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Montag, 5. Juni 2006
Englisch Pentade Kapitel I
cabman, 14:57h
So, Icke war ja nun auf Malle. Urlaub würde ich das ganze allerdings nicht nennen, eher Ablenkungsmanöver und zwar mit Einverständnis und aus gegebenem Anlass und den schönen Begleitworten der früheren Freundin: “Tob Dich mal richtig aus.“ und überhaupt keinem Interesse für Land und Leute.
Was Malle angeht bin ich Neuling, denn bisher lagen die Prioritäten ganz, ganz woanders bei der Urlaubsplanung, und weil ich ja kein Ahnung hatte, dass dieses kleine Inselchen einer territorialen Einteilung Resteuropas unterliegt, wusste ich auch nicht, dass man durchaus im Englisch besetzten Teil landen kann, was ich dann auch prompt tat. Macht nichts, denn wie ich (so glaube ich) schon mal hab durchklingen lassen, bin ich anglophil, was nicht nur mit Frau Lehmann zu tun hat, sondern, ach was weiß denn ich.
Als ich aber mit dem Taxi durch die Hotelanlagen fuhr, kamen dann doch ein wenig Beklemmungen auf, und ich fühlte mich wie Queen Mum auf Staatsbesuch, waren doch alle Balkone mit Strandlaken der jeweiligen Teilregionen des Empires ausgeflaggt:

Nicht weiter schlimm denke ich mir, schade nur ums frisch gebügelte “Ich bin Deutschland-Nicki“, denn das musste nun im Angsthasenkoffer bleiben, das Hamburg-Nicki aber nicht.
Aufgrund der Vielzahl nennenswerter Begebenheiten und mit besonderer Berücksichtigung der Kurztextliebhaber wird hier nun mal gekürzt, untergliedert und gesplittet. Das freut sicherlich meinen alten Professor Budärus, bei dem ich es lernte, das Gliedern und Zitieren, und mit dem ich auch mal einen kleinen Disput hatte, ob man das im real life eigentlich braucht. Wahre Größe ist, Fehler eingestehen zu können, was hiermit erfolgt sein soll.
Sonntag
Ohne viel Zeit zu verlieren habe ich mich gleich ins Nachtleben gestürzt. Nach dem ich in einer Strandbar, die keinen Strand hatte, zwei Bier zu 4Euro(!)/Flasche getrunken hatte, zog ich weiter und entdeckte auf der Rückseite der strandlosen Bar eine Disse und vor der stand ein Koberer. Der hieß Danny O. Keine Ahnung, ob ich den Rest des Namens nicht mitbekam, oder der gar keinen hatte. Jedenfalls hat Danny O (das “O“ ist wichtig, denn später wird es noch einen O-losen Danny geben) das mit dem Kobern überhaupt nicht drauf, aber ich ging trotzdem rein, weil er versprochen hatte, dass es für 16,-Euro Eintritt alles frei gibt.
Drinnen war gar nichts los, aber ich sah zwei Mädchen, die 1. sehr interessant wirkten und 2. sehr gelangweilt an einer der vier Bars saßen. Da entschied ich mich, an dieser Bar auch lange zu verweilen, setzte mich daneben und bestellte testhalber ein Bier. Das bekam ich auch; kostenfrei. Ganz BWLer, der ich bin, machte ich die Rechnung auf, nun 4 Bier trinken zu müssen, wegen des Eintrittpreises, plus 2 Bier aus der Strandbar, um am Ende +/- Null dazustehen und mindestens 2 on topp für die margin. Da hatte ich eine Zielsetzung und die passte auch wunderbar ins Konzept. Den Damen neben mir schien es ähnlich zu gehen, denn die pfiffen sich im Eilverfahren Cola-Whisky rein.
Auf Dauer war allein abhängen langweilig, daher fragte ich die junge Frau neben mir, wo sie denn herkäme. Ganz unverbindlich. Und siehe da, es entspann sich ein recht nettes Gespräch. Sie hieße Joan, sagte sie und sie käme aus den States, genauer Idaho.
`Toll,` sagte ich. `den langen Weg nach Malle für nen Urlaub?`
`No, not at all. Ich wohne im Moment in Deutschland, denn wir sind beim Militär.` antwortet sie und zeigt dabei auf sich und ihre Freundin.
