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Mittwoch, 15. August 2007
Diese und Jenes II.
cabman, 23:55h
Tärä…heute bescheide ich der Welt, dass Holterndes und Polterndes, mit allerlei Geflöte, Einzug hielt und zwar in meine Küche. Na? Ne Ahnung, was es war? Mann, euch kann man nichts vormachen. Richtig. Es war meine Frau Mutter mit einem Geschenk für mich: Einen Flötenkessel. Toll, oder? Ich wiederhole den Namen, so vorzüglich finde ich ihn:
FLÖTENKESSEL
Flötenkessel braucht man, um Wassermusik zu machen, und dabei auch Tee zu kochen, dies natürlich in der mir gewohnt antiquierten Weise. Und nur für die Akten Euer Gnaden, ich habe mir den nur unter Zwang gewünscht, weil Mutter Oberin mir unbedingt was schenken wollte und ich gerade Socken gekauft hatte, Klopapier leider auch.
So, war Mutti also mit meinem Aushilfsvati da, wollten mal beäugen wie er denn so wohnt, der Heimgekehrte. Ich sachte vorher noch, aber nur auf eigene Gefahr, das was ihr wohnen nennt, nenne ich nämlich Katalogwohnen und so was mach ich nicht. Und hab ich es nicht gewusst? Fingen natürlich Diskussionen an: Kind, wenn die Püppie kommt, brauchste doch Gardinen, du hast ja gar keinen Kühlschrank und wirklich keinen Fernseher? Was macht ihr denn so, abends? Das lässt tief blicken….
Egal jetze, denn Mutter Oberin hatte Kuchen mitgebracht und? Na nen Flötenkessel, und ich sachte dann so, da könnte ich ja mal mit meinen Freunden musizieren. Nee, Mönsch Kind, machste das auch? Hm,…
Und dann bin ich vorsichtshalber mit ihnen zur Eisdiele und sagte dabei immer, nein, es regnet nicht, nein es regnet nicht, nein es regnet nicht, nein es regnet nicht und noch mal: nein es regnet nicht und gut war, als sie wieder weg waren, denn ich fühle mich gerade nicht, ich fühle mich nach dem hier:
swimming the same deep water as you is hard
"the shallow drowned lose less than we"
you breathe
the strangest twist upon your lips
"and we shall be together... "
Liebe Püppie,
ich habe die Liebe erhalten, sie durchfuhr mich, heute. Dafür liebe ich dich und danke dir.
Ich irrte mich, es ist nicht der erste Sprung, der das Wasser am kältesten sein lässt. Je länger du drin bist, desto mehr lähmt es deine Muskeln, desto schwerer fällt dir das Atmen. Sei nun stark, ich werde aufstehen und Kaffee machen, in den Orbit lauschen und dir einen Wunsch hinüber schicken.
Auch ich schwimme, eine Weile schon, und die Tatsache, dass es nur besser werden kann, ist in den schwersten Minuten nur ein schwacher Trost. Ich sende dir dieses hier, ich habe den Nachmittag daran gebastelt. Möge es dich in Schwingungen versetzen, die dich wie mich weit tragen.
PS Männer dürfen weinen, bestimmt.
PS Frau Rotezora, bitte nicht die Theaterkarten weggeben.
Flötenkessel braucht man, um Wassermusik zu machen, und dabei auch Tee zu kochen, dies natürlich in der mir gewohnt antiquierten Weise. Und nur für die Akten Euer Gnaden, ich habe mir den nur unter Zwang gewünscht, weil Mutter Oberin mir unbedingt was schenken wollte und ich gerade Socken gekauft hatte, Klopapier leider auch.
So, war Mutti also mit meinem Aushilfsvati da, wollten mal beäugen wie er denn so wohnt, der Heimgekehrte. Ich sachte vorher noch, aber nur auf eigene Gefahr, das was ihr wohnen nennt, nenne ich nämlich Katalogwohnen und so was mach ich nicht. Und hab ich es nicht gewusst? Fingen natürlich Diskussionen an: Kind, wenn die Püppie kommt, brauchste doch Gardinen, du hast ja gar keinen Kühlschrank und wirklich keinen Fernseher? Was macht ihr denn so, abends? Das lässt tief blicken….
Egal jetze, denn Mutter Oberin hatte Kuchen mitgebracht und? Na nen Flötenkessel, und ich sachte dann so, da könnte ich ja mal mit meinen Freunden musizieren. Nee, Mönsch Kind, machste das auch? Hm,…
Und dann bin ich vorsichtshalber mit ihnen zur Eisdiele und sagte dabei immer, nein, es regnet nicht, nein es regnet nicht, nein es regnet nicht, nein es regnet nicht und noch mal: nein es regnet nicht und gut war, als sie wieder weg waren, denn ich fühle mich gerade nicht, ich fühle mich nach dem hier:
"the shallow drowned lose less than we"
you breathe
the strangest twist upon your lips
"and we shall be together... "
Liebe Püppie,
ich habe die Liebe erhalten, sie durchfuhr mich, heute. Dafür liebe ich dich und danke dir.
Ich irrte mich, es ist nicht der erste Sprung, der das Wasser am kältesten sein lässt. Je länger du drin bist, desto mehr lähmt es deine Muskeln, desto schwerer fällt dir das Atmen. Sei nun stark, ich werde aufstehen und Kaffee machen, in den Orbit lauschen und dir einen Wunsch hinüber schicken.
Auch ich schwimme, eine Weile schon, und die Tatsache, dass es nur besser werden kann, ist in den schwersten Minuten nur ein schwacher Trost. Ich sende dir dieses hier, ich habe den Nachmittag daran gebastelt. Möge es dich in Schwingungen versetzen, die dich wie mich weit tragen.
PS Männer dürfen weinen, bestimmt.
PS Frau Rotezora, bitte nicht die Theaterkarten weggeben.

