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Freitag, 4. Mai 2007
ähä....mhm...äääää..mhm
cabman, 01:09h
Ich bin auch doof.

Und nun?

Und nun?

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Der Wischmob-Booggie
cabman, 18:16h
Nachdem ich nun heute wieder festgestellt habe, dass meine Weblogin nur ideellen Wert hat, es nichts wird mit der Literatenkarriere (wie auch, wenn ich keine Zeit habe) und es goldene Regeln fürs Bloggen gibt, die ich erfolgreich ignoriere, will ich mich auch nicht weiter beschweren. Stattdessen fröne ich meiner unbedeutenden Existenz und verlege mich darauf, Sacheinträge zu schreiben. Diese müssen nicht langweilig sein und nur weil man etwas nicht kennt, muss es ja nicht falsch sein. Lassen wir diesen Gedanken nun kurz ruhen.
Fertig.
Es mag ja vielleicht bekannt sein, dass Mademoiselle la Püppiee und meine Wenigkeit neben anderen Dingen auch einen Hang zu gar finsterer Musik haben. Mademoiselle gibt sich diesem Hobbyrausch noch mehr hin als ich. Sei’s drum, denn auf die etwaigen Festivitäten gehen wir oft und viel und auch gemeinsam. Erst neulich wieder, tanzten wir, ganz klassisch, in den Mai. Dabei, wie schon viele Male zuvor, machten wir ein Entdeckung. Das Phänomen, von dem ich hier schreibe, ist landauf und landab noch nicht als Wischmob-Booggie bekannt. Das soll sich nun ändern, haben wir Blogger doch auch einen Bildungsauftrag. Aus diesem Grund, heute nun Beobachtungen aus der Nacht, die so dunkel nie werden kann, wie manch einer der beobachteten Protagonisten sie im Kopf trägt.
Vorgeplänkel
Unabdingbar und äußerst wichtig, wenn man zur “SZENE“ gehören möchte, ist auffällige und abstruse Kleidung in Kombination eines eben solchen Haarschnittes. Sollte Ihr Vorgesetzter in der Bank oder im Supermarkt dieses als unhaltbar bemängeln, verweisen Sie auf ihr legitimiertes und verfassungsrechtlich manifestiertes Recht auf freie Selbstbestimmung. Man wird Verständnis entwickeln, ganz bestimmt. Seien Sie aber in der Wahl ihrer Kleidung nicht zu individuell, sonst werden Sie nachher womöglich nicht als Zugehörige/r der “Szene“ erkannt, was die Suche nach etwaigen Paarungspartnern sehr erschwert. Den Damen empfehle ich Minirock, BH in auffälliger Farbe und Orthopädie-Stiefel. Sollten Sie zu Beginn noch keine Fußschäden haben, werden Sie sich, nach 5-6 Jahren total szenemäßigen, angepassten Verhaltens, sehr darüber freuen, dass Sie die Investition in eben dieses Schuhwerk nicht scheuten.
Lesson 1
Bevor Sie nun perfekt individuell und völlig angepasst ins Becken springen. Nee, ich meine auf die Tanzfläche gehen, beobachten Sie bitte erst, was die anderen so treiben. Nehmen Sie bitte darauf Rücksicht, dass, individuell hin, individuell her, es eine gewisse Gemeinsamkeit geben muss. Diese kann sich nur im Hörgenuss widerspiegeln. Mag ja sein, dass Ihnen gerade gespieltes Lied nicht behagt, aber darum geht es nicht. So. Fallen nun die ersten Töne und mit ihnen der halbe Saal auf die Tanzfläche ein, so ist dies auch Ihr Zeichen, sich dort hin zu begeben. Trauen Sie sich. Sie dürfen. Suchen Sie sich ein freies Plätzchen und nehmen Sie dieses mit Blickrichtung zum DJ-Pult ein. Stören Sie sich nicht daran, dass dies alle tun und es wie bei der ryhtmischen Sportgymnastig aussieht. Das gehört so. Vergessen Sie über all Ihr Entzücken der körperlichen Betätigung nicht, missmutig und traurig auszusehen. Die Welt ist schlecht und Ihnen auch, denn Sie warteten ja vielleicht schon 7 Bier lang darauf, nun endlich mal tanzen zu dürfen. Siehe Abb. 1 „Die Grundstellung“
Lesson 2
Haben Sie ihren Platz gefunden und es erklingt ein gehauchtes "Fick mich", kann es auch schon losgehen. Beginnen Sie nun, mit dem rechten oder linken Bein zu feudeln. Hierzu ist es wichtig, dass Sie eine Diagonale beschreibend, das eine Bein vor das andere „werfen“. Sie können diese Technik noch verfeinern, indem Sie mit klotzigen, ja roboterhaften Bewegungen den Oberkörper einbeziehen. Am besten, den entgegengesetzten Arm in die Luft heben. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie sich dem Takt des Vordermannes anpassen, denn ein Tritt oder Nackenschlag könnte dessen Missmut negativ Beeinflussen. Siehe Abb. 2 „Figur 1“
Lesson 3
