Donnerstag, 26. Oktober 2006
Für die MickyMouse.
Dieser laszive Porno-Kater (hier beim Sonnen) ist heute ausgezogen. Schade. Ich bin traurig.


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Ab wann ist man eigentlich intellektuell?
Würde mich jetzt tatsächlich interessieren.


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du machst mich heiss und ich werd nervös wenn du da bist!
267 ungelesene e-mails und nur diese hat mir gefallen:

Hallo James

Ich hoffe du bist gut in Salzburg angekommen. Und ich wünsche dir eine kurzweilige Zeit.
Wenn du nach Wien kommst, iss doch ein Stück Torte für mich.
Danke das du gestern ein offenes Ohr für mich hattest. Auch ich hab manchmal mein Herz auf der Lippe. Nicht nur du.
Aber wir finden meist die Richtigen, um uns auszuweinen. ;-) Nicht war?
Die Zeit war leider zu kurz, ich hätte dich gerne noch einige Tage mit mir auf Tour genommen. Wäre sicher ein Erfolg gewesen. Vielleicht ein anderes Mal, dann haben wir mehr Zeit zum plaudern.
Ich hab dir hier noch einen schweizerdeutschen Hit, den wir heute noch singen, geschickt.
Für das nächste Mal, dass du ein bisschen moderner als mit Grüäziwohl Frau Stirnimaa bist. Mein Freund hat es mir geschickt. Damit du mir nicht mehr das altmodische Lied vorsingst.

Ich frag mich was das zu bedeuten hat.

Der Song heisst nämlich soviel wie: du machst mich heiss und ich werd nervös wenn du da bist.
Und das soll ich dir zum vorsingen schicken. Tja.

Aber es stimmt schon, das ist einer der Songs der an keiner Party fehlen darf. Da sing selbst ich lauthals mit.

Auf einen baldigen Chat ob verbal oder digital

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Jetzt Alle!

Du dudu du dudu du dudu du du machsch mi giggerig

Gäng, wenn i di gseh oder du i myre Nöchi bisch

Gspüren i's vo Chopf bis Fuess du machsch mi früsch

I flippen uus scho wen i nume stah vor dir

I gspüre my Natur, i cha doch nüt derfür

Du dudu du du machsch mi giggerig


I gspüren überall total physischi Symptom

Es chunnt mer vor, als wär i ständig under Strom

I han e Vogel im Buuch, myni Ohre sy heiss

Mir gumpet ds Härz, mir louft der Schweiss

Du dudu du du machsch mi giggerig


Du dudu du dudu du dudu du du machsch mi giggerig (2x)


Gäng, we du mir aachunnsch erwachet myni Libido

I bechume Hüenerhuut und es gramselet mi so

Mir schiesst ds Adrenalin i's Bluet

Myni Hormon rüefe: 's isch so guet

Du dudu du du machsch mi giggerig


Dyni Wort sy wi Musig I gspüre's bis zu de Chnöi

I ghören ängel singen, es lütet mer zwüsche de Bei

I gspüre der Puls ganz töif i mir

's isch myni Natur, i cha doch nüt derfür

Du dudu du du machsch mi giggerig


Du dudu du dudu du dudu du du machsch mi giggerig (2x)