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Mittwoch, 15. August 2007
Lass mich das Känguru sehen, bitte! 10 days left
cabman, 00:21h





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cabman, 13:57h

Herr Orph ist ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft, ältlich vielleicht, aber sehr anerkannt.
Wir sehen ihn hier mit seiner allmorgendlichen Tasse Kaffee im … ähm, Vor-, Hinter- oder Nebengarten? Wir können es nicht so genau wissen, da Herr Orphs Grundstück weitläufig und sein Haus und Herz sehr groß sind.
Er betrachtet den Zug der Vögel, andere Züge mag er nicht, und er denkt sich, wobei wir auch hier nur raten können, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses…, also er denkt sich, ja, wenn Eier alt genug sind, können sie fliegen. Ein Omelett wäre nun gut, aber, ach was soll´s, man muss auf seine Figur achten. Welch schöne Idee ich da hab. Ich lass das Frühstück ausfallen und…
Kater Klaus sieht das natürlich anders. Er ist besonders hungrig, wie nur Kater es sein können und wofür gibt es diese Menschen sonst?

Wir sehen Herrn Orph hier, wie er seinen Kleiderschrank nach dem Utensil zur Verwirklichung seiner Idee durchsucht. Falls es die Blume sein sollte, wird es ihm nicht gelingen. Leider können wir ihm diesen Tipp nicht geben, denn zu versunken schwelgt er in Erinnerungen. Dieses war sein Sporttrikot, welches er oft zum Halma trug, ach, goldene Jugendzeit, vorbei und verblasst, wie jenes Trikot.
Wir können an dieser Stelle nur hoffen, dass Kater Klaus in der Küche sitzt und sich an seinem Fresserchen gütlich tut, denn andernfalls sitzt er im Schrank und wird ihn sicherlich so bald nicht mehr verlassen. Herr Orph ist nämlich auch Professor und da gehört eine ordentliche Tütteligkeit einfach dazu.
(Die Schmierflecken bitte ich zu entschuldigen, ich hätte sie wegretuschieren sollen, aber aus Gründen der Authenzität...ist ja alles wichtig.)