Feudeln Sie nun abwechselnd mit Ihren Beinen den Boden. Dabei immer darauf achten, im wummernden Beat der Bässe zu bleiben. Im Übrigen muss an dieser Stelle erwähnt werden, richtig missmutige Gesellen singen nie mit. Also lassen Sie es auch, denn Sie gehören nun zur „Szene“.
Tanzen Sie sich ruhig in Ekstase. Zeigen Sie dem DJ und allen anderen, dass Ihnen gespielte Musik gefällt, in dem Sie die verbliebene behaarte Hälfte Ihres Schädels im Takt schleudern. Seien Sie sich bewusst, dass Sie verdammt einzigartig und sexy sind, zumindest für den Augenblick. Entdecken Sie allerdings, dass das nachfolgende Lied von der „Szene“ gemieden wird, so tun Sie es auch. Sie dürfen gern, beim Verlassen der Tanzfläche, eine abfällige Bemerkung wie „Der glaubt wohl, dass wir auch jeden Scheiß hören.“ machen. Das schafft Nähe und Vertrautheit und zeigt, dass Sie sich ihrer Individualität vollkommen bewusst sind. Sie werden Freunde für diese Nacht finden. Siehe Abb. 3 „Figur 2“
Nachtrag
Sollte sich nun irgendwer wundern, wer A.) Sandy ist und B.) warum ich es so liebe, auf solchen Partys abzuhängen, dem sei folgendes gesagt:
Zu A.) Sandy ist die unbekannte Leserin, die hier immer luschert, aber nie kommentiert. Ich möchte sie auf diesem Wege an mein Bier erinnern und Glückwunsch zur Beförderung sagen.
Zu B.) Manchmal haben wir Glück und Mademoiselle´s Freund spielt auch was für uns. Meist haben wir die Tanzfläche dann für uns allein, was völlig in Ordnung ist, denn wir können beide den Wischmob-Booggie nicht. Wir sehen dabei total affig aus. Vielleicht sollten wir mehr lesen;-)))
Fertig.
Es mag ja vielleicht bekannt sein, dass Mademoiselle la Püppiee und meine Wenigkeit neben anderen Dingen auch einen Hang zu gar finsterer Musik haben. Mademoiselle gibt sich diesem Hobbyrausch noch mehr hin als ich. Sei’s drum, denn auf die etwaigen Festivitäten gehen wir oft und viel und auch gemeinsam. Erst neulich wieder, tanzten wir, ganz klassisch, in den Mai. Dabei, wie schon viele Male zuvor, machten wir ein Entdeckung. Das Phänomen, von dem ich hier schreibe, ist landauf und landab noch nicht als Wischmob-Booggie bekannt. Das soll sich nun ändern, haben wir Blogger doch auch einen Bildungsauftrag. Aus diesem Grund, heute nun Beobachtungen aus der Nacht, die so dunkel nie werden kann, wie manch einer der beobachteten Protagonisten sie im Kopf trägt.
Unabdingbar und äußerst wichtig, wenn man zur “SZENE“ gehören möchte, ist auffällige und abstruse Kleidung in Kombination eines eben solchen Haarschnittes. Sollte Ihr Vorgesetzter in der Bank oder im Supermarkt dieses als unhaltbar bemängeln, verweisen Sie auf ihr legitimiertes und verfassungsrechtlich manifestiertes Recht auf freie Selbstbestimmung. Man wird Verständnis entwickeln, ganz bestimmt. Seien Sie aber in der Wahl ihrer Kleidung nicht zu individuell, sonst werden Sie nachher womöglich nicht als Zugehörige/r der “Szene“ erkannt, was die Suche nach etwaigen Paarungspartnern sehr erschwert. Den Damen empfehle ich Minirock, BH in auffälliger Farbe und Orthopädie-Stiefel. Sollten Sie zu Beginn noch keine Fußschäden haben, werden Sie sich, nach 5-6 Jahren total szenemäßigen, angepassten Verhaltens, sehr darüber freuen, dass Sie die Investition in eben dieses Schuhwerk nicht scheuten.
Lesson 1
Bevor Sie nun perfekt individuell und völlig angepasst ins Becken springen. Nee, ich meine auf die Tanzfläche gehen, beobachten Sie bitte erst, was die anderen so treiben. Nehmen Sie bitte darauf Rücksicht, dass, individuell hin, individuell her, es eine gewisse Gemeinsamkeit geben muss. Diese kann sich nur im Hörgenuss widerspiegeln. Mag ja sein, dass Ihnen gerade gespieltes Lied nicht behagt, aber darum geht es nicht. So. Fallen nun die ersten Töne und mit ihnen der halbe Saal auf die Tanzfläche ein, so ist dies auch Ihr Zeichen, sich dort hin zu begeben. Trauen Sie sich. Sie dürfen. Suchen Sie sich ein freies Plätzchen und nehmen Sie dieses mit Blickrichtung zum DJ-Pult ein. Stören Sie sich nicht daran, dass dies alle tun und es wie bei der ryhtmischen Sportgymnastig aussieht. Das gehört so. Vergessen Sie über all Ihr Entzücken der körperlichen Betätigung nicht, missmutig und traurig auszusehen. Die Welt ist schlecht und Ihnen auch, denn Sie warteten ja vielleicht schon 7 Bier lang darauf, nun endlich mal tanzen zu dürfen. Siehe Abb. 1 „Die Grundstellung“