`Das ist ja interessant. Wo denn da? Karlsruhe?´
`Near by`
Ja und dann quatschten und tranken wir. Ich erfuhr, dass sie und ihrer Freundin zu einer Versorgungstruppe (oder so etwas) gehörten, sie den Marschbefehl bekommen hatte, dies ihre letzte Woche Urlaub für ein lange Zweit sein würde, sie mir keine Hoffnungen auf irgendwas machen wollte, denn sie hatte kein Interesse an “Geschichten“ und reiste morgen eh ab, aber wir könnten ja weiter trinken und reden. Klar wollte ich das, so rein als interkulturellen Austausch und außerdem hatte ich eine Rechnung abzuarbeiten, was allein keinen Spaß brachte. Gemeinsam haben wir dann am Ruin der Disco gearbeitet und ich glaub, wir waren bloody Minuskunden, was wir sehr witzig fanden.
Pedro, unser Barkeeper, mit einem sehr ernsten und strengen Oberlippenbärtchen versehen, fanden wir auch witzig und er hatte gut zu tun mit uns. Später in diesen 5 Tagen sollten er und ich so etwas wie Freunde werden.
Ich war nach einer Weile schon gut angedröhnt und was macht man da? Genau erstmal pullern gehen und danach tanzen, so schafft man wahlweise Platz für mehr Bier oder einen klareren Kopf.
Joan wollte nicht tanzen, ihre Freundin, deren Name ich auch entweder nicht gehört oder schon vergessen habe, hatte ebenfalls keine Lust. So ging ich allein und stellte erstaunt fest, dass die Disco nun recht ordentlich befüllt war.
Da der ganze Alk kostenfrei gereicht wurde und die Engländer für ihre ausschweifenden Feiern bekannte sein sollten, fällt es sicherlich leicht, sich vorzustellen, dass eine sehr ausgelassene Stimmung herrschte. Ein Beispiel hierfür ist, und ich versichere hier und heute, Gänsehaut bekommen zu haben, als der ganze Schuppen die Arctic Monkeys mitsang. So etwas habe ich noch nie in einer Disco erlebt. Ganz komisches Gefühl, ganz ehrlich und mit Sicherheit ein Grund, warum ich dieses Land so gut finde.
Na, ich war wie gesagt tanzen und traf auf der Tanzfläche eine junge Dame. Die hatte tolle Haare, ein stubsiges Näschen und noch nie gesehene, ebenmäßige und weiße Zähne. Außerdem war sie ca. 1,55m groß und wog bestimmt 80kg. So ne richtige Wuchtbrumme, aber total hübsches Gesicht und sympathisches Lächeln. Sie tanzte mit ihrer Freundin, die wesentlich mehr sexy war.
An dieser Stelle würde ich gern die Frage einschieben wollen, wieso das eigentlich oft (bewusst oft und nicht immer geschrieben) so ist, dass es Frauen nur im Doppel gibt und die eine Tante dann super sexy und die andere eben nicht so wunderhübsch ist?
Meine These hierzu lautet, dass es sich um ein symbiotisches Verhalten handelt:
Die Schöne nutzt die hässliche Freundin, um zu zeigen, hier nimm mich, sonst musst du DIE nehmen. Die Hässlichere denkt sicherlich, meine tolle Freundin kann ja nicht alle Kerle haben, da bleibt bestimmt eine Krume für mich übrig. Ich glaub so läuft das. Oder?
Wie auch immer, mir sind die nicht ganz so Glatten zum Rumalbern und Spaß haben lieber. Die, wo man noch etwas geradebiegen und zurechtrücken muss; die nicht ganz Entgrateten; die, die nicht ganz rundlaufen, mit Rissen und Fehlfarben, bin ich doch selber so einer.
Die Dicke tanzte mich an, und ich ging auf die Spielchen ein. Man soll hier mal nicht glauben, dass die keine Spannung im Körper hätte. Ganz das Gegenteil war der Fall.