Vermutlich hat Herr Orph nun doch alle Sachen gefunden und radelt schnurschtracks Richtung Umsetzung seiner Idee. Er benutzt dazu sein Jugendrad, denn es ist ja noch gut, alt vielleicht, aber immer noch gut im Schuss, ganz wie er selbst, findet er.
Der Fahrtwind bläst ihm einen Krümel aus dem Bart, in den Mund, ins Gedächtnis, Pflaumenkuchen, doch das war gestern, er sollte langsamer fahren. Obwohl, so denkt er, dieses ist ein Siegerrad, 1961, das Finale…Er schmunzelt und tritt ordentlich in die Pedale, auch wenn das Knie schmerzt.

Nun zeigt sich Herrn Orphs Absicht. Die örtliche Badeanstalt also. Ja, wir können ihm recht geben, das Wetter ist gut und Schwimmen ist sehr verträglich für den Rücken und förderlich für die Verdauung.
Herr Orph trägt seinen Badeanzug von unbestimmter Herkunft. Er erinnert sich nicht, ihn gekauft zu haben, wohl aber, dass man vor dem Schwimmen Aufwärmübungen machen soll.
Die Jugend zeigt sich belustigt, was Herr Orph nicht versteht. Ins Feuer mit euch, durchhuschen ihn die Gedanken, doch da ist kein Feuer, nur Elektrogrills. Herr Orph beginnt sich zu ärgern, darüber und auch über die häßlichen Badekappen.

Beglückt sehen wir, dass Herr Orph es wieder nach Hause geschafft hat. Er sitzt in seinem Lehnsessel und sinniert über den Tag. Schön, denkt er, wäre gewesen, hätte ich mich nicht von diesen Bälgern der Freude und der körperlichen Ertüchtigung des Schwimmens berauben lassen. Doch wo ein Mann, da ein Entschluss! Seine Gedanken beginnen, um den Muffin zu kreisen. Sollte er ihn essen? Oder doch nur die Kirsche?
Kater Klaus hätte damit kein Problem, dass weiß auch Herr Orph und bevor er sich am heutigen Tage noch einmal eine kleine Freude entreißen lassen sollte…
Morgen, so entscheidet er, geht er wieder in seinen Hobbykeller und widmet sich seinem sehr geschätzten Hobby der Onomatopoesie. Darin und in der Freude des Gaumens über den Muffin, liegt sehr viel Tröstliches.
Zeit für´s Bett, befindet er.

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Montag, 13. August 2007
Interessiert ja wieder keinen, aber mich!
cabman, 23:42h
Kiel 22. September 2007
Cure- and Wave-Night
Gemütliche schöne Atmosphäre mit wunderschönen Cure-und
Wave-Classix / DJ Würfel
Pumpe
24103 Kiel Haßstraße 3
Land: Deutschland
Wochentag: Samstag
Beginn: 23:00 Uhr
Eintritt: 03, €
Kontakt: Homepage - E-Mail Adresse - Tel.: 04312007641
Und an einem Album arbeiten sie auch.
Cure- and Wave-Night
Gemütliche schöne Atmosphäre mit wunderschönen Cure-und
Wave-Classix / DJ Würfel
Pumpe
24103 Kiel Haßstraße 3
Land: Deutschland
Wochentag: Samstag
Beginn: 23:00 Uhr
Eintritt: 03, €
Kontakt: Homepage - E-Mail Adresse - Tel.: 04312007641
Und an einem Album arbeiten sie auch.