Lesson 2
Haben Sie ihren Platz gefunden und es erklingt ein gehauchtes "Fick mich", kann es auch schon losgehen. Beginnen Sie nun, mit dem rechten oder linken Bein zu feudeln. Hierzu ist es wichtig, dass Sie eine Diagonale beschreibend, das eine Bein vor das andere „werfen“. Sie können diese Technik noch verfeinern, indem Sie mit klotzigen, ja roboterhaften Bewegungen den Oberkörper einbeziehen. Am besten, den entgegengesetzten Arm in die Luft heben. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass Sie sich dem Takt des Vordermannes anpassen, denn ein Tritt oder Nackenschlag könnte dessen Missmut negativ Beeinflussen. Siehe Abb. 2 „Figur 1“
Feudeln Sie nun abwechselnd mit Ihren Beinen den Boden. Dabei immer darauf achten, im wummernden Beat der Bässe zu bleiben. Im Übrigen muss an dieser Stelle erwähnt werden, richtig missmutige Gesellen singen nie mit. Also lassen Sie es auch, denn Sie gehören nun zur „Szene“.
Tanzen Sie sich ruhig in Ekstase. Zeigen Sie dem DJ und allen anderen, dass Ihnen gespielte Musik gefällt, in dem Sie die verbliebene behaarte Hälfte Ihres Schädels im Takt schleudern. Seien Sie sich bewusst, dass Sie verdammt einzigartig und sexy sind, zumindest für den Augenblick. Entdecken Sie allerdings, dass das nachfolgende Lied von der „Szene“ gemieden wird, so tun Sie es auch. Sie dürfen gern, beim Verlassen der Tanzfläche, eine abfällige Bemerkung wie „Der glaubt wohl, dass wir auch jeden Scheiß hören.“ machen. Das schafft Nähe und Vertrautheit und zeigt, dass Sie sich ihrer Individualität vollkommen bewusst sind. Sie werden Freunde für diese Nacht finden. Siehe Abb. 3 „Figur 2“
Nachtrag
Sollte sich nun irgendwer wundern, wer A.) Sandy ist und B.) warum ich es so liebe, auf solchen Partys abzuhängen, dem sei folgendes gesagt:
Zu A.) Sandy ist die unbekannte Leserin, die hier immer luschert, aber nie kommentiert. Ich möchte sie auf diesem Wege an mein Bier erinnern und Glückwunsch zur Beförderung sagen.
Zu B.) Manchmal haben wir Glück und Mademoiselle´s Freund spielt auch was für uns. Meist haben wir die Tanzfläche dann für uns allein, was völlig in Ordnung ist, denn wir können beide den Wischmob-Booggie nicht. Wir sehen dabei total affig aus. Vielleicht sollten wir mehr lesen;-)))