Sie umtanzte mich immer enger und schüttelte was sie hatte, drehte sich um mich, rieb ihren Rücken und andere Dinge an mir und dann nahm sie meine Hände. Ich dachte, ich soll sie umarmen, aber NEEEE!, sie schob sie sich unter ihre Bluse und eh ich mich versah, habe ich die Riesenbrüste der Lütten in den Händen. Was ein Schock, nicht wegen der Brüste, sondern über die Art. Ich habe schnell das Weite gesucht. Schnell zurück zu Pedro und Joan. Ich bin doch scheu und nicht eingestellt auf so aggressives Balzgetue.
An der Bar fand ich Pedro und die Namenlose. Joan hatte Magenprobleme und war bereits auf dem Weg ins Hotel. Die ohne Namen war aber auch furchtbar nett und gemeinsam haben wir uns über das eben Erlebte köstlich amüsiert, richtig einen gegeben und dann sagt sie zu mir, sie wolle sich heute von dem einen Barkeeper mitnehmen lassen. Dafür musste sie sich aber noch mehr Mut antrinken. Ich half ihr da gern und bezweifle, dass das noch was wurde mit der wilden Nacht, denn ehrlich gesagt habe auch ich nur noch sehr, sehr vage Erinnerungen an das Ende des Abends. Aber, you never know, vielleicht sind die Weibchen uns auch hier, wie in vielen anderen Dingen, weit überlegen.
Punkt Eins des 5 Tageprogramms war damit erledigt.
Morgen geht es hier weiter mit der Lesbenshow, den schwedischen Strandschönheiten und Sandra.
Was Malle angeht bin ich Neuling, denn bisher lagen die Prioritäten ganz, ganz woanders bei der Urlaubsplanung, und weil ich ja kein Ahnung hatte, dass dieses kleine Inselchen einer territorialen Einteilung Resteuropas unterliegt, wusste ich auch nicht, dass man durchaus im Englisch besetzten Teil landen kann, was ich dann auch prompt tat. Macht nichts, denn wie ich (so glaube ich) schon mal hab durchklingen lassen, bin ich anglophil, was nicht nur mit Frau Lehmann zu tun hat, sondern, ach was weiß denn ich.
Als ich aber mit dem Taxi durch die Hotelanlagen fuhr, kamen dann doch ein wenig Beklemmungen auf, und ich fühlte mich wie Queen Mum auf Staatsbesuch, waren doch alle Balkone mit Strandlaken der jeweiligen Teilregionen des Empires ausgeflaggt:
Aufgrund der Vielzahl nennenswerter Begebenheiten und mit besonderer Berücksichtigung der Kurztextliebhaber wird hier nun mal gekürzt, untergliedert und gesplittet. Das freut sicherlich meinen alten Professor Budärus, bei dem ich es lernte, das Gliedern und Zitieren, und mit dem ich auch mal einen kleinen Disput hatte, ob man das im real life eigentlich braucht. Wahre Größe ist, Fehler eingestehen zu können, was hiermit erfolgt sein soll.
Ohne viel Zeit zu verlieren habe ich mich gleich ins Nachtleben gestürzt. Nach dem ich in einer Strandbar, die keinen Strand hatte, zwei Bier zu 4Euro(!)/Flasche getrunken hatte, zog ich weiter und entdeckte auf der Rückseite der strandlosen Bar eine Disse und vor der stand ein Koberer. Der hieß Danny O. Keine Ahnung, ob ich den Rest des Namens nicht mitbekam, oder der gar keinen hatte. Jedenfalls hat Danny O (das “O“ ist wichtig, denn später wird es noch einen O-losen Danny geben) das mit dem Kobern überhaupt nicht drauf, aber ich ging trotzdem rein, weil er versprochen hatte, dass es für 16,-Euro Eintritt alles frei gibt.
Drinnen war gar nichts los, aber ich sah zwei Mädchen, die 1. sehr interessant wirkten und 2. sehr gelangweilt an einer der vier Bars saßen. Da entschied ich mich, an dieser Bar auch lange zu verweilen, setzte mich daneben und bestellte testhalber ein Bier. Das bekam ich auch; kostenfrei. Ganz BWLer, der ich bin, machte ich die Rechnung auf, nun 4 Bier trinken zu müssen, wegen des Eintrittpreises, plus 2 Bier aus der Strandbar, um am Ende +/- Null dazustehen und mindestens 2 on topp für die margin. Da hatte ich eine Zielsetzung und die passte auch wunderbar ins Konzept. Den Damen neben mir schien es ähnlich zu gehen, denn die pfiffen sich im Eilverfahren Cola-Whisky rein.
