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Sonntag, 29. März 2009
Hafencity
cabman, 21:55h
Die Freundin aus Berlin, die, die einem Liebesschwüre von der Teebeutelverpackung vorliest, also die ist Profi und so verständig wie in vielen Dingen viel zu klug - mag ich.
Ich würde sagen, üben, üben nochmals üben und den klugen Rat, egal ob er von einer Teebeutelverpackung herrührt oder gelebtes Wissen ist, immer mitnehmen. Kostet nichts.
Dableiben und zwar daheim, sollten Leute, die einem immer im Weg stehen. Dies gilt besonders für Leute aus Winsen Luhe und anderen bäuerlichen Randlagen.
Vielleicht sollte ich mir in der Hafencity eine Wohnung kaufen, obwohl: jeden Sonntag Leute aus Winsen Luhe vor der Haustür, oder womöglich Bayern, das hält doch keiner aus. Dann doch lieber Eppendorf, wenngleich man dort nicht sein Abendessen selber fangen kann. Man hats nicht leicht.
Achja: Klicken Sie ins Bild.

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Sonntag, 15. März 2009
Abwärts
cabman, 15:45h
Med vänliga hälsningar till den jävla dumskalle.
Hur fan tänker man som vuxen när man skriver ngt sånt i en blog? Wahrscheinlich gar nicht. Ist man zumindest versucht anzunehmen.
Muhu.
Also. Habe ich mir die doch tatsächlich mal die kompletten 2 Minuten gegönnt und darüber nachgedacht, warum meine Blogger-Karriere nicht richtig ins Rutschen kommt und siehe da, sie überfiel mich gerade zu geradezu, die Antwort.
Mir fehlt Rodeln im Blog und die gewisse Häßlichkeit. Nun, denn mitnichten sind mit Nichten immer Nichten nicht mit, sondern manchmal eben doch. Und von deren Unterstützung befeuert, traute ich mich also, es mal zu wagen, dass Häßlichsein und das Rodeln und zwar beides zur gleichen Zeit.
Nun. Ich kann nicht so richtig nachempfinden, was der eine oder die andere so Tolles daran findet. Es ist nicht mal dramatisch. Es ist eigentlich gar nichts, ausser albern. Aber es soll auch ja Leute geben, die glauben 200 KMH sind schnell, oder sie wären tatsächlich wichtig. Mitnichten grinsen da die Basen mit Nichten.
Ebenso enttäuschend wie Vorangegangenes nun auch die kritische Einordnung von Nachfolgendem:
Unsäglich, meine lieben Freunde, die Art und Weise der Berichterstattung und noch viel erstaunlicher die Diskussionen. Traurig ist es. Nicht mehr und nicht weniger, und unsereiner wundert sich eigentlich nur über den Medialen-Amoklauf. Abwärts, so scheint es zu gehen, mit Anstand und Respekt und, in diesem besonderen Fall, wohl auch mit der Piätet, vorgelebt von den Leitmedien und dem einen oder anderen Blogger. Eigentlich widerlich das alles, doch nützt es wenig, dagegen aufzubegehren. Abstumpfung allerorten.
Mit Hinblick auf die jüngsten tragischen Ereignisse, bin ich dafür, die Markteinführung von folgendem Gerät zu überdenken:
Abwärts. Das auch der Trend im Business und im psychosozialen Umfeld. Gestern einen Abend im East über mich ergehen lassen. Affektierte Leute allerorten, Botox-Zombies und Urban-Cowboys auf der Suche nach dem schnellen Fick. Reibungslos, bedingungslos, lieblos. Trallalla mit Anfassen und morgen wollen wir wieder nichts weiter vom Leben als den nächsten Samstag, an dem wir die von gepumpten Geld gekauften und völlig überteuerten Klamotten ausführen, auf das uns Clavin Klein und YSL Charakter geben. Lassen wir es. Hören wir lieber MUsik.





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Mittwoch, 11. März 2009
Bayern halt
cabman, 12:06h
So. Ich bin seit Montag in Bayern und zwar in dem Bayern, das sich Franken nennt. Ist nicht schlimm. Kenn ich schon. Was mich aber wirklich erstaunt, ist das Benehmen, das manch einer an den Tag legt. Es mag nicht am Bayern im Speziellen liegen, obwohl ich so gern in diese Kerbe hauen würde, es ist wohl eher eine Frage der Erziehung und, wesentlich schlimmer, eine Frage des schwindenden Geldes.
Ich hab keinen Spaß mehr daran. Die Leute kotzen mich echt an. Diese versiffte Mitnahmementalität, dieses Abgreifen, diese schlecht sitzenden Anzüge und ungeputzten Schuhe. Bäh. Es geht nicht mehr um die Gemeinsamkeit. Es ist wenig mehr als die totale Ignoranz. Es ist RTL II zum Anfassen, wo ich so gern einen Tolstoi treffen wollen würde.
Trüber als der Apfelsaft von Beckers ist nur noch das Vorstellungsvermögen von so einigen Mitmenschen. Vielleicht liegt es doch an den Bergen, dass mit der Sichtweite eben auch der geistige Horizont beschränkt bleibt. Es bleibt zu überprüfen. Nächste Woche dann, in Hamburg.
Außerdem regnet es bei 4°. Und ich musste vielleicht nicht am Arsch der Welt parken, aber glauben Sie mir, es war kurz davor.
Habe die Ehre.
Ich hab keinen Spaß mehr daran. Die Leute kotzen mich echt an. Diese versiffte Mitnahmementalität, dieses Abgreifen, diese schlecht sitzenden Anzüge und ungeputzten Schuhe. Bäh. Es geht nicht mehr um die Gemeinsamkeit. Es ist wenig mehr als die totale Ignoranz. Es ist RTL II zum Anfassen, wo ich so gern einen Tolstoi treffen wollen würde.
Trüber als der Apfelsaft von Beckers ist nur noch das Vorstellungsvermögen von so einigen Mitmenschen. Vielleicht liegt es doch an den Bergen, dass mit der Sichtweite eben auch der geistige Horizont beschränkt bleibt. Es bleibt zu überprüfen. Nächste Woche dann, in Hamburg.
Außerdem regnet es bei 4°. Und ich musste vielleicht nicht am Arsch der Welt parken, aber glauben Sie mir, es war kurz davor.
Habe die Ehre.

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