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Mittwoch, 25. Oktober 2006
Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir Ihnen, den Sicherheitsgurt während des gesamten Lebens geschlossen zu halten!
Das Leben ist ja ne gefährliche Sache. Das wissen Sie, das weiß ich, nur der ganze Rest, der weiß das nicht. So wundert es dann auch nicht, dass der Ruf nach Gesetzen, Regeln und Warnhinweisen immer lauter wird, denn es ist ja einfacher, sich entmündigen zu lassen, denn Verantwortung zu tragen. Spielt keine Rolle ob für sich oder der für andere, Hauptsache, man kann jemandem Schuld geben und weiter sein SuperSizeMenu für 5,99 mit Cola ohne Eis vertilgen.
In unserer hochtechnisierten Welt, vollgestopft mit allerlei Nützlichem und weniger Nützlichem, ist es ja nur schwer akzeptierbar, dass ein Unfall geschieht. So einfach ein Unfall, sprich eine unglückliche Verkettung von Umständen, gibt es nicht. Darf es auch nicht geben, denn sonst hätte ja niemand Schuld. Früher trugen die Verantwortung Götter und Dämonen, heute haben wir EU-Richtlinien und Verordnungen deren Einhaltung von Baudezernent Herrn XYZ nicht sichergestellt wurde, also köpft ihn, werft ihn der hungrigen Journalistenmeute zum Fraß vor. Und wir sehen, es hat sich nichts geändert, wir opfern noch immer zum Wohle der Allgemeinheit, nur anderen Göttern und in den schickeren Klamotten.
Die Allgemeinheit ist es auch, die getrieben von einer Trägheit, weil ja gerade Vera am Mittag läuft, sich gerne reglementieren lässt, da muss sie nicht nachdenken und schon gar nicht eigenverantwortlich handeln. So rufen sie laut nach neuen Gesetzen und Regeln und ich rufe laut mit, denn man kann sich ja gar nicht genug versichern in dieser gefährlichen Welt.
Letzte Woche las ich z.B. in der NZZ das in diesem Monat bisher 68 amerikanische Soldaten im Irak getötet wurden. Traurige Sache und wer hat Schuld? Niemand, denn es wurde ja nicht ausdrücklich davor gewarnt, das Krieg tödlich sein könnte. Überhaupt wird viel zu wenig vor dem Leben gewarnt, denn Vorsehen ist ja bekanntlich gesünder, als nach hinten fallen. Daher heute offbeat-Warnhinweise, die ich gern gesehen hätte:


PS Da gibt es mit Sicherheit noch viel mehr, vor dem es zu warnen gilt, aber ich geh jetzt in die Wanne, denn ich fühl mich krank. Hätte mir auch jemand sagen können, dass bei kaltem Wetter dicke Jacken schützen könnten!


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Dienstag, 24. Oktober 2006
Wien also
Was fällt auf, wenn man sagt 19.45 und 21.50 Uhr? Zwei Stunden Verspätung. Ich wollte nur nach Haus. Kann jemand was nettes schreiben?