Auf Dauer war allein abhängen langweilig, daher fragte ich die junge Frau neben mir, wo sie denn herkäme. Ganz unverbindlich. Und siehe da, es entspann sich ein recht nettes Gespräch. Sie hieße Joan, sagte sie und sie käme aus den States, genauer Idaho.
`Toll,` sagte ich. `den langen Weg nach Malle für nen Urlaub?`
`No, not at all. Ich wohne im Moment in Deutschland, denn wir sind beim Militär.` antwortet sie und zeigt dabei auf sich und ihre Freundin.
`Das ist ja interessant. Wo denn da? Karlsruhe?´
`Near by`
Ja und dann quatschten und tranken wir. Ich erfuhr, dass sie und ihrer Freundin zu einer Versorgungstruppe (oder so etwas) gehörten, sie den Marschbefehl bekommen hatte, dies ihre letzte Woche Urlaub für ein lange Zweit sein würde, sie mir keine Hoffnungen auf irgendwas machen wollte, denn sie hatte kein Interesse an “Geschichten“ und reiste morgen eh ab, aber wir könnten ja weiter trinken und reden. Klar wollte ich das, so rein als interkulturellen Austausch und außerdem hatte ich eine Rechnung abzuarbeiten, was allein keinen Spaß brachte. Gemeinsam haben wir dann am Ruin der Disco gearbeitet und ich glaub, wir waren bloody Minuskunden, was wir sehr witzig fanden.
Pedro, unser Barkeeper, mit einem sehr ernsten und strengen Oberlippenbärtchen versehen, fanden wir auch witzig und er hatte gut zu tun mit uns. Später in diesen 5 Tagen sollten er und ich so etwas wie Freunde werden.
Ich war nach einer Weile schon gut angedröhnt und was macht man da? Genau erstmal pullern gehen und danach tanzen, so schafft man wahlweise Platz für mehr Bier oder einen klareren Kopf.
Joan wollte nicht tanzen, ihre Freundin, deren Name ich auch entweder nicht gehört oder schon vergessen habe, hatte ebenfalls keine Lust. So ging ich allein und stellte erstaunt fest, dass die Disco nun recht ordentlich befüllt war.
Da der ganze Alk kostenfrei gereicht wurde und die Engländer für ihre ausschweifenden Feiern bekannte sein sollten, fällt es sicherlich leicht, sich vorzustellen, dass eine sehr ausgelassene Stimmung herrschte. Ein Beispiel hierfür ist, und ich versichere hier und heute, Gänsehaut bekommen zu haben, als der ganze Schuppen die Arctic Monkeys mitsang. So etwas habe ich noch nie in einer Disco erlebt. Ganz komisches Gefühl, ganz ehrlich und mit Sicherheit ein Grund, warum ich dieses Land so gut finde.
Na, ich war wie gesagt tanzen und traf auf der Tanzfläche eine junge Dame. Die hatte tolle Haare, ein stubsiges Näschen und noch nie gesehene, ebenmäßige und weiße Zähne. Außerdem war sie ca. 1,55m groß und wog bestimmt 80kg. So ne richtige Wuchtbrumme, aber total hübsches Gesicht und sympathisches Lächeln. Sie tanzte mit ihrer Freundin, die wesentlich mehr sexy war.
An dieser Stelle würde ich gern die Frage einschieben wollen, wieso das eigentlich oft (bewusst oft und nicht immer geschrieben) so ist, dass es Frauen nur im Doppel gibt und die eine Tante dann super sexy und die andere eben nicht so wunderhübsch ist?
Meine These hierzu lautet, dass es sich um ein symbiotisches Verhalten handelt:
Die Schöne nutzt die hässliche Freundin, um zu zeigen, hier nimm mich, sonst musst du DIE nehmen. Die Hässlichere denkt sicherlich, meine tolle Freundin kann ja nicht alle Kerle haben, da bleibt bestimmt eine Krume für mich übrig. Ich glaub so läuft das. Oder?