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Zigarette. Schönes Wetter. Zigarette.
cabman, 10:56h

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Dienstag, 1. Mai 2007
So,
cabman, 01:38h
nachdem das la Püppiee meine Weblogin hier mit Bilder infiltriert hat, sollte ihr verbieten Bilder von mir zu machen, ne Stunde rumsprang und mir erzählte, wie fett und unansehnlich sie sei, können wir nun mal los,
Hübsch isse, aber wirklich! denn wir müssen noch die Sandy abholen. Also, allen mal so nen netten 1. Mai. Bis später! Gott, jetzt schreit se wieder, nicht schön das...
Hübsch isse, aber wirklich! denn wir müssen noch die Sandy abholen. Also, allen mal so nen netten 1. Mai. Bis später! Gott, jetzt schreit se wieder, nicht schön das...

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Und nu alle, wegen der Gemeinschaft.
cabman, 01:09h
Mein Dank gilt Gorilla! Für die Zeit, die Erinnerung, alles eben so. Danke!

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Tanz in den Mai
cabman, 22:42h
30.04.2007 22:00 Uhr
"Black Celebration" (Wave/Industrial/Future Pop)
Ja. Ja. Ja. Wir singen und tanzen die ganze Nacht!
cabman the indiviual-dancer:

"Black Celebration" (Wave/Industrial/Future Pop)
Ja. Ja. Ja. Wir singen und tanzen die ganze Nacht!
cabman the indiviual-dancer:


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Fette Null-Nummer
cabman, 20:54h
Ach herrje, mein neues Hobby, mit dem Rauchen aufzuhören, hat es in sich. Jut, Oberschwester Ich-gebe-hier-die-Zippen-streng-nach-Plan-raus-Mademoiselle-la Püppiee von der Mentalen meint ja, es handele sich hierbei um eine lebensverlängernde Maßnahme. Hm. Außer Mademoiselle la Püppiee fällt mir da ad hoc kein wofür ein. Na egal jetze mal, weil bestehende Tatsache ist, man riecht mehr und auch besser, der Geschmack des Spermas bleibt gleich (glaub ich), die Haut strafft sich so, dass ich schon nen recht verzerrten Blick entwickle, was natürlich auch am Zucker-Schock liegen kann. Ist ja unglaublich, was ich für einen Heißhunger entwickle und noch viel schlimmer, ist ja unglaublich, dass ich dem Heißhunger auch nachgebe. Schlimm. Ich werde bestimmt furchtbar fett. Die 300gr Tafel, die Oberschwester Ich-gebe-hier-die-Zippen-streng-nach-Plan-raus-Mademoiselle-la Püppiee von der Mentalen mir heute morgen in sorgevoller Erwartung eines Rückfalles hinlegte, wies eine gewisse Beharrlichkeit auf, so Kühlschrank gekühlt. Dennoch schmolz ihr Raumanteil im Kühlaggregat beträchtlich, so um 250gr, was sich bestimmt an meinem Hintern zu 1kg Fett metamorphisiert. Bestimmt. Kann natürlich auch am Doppel Whopper Menü von BK liegen, welches ich vorhin, als ich Oberschwester Ich-gebe-hier-die-Zippen-streng-nach-Plan-raus-Mademoiselle-la Püppiee von der Mentalen von Arbeit abholte, spontan und impulsiv käuflich erwarb. Die Frage, ob Maxi-Menü oder nicht, erwog ich wirklich nur ganz kurz.
Jut. Eigentlich will ich mich nicht beklagen. Ich wiege zu wenig, ich könnte ein paar Kilo mehr vertragen, aber der Wunsch nach einer gewissen Ansehnlichkeit ist doch wohl gerechtfertigt? Nee, rufen die Hobbypsychologen und solche, die meinen, sie wären wirkliche, weil se ein Diplom dafür haben. Sei im Gleichklang mit der Seele, das reicht, sagen die. Pah.
Ich bin so pissig und gereizt, das Oberschwester Ich-gebe-hier-die-Zippen-streng-nach-Plan-raus-Mademoiselle-la Püppiee von der Mentalen meinte, ich wäre ein arroganter Zyniker. Nach kurzen und intensiven Verhandlungen konnten wir uns auf arroganter Sarkast einigen. Und alles lag nur an den dicken Kindern bei Lidl. Unbeschreiblich, was manche Eltern ihren Kindern und deren Knochen sowie Herz-Kreislauf-und-unser-Krankenkassen-System antun. Darf man ja aber nichts sagen, ist ja Kinderfeindlich, was nicht stimmt, maximal Elternfeindlich, aber auch das darf man nicht sagen, denn die tun ja wenigsten was gegen den Kollaps des Rentensystems. Wollte ich ja auch, aber Oberschwester Ich-gebe-hier-die-Zippen-streng-nach-Plan-raus-Mademoiselle-la Püppiee von der Mentalen hat dem einen und dem anderen Ansatz erstmal einen Riegel vorgeschoben. Für den einen bin ich ihr sogar dankbar, über den anderen verhandeln wir in Zukunft noch mal.
So, wie spät? 18:54 Uhr. Jut, denn 21:30 bekommt ich meine nächste Ration zugeteilt. Ich bin dann runter auf 4 Zigaretten am Tag. Das glaubt keiner von meinen Freunden, im Leben nicht. Morgen versuch ich die Null-Nummer, auch auf die Gefahr hin, dass ich dolle fett werde, ihr liebt mich doch dann trotzdem noch, oder? ;-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))
vorher:

nachher:

Jut. Eigentlich will ich mich nicht beklagen. Ich wiege zu wenig, ich könnte ein paar Kilo mehr vertragen, aber der Wunsch nach einer gewissen Ansehnlichkeit ist doch wohl gerechtfertigt? Nee, rufen die Hobbypsychologen und solche, die meinen, sie wären wirkliche, weil se ein Diplom dafür haben. Sei im Gleichklang mit der Seele, das reicht, sagen die. Pah.
Ich bin so pissig und gereizt, das Oberschwester Ich-gebe-hier-die-Zippen-streng-nach-Plan-raus-Mademoiselle-la Püppiee von der Mentalen meinte, ich wäre ein arroganter Zyniker. Nach kurzen und intensiven Verhandlungen konnten wir uns auf arroganter Sarkast einigen. Und alles lag nur an den dicken Kindern bei Lidl. Unbeschreiblich, was manche Eltern ihren Kindern und deren Knochen sowie Herz-Kreislauf-und-unser-Krankenkassen-System antun. Darf man ja aber nichts sagen, ist ja Kinderfeindlich, was nicht stimmt, maximal Elternfeindlich, aber auch das darf man nicht sagen, denn die tun ja wenigsten was gegen den Kollaps des Rentensystems. Wollte ich ja auch, aber Oberschwester Ich-gebe-hier-die-Zippen-streng-nach-Plan-raus-Mademoiselle-la Püppiee von der Mentalen hat dem einen und dem anderen Ansatz erstmal einen Riegel vorgeschoben. Für den einen bin ich ihr sogar dankbar, über den anderen verhandeln wir in Zukunft noch mal.
So, wie spät? 18:54 Uhr. Jut, denn 21:30 bekommt ich meine nächste Ration zugeteilt. Ich bin dann runter auf 4 Zigaretten am Tag. Das glaubt keiner von meinen Freunden, im Leben nicht. Morgen versuch ich die Null-Nummer, auch auf die Gefahr hin, dass ich dolle fett werde, ihr liebt mich doch dann trotzdem noch, oder? ;-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))
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nachher:


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Sonntag, 29. April 2007
Jagdglück oder Wo sind all die Mammuts hin?
cabman, 20:10h
Das ist ja so, während Frau, unter Vortäuschung von Schwangerschaft, Haarsaus- und Pilzbefall, in der Höhle blieb, um das Feuer einzuhüten, was auf Dauer langweilig wurde und sie deswegen die Kunst erfunden hat, ja, man könnte also sagen, Kunst machen Gelangweilte und Kranke, ging Mann los, um sich sinnvolleren Beschäftigungen zu widmen. Essen jagen, z.B., oder andere umbringen. Im Laufe der Zeit besann sich Frau aber eines Besseren, was gut war, verließ die Höhle und schwang sich bis ganz ins Bundeskanzleramt auf, was besser ist. Der einzige, für den die Entwicklungsgeschichte dann einen dramatischen Verlauf nahm - denn mit der Erfindung von 500gr abgepackte Rindersteaks und Supermärkte fiel ja seine Daseinsberechtigung weg - ist der Mann. Nun, auch ich bin einer und ab und an fühl auch ich, wie die alte Programmierung des Gen-Codes durchschlägt. Unter der Woche und dienstlich ist dies kein Problem, aber was machen wir am Wochenende? Stumpf aufs Grillfleisch schauen, welches, nicht selbst gejagt, vor sich lang hin brutzelt? Nix da! Der Herrgott hat uns gütigen Auges und milde lächelnd Rettung geschenkt. Was ist die letzte Bastion maskuliner Alleinstellung und Heimstatt samstäglicher Stunden? Genau, der Baumarkt. Nix ist Mann mehr Ersatz, dient mehr für die Beweisführung der Richtigkeit seiner Existenz, als eine Runde durch die endlosen Hallen der „Jetzt-hilft-sich-Mann-selbst!“ Tempel. Jut, da laufen auch Frauen rum, haben immer so kleine Zettel in der Hand und Bedienungsanleitungen, ja, ja die müssen ja immer die Bedienungsanleitungen lesen, liegen dann da, bäuchlings auf dem Teppich, mit nem Kaffee Latte und lesen Bedienungsanleitungen. Lächerlich. Die liest man(n) erst, wenn nix funktioniert, bis dahin betrachtet man sie als Beleidigung des männlichen Intellekts, außerdem haben wir den Verbraucherschutz, kann man(n) doch alles reklamieren. So. Das einzige Problem, dass ich immer mit dieser Ersatzhandlung habe, ist die Tatsache, dass es in unseren schicken Stadtwohnungen nun nie wirklich große Projekte gibt. Da gibt es nichts, was dem Gefühl der Erlegung eines Mammuts gleichkommt. Bild aufhängen hätte wohl den emotionalen Gegenwert zu: Kleine-Fallgrube-ausheben, während Wände streichen wohl der Gefühlslage von: Dodes-Kaniggl-aas-gleina-Fallgrum-zäichn* entspricht. Aber wie oft streicht man seine Wände, nur um in die Dodes-Kaniggl-aas-gleina-Fallgrum-zäichn-Stimmung zu kommen? Nicht so oft und deswegen entwickelte der Jagdglück-Junkie die Biete-deine-Hilfe-an-Strategie. So auch ich, denn dies ist sehr recreant.
Während la Püppiee also, …ähm… halt so Dinge tut, wahrscheinlich Kunstvolles, denn sie ist ja irgendwie krank, ich meine bei dem Studium, gibt unsereins das jagende Individuum. Da wird dann das Fahrrad repariert. Gepaart mit Sonnenschein, schmutzigen Händen und schweißiger Brust kann dies ein stimulierendes Ereignis sein, so etwa wie das Ziehe-Räuse-aus-Gewässer- und-entdecke-Aal-darin-Gefühl. Der Kracher, und das nur, weil ein Besuch des örtlichen Baumarktes von Nöten war, ist und bleibt aber die Zelebrierung der Bohrlöcher. Welch Jagdglück ist es doch, eine aus der Wand gerissene Garderobe vorzufinden. Da gab es Bohrlöcher, so groß wie die Augen junger Wehrpflichtiger, wenn die schöne Stabsärztin mit charmantem Lächeln auffordert, sich doch mal zu bücken. Jut, also diese Bohrlöcher forderten ein wenig Geschick, aber nix, was James Jean Pütz Cabman nicht hinbekommen hätte, denn (Achtung, Achtung Bildungsteil!!)
“…im Mittelpunkt des höfischen Ehebildes steht der Gedanke, dass der Ritter und angehende Herrscher durch die Liebe seiner Frau und durch die Liebe zu ihr zu großen Taten und tugendhaftem Verhalten angeregt wird.“**
Genau. Und neben der Liebe bedurfte es dann nur noch ein wenig (Achtung Werbung!) Pattex Power-Knete.
(Pattex Repair-Express Power-Knete ist eine schnell härtende 2-Komponenten-Knetmasse. Sie ist die schnelle und einfache Lösung für viele Sofortreparaturen im Haushalt, Werkstatt und Garten. Multi-funktional: Klebt, montiert, repariert, füllt, dichtet ab, rekonstruiert und schreibt Weblogin-Einträge.
Sehr zu empfehlen.)
So, als alles fertig war, sah es dann so aus:

Ich fand dat jut, fühlte mich auch so, so nach Kleiner-Vogel-vom Baum-geschossen und schwang beschwingt noch schnell den Wischlappen und andere Dinge und denke mir, ja, ich bin ein wichtiges Mitglied meiner Gesellschaft, ganz bestimmt nur ein Mann, und das nächste Mammut kommt bestimmt auch, man darf es nur nicht übersehen;-))
PS. Vor lauter Jägerlatein habe ich ganz vergessen zu erwähnen, dass dieses Wochenende nun ein ernst gemeinter Versuch gestartet wurde, dass Rauchen aufzugeben.
Projektbeschreibung: Rauchen aufgeben
Timeline: 28.04.2007-01.05.2007
Projektdurchführung: JR Cabman
Projektkontrolle: Mademoiselle Morphine
Kostenbesparungseffekt: Null, vorläufige Prognose: Wird teurer als bisheriger Lebensstil, da Schoki-Sucht ausbricht, damit einhergehend Fettleibigkeit und dadurch neue Kleidung nötig sein wird. Diese aber bitte vorzugsweise in Ringlemuster und natürlich in den hässlichsten und unmodischsten Farben, die es geben kann.
* das war "frängisch" für: Totes-Kanienchen-aus-Fallgrube-ziehen
** Jochim Bumke, Erec. Eine Einführung
PPS. Da war viel drin, Persönliches, Bildendes, Werbung, Lokalidiomatisches, ergo,
Ich will ne Kolumne!
Während la Püppiee also, …ähm… halt so Dinge tut, wahrscheinlich Kunstvolles, denn sie ist ja irgendwie krank, ich meine bei dem Studium, gibt unsereins das jagende Individuum. Da wird dann das Fahrrad repariert. Gepaart mit Sonnenschein, schmutzigen Händen und schweißiger Brust kann dies ein stimulierendes Ereignis sein, so etwa wie das Ziehe-Räuse-aus-Gewässer- und-entdecke-Aal-darin-Gefühl. Der Kracher, und das nur, weil ein Besuch des örtlichen Baumarktes von Nöten war, ist und bleibt aber die Zelebrierung der Bohrlöcher. Welch Jagdglück ist es doch, eine aus der Wand gerissene Garderobe vorzufinden. Da gab es Bohrlöcher, so groß wie die Augen junger Wehrpflichtiger, wenn die schöne Stabsärztin mit charmantem Lächeln auffordert, sich doch mal zu bücken. Jut, also diese Bohrlöcher forderten ein wenig Geschick, aber nix, was James Jean Pütz Cabman nicht hinbekommen hätte, denn (Achtung, Achtung Bildungsteil!!)
“…im Mittelpunkt des höfischen Ehebildes steht der Gedanke, dass der Ritter und angehende Herrscher durch die Liebe seiner Frau und durch die Liebe zu ihr zu großen Taten und tugendhaftem Verhalten angeregt wird.“**
Genau. Und neben der Liebe bedurfte es dann nur noch ein wenig (Achtung Werbung!) Pattex Power-Knete.
(Pattex Repair-Express Power-Knete ist eine schnell härtende 2-Komponenten-Knetmasse. Sie ist die schnelle und einfache Lösung für viele Sofortreparaturen im Haushalt, Werkstatt und Garten. Multi-funktional: Klebt, montiert, repariert, füllt, dichtet ab, rekonstruiert und schreibt Weblogin-Einträge.
Sehr zu empfehlen.)
So, als alles fertig war, sah es dann so aus:

Ich fand dat jut, fühlte mich auch so, so nach Kleiner-Vogel-vom Baum-geschossen und schwang beschwingt noch schnell den Wischlappen und andere Dinge und denke mir, ja, ich bin ein wichtiges Mitglied meiner Gesellschaft, ganz bestimmt nur ein Mann, und das nächste Mammut kommt bestimmt auch, man darf es nur nicht übersehen;-))
PS. Vor lauter Jägerlatein habe ich ganz vergessen zu erwähnen, dass dieses Wochenende nun ein ernst gemeinter Versuch gestartet wurde, dass Rauchen aufzugeben.
Projektbeschreibung: Rauchen aufgeben
Timeline: 28.04.2007-01.05.2007
Projektdurchführung: JR Cabman
Projektkontrolle: Mademoiselle Morphine
Kostenbesparungseffekt: Null, vorläufige Prognose: Wird teurer als bisheriger Lebensstil, da Schoki-Sucht ausbricht, damit einhergehend Fettleibigkeit und dadurch neue Kleidung nötig sein wird. Diese aber bitte vorzugsweise in Ringlemuster und natürlich in den hässlichsten und unmodischsten Farben, die es geben kann.
* das war "frängisch" für: Totes-Kanienchen-aus-Fallgrube-ziehen
** Jochim Bumke, Erec. Eine Einführung
PPS. Da war viel drin, Persönliches, Bildendes, Werbung, Lokalidiomatisches, ergo,
Ich will ne Kolumne!

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