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Immer wieder Österreich
Gestern haben James und der Kater Rupert um die Wette geheult, heute ist die Welt bunt, ich werde nicht mehr rumheulen, hier schon gar nicht, ich habe mir vorgenommen nicht mehr zu rauchen, weniger Kaffee zu trinken und mehr Sport zu treiben. Neue Feinde sind aufgetaucht, neue Möglichkeiten auch, Venedig? Vielleicht, aber da hat man ja immer feuchte Keller und dann schimmeln die Etiketten auf den Weinflaschen, auch egal, denn ich trinke gar kein Wein.
Jetzt ist Ostern und wenn Sie mir das nicht glauben, dann fragen Sie doch mal die Frau Morphine oder fahren Sie nach Salzburg. Und weil ich ja weiß, dass es vielleicht ein bisschen weit ist, zeig ich hier mal und nur heute DAS Beweisphoto, aufgenommen in beschriebener Stadt, am Samstag in vertrauter Zweisamkeit.
Die Sonne stand tief und schräg über Salzburg, die Stadt prunkte vor sich lang hin, alles in güldenem Licht des Herbstes. Hin und wieder fiel Spatzenpalaver aus den Bäumen, alles war friedvoll, friedvoll und verschlafen, einen Hauch von angestaubt und mittendrin war ich, in Gedanken bei ihr, denn es sollte unser Wochenende werden. Wurde es auch, mehr und besser als ich es zu träumen wagte. Weiter gibt es nichts dazu zu sagen, ausser vielleicht noch, das sie mir wichtig ist, das alles plötzlich wichtig ist, wichtig und ernst. Es ist langer her, dass es sich so anfühlte.
Als ich auf sie am Bahnhof wartete war ich schon ein bisschen nervös, man weiss ja nie. Und weil ich via SMS mitteilte, dass ich sie am Bahnsteig abholen würde, sie aber keine Blumen erwarten soll und sie darauf antwortete, dass sie dann gleich wieder zurück führe, tja, also deswegen hab ich mir beim Rasieren in die Nase geschnitten, was man ja nie so richtig gut gebrauchen kann, kurz vor einem date aber überhaupt nicht und Blumen musste ich ja auch noch klauen. Das habe ich auf dem Bahnhof erledigt, ne Gelbe und ne Weiße, aus dem schönen Waschbetonkübel. Der olle Zug kam auch, sogar pünktlich und ich habe gleich gewusst wer sie ist und ich habe gleich gewusst, dass sie für mich gefährlich ist und mir sind ein paar Dinge in die Hose gerutscht.
Der Taxifahrer, genau der, der mir am Abend vorher alle Puffs aufzählte, hatte diesmal nen recht guten Tipp, Jazz It, gleich um die Ecke am Bahnhof und wir sind da hin. Die Gegend war nicht so nett, das Haus, in dem der Club war, hatte auch nen komischen Namen, irgendwas mit Kommunistische Trallala, aber drinnen war es wirklich gut, gute Musik, nicht zu laut, das war wichtig, denn wir wollten uns ja unterhalten. Das haben wir auch gemacht, den ganzen Abend mit Weizen und White Russian und es war der beste mindfuck meines Lebens!
Ich habe lange überlegt, die Dinge zu beschreiben, die mich so anders sein lassen bei ihr, die Dinge, die mir etwas geben und etwas nehmen, Dinge, denen ich nachhechle, weil ich sie haben will für mich und nur für mich! Dinge auch, die ich ihr geben will, denn ich mag sie lachen sehen. Die Worte, all das zu beschreiben, sind nicht leicht gefunden, ebenso wenig wie sie es war. Ich wundere mich noch jetzt, wo ich übermüdet den Geschichten der Jungs lauschte, gerade beim Essen. Sie erzählten mir alte Stories vom Suff und Sex und ich hörte ihnen nicht zu, wobei ich den alten Haudegen sonst wirklich gern zu horche, denn ich mag sie, sie könnten meine Väter sein. So sass ich da, formte und strickte Gedanken, wunderte mich und ich denke das hier trifft es:
Sie hat die kapriziöse Verwundbarkeit einer Raubkatze in der Savanne. Sie hat das, was ich den Killerinstinkt nenne gepaart mit einer schlauen und erhabenen Zurückhaltung; Sie hat eine natürliche Eleganz, wofür andere Jahre üben und es nie erreichen; Sie ist klug, ich liebe ihren Kopf und die Art wie sie isst. Sie ist anmutig, geradezu grazil in ihren Gedanken, in ihrem Wesen, in ihren Bewegungen und ihrem Humor. Und sie sieht verdammt gut aus. All das mag ich, es ist sophisticated, etwas dem ich mich nicht entziehen kann und auch gar nicht will. Sollte das Boot mal auf Grund laufen, dann ertrink ich gern, denn es war es wert. Alles. Die Welt sollte sich vor ihr in Acht nehmen, todsicher.
Und dann zeig ich ihr heute noch Mauran, mit dem ich gestern abstürzte, weil es sie interessiert mit wem ich abhänge. 12 dicke Damen waren zu viel. Mauran und ich hatten Spaß, heute Morgen sahen wir Scheisse aus, die Rechnung haben wir geteilt und waren so was von zerschossen. Ich entschuldige mich aber für nichts, denn es war das was wir wollten. Schuld hat auch keiner, nicht mal Mauran, wobei….aber ich war wenigstens grundehrlich und sagte was ich meinte.


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