Wie auch immer, mir sind die nicht ganz so Glatten zum Rumalbern und Spaß haben lieber. Die, wo man noch etwas geradebiegen und zurechtrücken muss; die nicht ganz Entgrateten; die, die nicht ganz rundlaufen, mit Rissen und Fehlfarben, bin ich doch selber so einer.
Die Dicke tanzte mich an, und ich ging auf die Spielchen ein. Man soll hier mal nicht glauben, dass die keine Spannung im Körper hätte. Ganz das Gegenteil war der Fall.
Sie umtanzte mich immer enger und schüttelte was sie hatte, drehte sich um mich, rieb ihren Rücken und andere Dinge an mir und dann nahm sie meine Hände. Ich dachte, ich soll sie umarmen, aber NEEEE!, sie schob sie sich unter ihre Bluse und eh ich mich versah, habe ich die Riesenbrüste der Lütten in den Händen. Was ein Schock, nicht wegen der Brüste, sondern über die Art. Ich habe schnell das Weite gesucht. Schnell zurück zu Pedro und Joan. Ich bin doch scheu und nicht eingestellt auf so aggressives Balzgetue.
An der Bar fand ich Pedro und die Namenlose. Joan hatte Magenprobleme und war bereits auf dem Weg ins Hotel. Die ohne Namen war aber auch furchtbar nett und gemeinsam haben wir uns über das eben Erlebte köstlich amüsiert, richtig einen gegeben und dann sagt sie zu mir, sie wolle sich heute von dem einen Barkeeper mitnehmen lassen. Dafür musste sie sich aber noch mehr Mut antrinken. Ich half ihr da gern und bezweifle, dass das noch was wurde mit der wilden Nacht, denn ehrlich gesagt habe auch ich nur noch sehr, sehr vage Erinnerungen an das Ende des Abends. Aber, you never know, vielleicht sind die Weibchen uns auch hier, wie in vielen anderen Dingen, weit überlegen.
Punkt Eins des 5 Tageprogramms war damit erledigt.
Morgen geht es hier weiter mit der Lesbenshow, den schwedischen Strandschönheiten und Sandra.

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Sonntag, 28. Mai 2006
Ich bin weg.
cabman, 14:03h
Man stelle sich vor, ich sitze mit einem Sack voll Rentner, einem lesbischen Paar mit Baby(?), tatsächlich, die haben Baby, einer Gruppe halbstarker Jugendlicher und zwei Schönheiten, die nur glauben, das sie schön sind, auf einem Flughafen, der Arlanda heisst.
Meine Ex, wobei ich diesen Ausdruck verabscheue, denn immerhin teilten wir 15 Jahre und ein bis zwei Betten und da sollte respektvolleres drin sein. Daher, die Frau, die ich einst abgöttisch liebte und verehrte und mich zu Ostern verliess, also eben diese Frau, der ich nicht böse bin, denn selbst die besten Pferde laufen sich tot, und man muss an Beziehungen arbeiten, was wir beide auch wissen, aber aus Zeit- und Energiemangel vernachlässigten, hat mich wenigstens zum Flughafen gebracht.
„Was ist, wenn ich einen anderen finde?“ fragte sie.
„Nichts. Ich würde mich für Dich freuen.“
„Was ist wenn wir uns versöhnen könnten?“
„An diese Option hatte ich bislang nicht gedacht. Ich werde es aber tun, wenn ich nun bald am Strand lieg und nichts zu tun habe.“
„Ich bin neidisch.“
„ Ich weiss.
„Ich würde gern mitkommen, ich habe aber keine Zeit.“
„Das übliche Problem. Brauchst Du Geld? Ich lass dir die Kreditkarte da.“
„Nein. Vergiss nicht, wir sind nicht mehr zusammen.“
„Stimmt, ich vergaß es. Also dann, Tschüss!“
„Tschüss, komm gesund zurück.“
„Keine Bange.“
So. Ich bin raus, für die nächste Woche und mach das, was ich im Bild tue, nämlich nichts, ausser Gedanken sortieren, Sätze und Worte jonglieren, Energie tanken, an die Zukunft denken, Pläne schmieden.
