut, ich gebe zu, kurzfristig in Versuchung gewesen zu sein. Ich sah mich da schon, Truck Stop im Ohr, grenzenlose Freiheit, an jeder Raststätte ne andere Braut, aber kurz vor Hannover standen sie dann, ca. 5 km lang und das fand ich irgendwie ernüchternd.
Das Ganze zieht weitere Kreise, Futtergetreide wird auch nicht billiger und die Fleischproduzenten kündigten schonmal um bis zu 30% Preissteigerungen an. Was glauben Sie, was mit Eiern sein wird? Was passiert wohl mit allen Produkten, in denen diese Vorprodukte Eingang finden? Denken Sie selber darüber nach, nur ein kleine Info, so nebenbei und ganz frisch (letzte Woche) von der GfK: Nonfood-Absätze brechen seit 2000 dramatisch ein, während die Ausgaben im Foodbereich im gleichen Verhältnis steigen. Wir haben also einen Verschiebung der Ausgaben, denn (ebenfalls GfK), die realen Löhne sinken seit 2001.
Wenn Sie mich also fragen, wir wie der Misere entkommen:
Entlastet die Löhne.
Jut. Ich weiß wohl, dass es niemanden interessiert und Gutmenschen mir wieder erzählen, dass dieses nicht zu vergleichen ist, mit den Problemen, die das junge Mädchen oben auf dem Bild hat, aber:
Jegliche Fragestellung, die Lebensqualität mindert, ist ein Problem und nur weil Sie es nicht nachvollziehen können, ist es nicht weniger wichtig.
Glauben Sie mir, es wird wichtig für Sie werden, früher oder später, auf die eine oder andere Weise. Spätestens wenn die ersten Firmen die Menschen entlassen und wir uns alle gemeinsam darüber echauffieren werden.
Gute Nacht. Ich muß ins Bett, meine Woche fängt morgen um 5.00 Uhr an.

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