Den/Das Laptop wollte ich eigentlich nicht mitnehmen, aber nachdem ich hier schreckliche Beispiele für blogentzug lesen musste, kniff ich und habe ihn halt doch eingepackt. Mal sehen, ob ich ihn brauchen werde. So, jetze gehts los, man liest sich. Ciao!
Meine Ex, wobei ich diesen Ausdruck verabscheue, denn immerhin teilten wir 15 Jahre und ein bis zwei Betten und da sollte respektvolleres drin sein. Daher, die Frau, die ich einst abgöttisch liebte und verehrte und mich zu Ostern verliess, also eben diese Frau, der ich nicht böse bin, denn selbst die besten Pferde laufen sich tot, und man muss an Beziehungen arbeiten, was wir beide auch wissen, aber aus Zeit- und Energiemangel vernachlässigten, hat mich wenigstens zum Flughafen gebracht.
„Was ist, wenn ich einen anderen finde?“ fragte sie.
„Nichts. Ich würde mich für Dich freuen.“
„Was ist wenn wir uns versöhnen könnten?“
„An diese Option hatte ich bislang nicht gedacht. Ich werde es aber tun, wenn ich nun bald am Strand lieg und nichts zu tun habe.“
„Ich bin neidisch.“
„ Ich weiss.
„Ich würde gern mitkommen, ich habe aber keine Zeit.“
„Das übliche Problem. Brauchst Du Geld? Ich lass dir die Kreditkarte da.“
„Nein. Vergiss nicht, wir sind nicht mehr zusammen.“
„Stimmt, ich vergaß es. Also dann, Tschüss!“
„Tschüss, komm gesund zurück.“
„Keine Bange.“
So. Ich bin raus, für die nächste Woche und mach das, was ich im Bild tue, nämlich nichts, ausser Gedanken sortieren, Sätze und Worte jonglieren, Energie tanken, an die Zukunft denken, Pläne schmieden.Den/Das Laptop wollte ich eigentlich nicht mitnehmen, aber nachdem ich hier schreckliche Beispiele für blogentzug lesen musste, kniff ich und habe ihn halt doch eingepackt. Mal sehen, ob ich ihn brauchen werde. So, jetze gehts los, man liest sich. Ciao!

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Samstag, 27. Mai 2006
Katzentanz
cabman, 05:12h
Aus der Beziehung hinaus in die Nacht der Einsamkeit, die kälter nicht hätte sein können und in der alle Katzen grau scheinen, ziehe ich den emotionslosen Schal noch ein wenig fester. Nichts was war und was sein wird, wird sein und werden wie es war. Zu oft und zuviel wurde geweint, meinetwegen, unseretwegen, deinetwegen. Wer will richten und wer will schulden, in Zeiten, da keiner was will, aber alles verlangt. Spiele spielt man nicht, sie zu verlieren, höre ich sie sagen. Der Zweite ist nur der Erste Letzte, höre ich sie sagen. So steh ich da, des Verstandes beraubt, Herzen in Fetzen und Ohren betäubt auf wackeligen Füssen und matschigem Pfad und schaue hinab, auf den Haufen Scherben, den Du mir mitgabst und einst unser Leben war.
Die Worte die ich sagte, die Dinge die ich tat und vielmehr noch, was unausgesprochen und ungetätigt blieb, trieben Dich, weg von mir. Einmal noch bräuchte ich sie, die Chance, die ich schon tausendmal bekam. Noch einmal mal mehr und ich könnte beweisen: ich verdiente sie.
Doch vertan und alles Beten und Hoffen ist vergebens.
So lass ich mich treiben durch die Nacht, treffe Katzen, nicht nur graue, streichele hier, herze da, ohne Lust oder gar Liebe, einfach so, mechanisch, triebhaft. Immer schneller im Strudel und Sog der Nacht, mit Fremden, die Freunde werden, oder es mich glauben lassen. Mir egal was passiert, Hauptsache, was passiert, dass paralysiert, lass uns springen, lass uns singen und tanzen durch die Nacht, sie ist jung und ich bin es auch; wir sind für einander gemacht.
Drüben dann, im gastlichen Haus, wechseln geile Blicke zur fremden Maid; heute Nacht, ja da soll es sein, einsam Zweisam, werden wir sie überstehen und morgen, ja morgen ist es eine andere Welt. Liebesschwüre werden gegeben und gehalten, solange die Nacht sie fest umschließt. Morgen wird alles anders werden, ich verspreche es, aber heute Nacht, da bin ich allein, einsam und dies schmerzt mich, sehr sogar, kann es nicht ertragen, will es nicht ertragen, schon gar nicht akzeptieren. Die Maid zwinkert mir zu, ich ihr zurück. Zu sagen braucht man hier nichts, im Tempel der geschönten Wahrheit. Jedes Wort nur eine Stufe, ich red mich schön, sie ist es schon. Mach schon, belüg mich und gaukle mir all die Dinge vor, die nicht wahr sind, sich aber gut anfühlen. Ich bin Dein und Du bist mein und alles, alles wird anders sein, aber erst morgen. Bis dahin mach mich trunken, lass mich vergessen, halte mich, weise mir den Weg zu den Sternen, ich will den großen Budenzauber, ohne Diskussionen, ohne Limit, Freier Fall, Top Speed ohne Gurt, bis zum Anschlag, in den Wogen des erbärmlichen Lebens versinkend und wenn ich morgen in nebliger Frühe aufschlage, zerbreche oder untergehe, so soll es sich wenigsten gelohnt haben…..
Zweifel? Nicht heute Nacht Mäuschen! Ob es Liebe ist? Klar, für die nächsten 2 Stunden, oder so.
Die Worte die ich sagte, die Dinge die ich tat und vielmehr noch, was unausgesprochen und ungetätigt blieb, trieben Dich, weg von mir. Einmal noch bräuchte ich sie, die Chance, die ich schon tausendmal bekam. Noch einmal mal mehr und ich könnte beweisen: ich verdiente sie.
Doch vertan und alles Beten und Hoffen ist vergebens.
So lass ich mich treiben durch die Nacht, treffe Katzen, nicht nur graue, streichele hier, herze da, ohne Lust oder gar Liebe, einfach so, mechanisch, triebhaft. Immer schneller im Strudel und Sog der Nacht, mit Fremden, die Freunde werden, oder es mich glauben lassen. Mir egal was passiert, Hauptsache, was passiert, dass paralysiert, lass uns springen, lass uns singen und tanzen durch die Nacht, sie ist jung und ich bin es auch; wir sind für einander gemacht.
Drüben dann, im gastlichen Haus, wechseln geile Blicke zur fremden Maid; heute Nacht, ja da soll es sein, einsam Zweisam, werden wir sie überstehen und morgen, ja morgen ist es eine andere Welt. Liebesschwüre werden gegeben und gehalten, solange die Nacht sie fest umschließt. Morgen wird alles anders werden, ich verspreche es, aber heute Nacht, da bin ich allein, einsam und dies schmerzt mich, sehr sogar, kann es nicht ertragen, will es nicht ertragen, schon gar nicht akzeptieren. Die Maid zwinkert mir zu, ich ihr zurück. Zu sagen braucht man hier nichts, im Tempel der geschönten Wahrheit. Jedes Wort nur eine Stufe, ich red mich schön, sie ist es schon. Mach schon, belüg mich und gaukle mir all die Dinge vor, die nicht wahr sind, sich aber gut anfühlen. Ich bin Dein und Du bist mein und alles, alles wird anders sein, aber erst morgen. Bis dahin mach mich trunken, lass mich vergessen, halte mich, weise mir den Weg zu den Sternen, ich will den großen Budenzauber, ohne Diskussionen, ohne Limit, Freier Fall, Top Speed ohne Gurt, bis zum Anschlag, in den Wogen des erbärmlichen Lebens versinkend und wenn ich morgen in nebliger Frühe aufschlage, zerbreche oder untergehe, so soll es sich wenigsten gelohnt haben…..
Zweifel? Nicht heute Nacht Mäuschen! Ob es Liebe ist? Klar, für die nächsten 2 Stunden, oder so.

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