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Relevantes
cabman, 16:04h
LKfh394q87qnv djei …….mir wir dganzschummerig, liegt an der Höhe…verziehe mich nach unten..
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Webloginleser: Besser?
James: Viel.
Webloginleser: Was soll der Quatsch mit den leeren Zeilen.
James: Freiraum für Ihre relevanten Gedanken, sind ja gefordert.
Webloginleser: Seit wann?
James: Immer schon, wie ich hörte.
Webloginleser: Ach so. Sie machten da also immer etwas falsch?
James: Sie nicht?
Webloginleser: *schaut beleidigt drein*
James: …angestrengten Gesichtes schaute Hubertus auf Fräulein Hatnenriesen-Vorbau und fühlte sich elend. Wie sie da so lag, erschöpft und derangiert, wusste er, das etwas geschehen sein musste. Seine Muskeln verhärteten sich, dick wie…ähm, Bohnenstangen, denn Hubertus war nicht kräftig, traten sie hervor. Wut stieg in ihm auf und war da nicht auch dieses verdächtige Geräusch im Kleiderschrank? Dieses Geräusch, welches Fräulein Hatnenriesen-Vorbau mit einer schnellen Frage zu überspielen versuchte? Wie absurd, in dieser Situation zu fragen, ob er Soleier mag. Natürlich mochte er sie…
Webloginleser: Ähm, was wird das denn?
James: Der Anfang einer Webloginnovela.
Webloginleser *entrüstet*: Aber das ist doch kein Anfang!!!
James: Wieso nicht? Man fängt in der Mitte an und umgeht so das langweilige Vorgeplänkel. Auf diesem Wege können wir wesentlich mehr Bücher lesen. Ich z.B., lese die Zeitung auch immer von hinten.
Webloginleser: Ja, Ja, alles schön und gut, aber die Zeitung ist kein Buch und was ist mit dem Spannungsbogen?
James: Den opfern wir der Effizienz und Relevanz! Das Wetter ist von Relevanz und steht meist auf der Rückseite der Zeitung.
Ist ja, wie gesagt, auch gefordert. Nur Relevantes bringen.
Webloginleser: Papperlapapp! Es geht doch auch um Kunst, Information, Unterhaltung und Spaß.
James: Muss Kunst nicht auch Relevanz und erst damit eine Daseinsberechtigung haben?
Webloginleser: Nie! Für uns und per Definition schon mal gar nicht!
James: Würden Sie mir dann zustimmen, dass Webloginnen wohl auch ein Form der Kunst sind? Sicherlich eine ganz persönliche Art von Kunst, aber gerade deshalb so unerhört kreativ, interessant, informativ und in weiten Teilen pure, unverbrauchte Unterhaltung?
Webloginleser: Ähm, so gesehen schon.
James: Demnach sind Webloginnenbetreiber auch Künstler und die Relevanz geht mir gehörig am Arsch vorbei.
Webloginleser: Uns auch! Und wie geht es nun mit Hubertus weiter? Wer sitzt im Schrank?
James: Hetzen Sie mich nicht, ich bin jetzt Künstler und brauche Zeit, die Handlung zu entwickeln. Schauen Sie einfach mal wieder rein, vielleicht geht es dann ja schon ganz unrelevant weiter.
Webloginleser: Danke, wir bleiben gespannt.
James: Bitte, jederzeit.
inspired by Myles na gCopaleen
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Webloginleser: Besser?
James: Viel.
Webloginleser: Was soll der Quatsch mit den leeren Zeilen.
James: Freiraum für Ihre relevanten Gedanken, sind ja gefordert.
Webloginleser: Seit wann?
James: Immer schon, wie ich hörte.
Webloginleser: Ach so. Sie machten da also immer etwas falsch?
James: Sie nicht?
Webloginleser: *schaut beleidigt drein*
James: …angestrengten Gesichtes schaute Hubertus auf Fräulein Hatnenriesen-Vorbau und fühlte sich elend. Wie sie da so lag, erschöpft und derangiert, wusste er, das etwas geschehen sein musste. Seine Muskeln verhärteten sich, dick wie…ähm, Bohnenstangen, denn Hubertus war nicht kräftig, traten sie hervor. Wut stieg in ihm auf und war da nicht auch dieses verdächtige Geräusch im Kleiderschrank? Dieses Geräusch, welches Fräulein Hatnenriesen-Vorbau mit einer schnellen Frage zu überspielen versuchte? Wie absurd, in dieser Situation zu fragen, ob er Soleier mag. Natürlich mochte er sie…
Webloginleser: Ähm, was wird das denn?
James: Der Anfang einer Webloginnovela.
Webloginleser *entrüstet*: Aber das ist doch kein Anfang!!!
James: Wieso nicht? Man fängt in der Mitte an und umgeht so das langweilige Vorgeplänkel. Auf diesem Wege können wir wesentlich mehr Bücher lesen. Ich z.B., lese die Zeitung auch immer von hinten.
Webloginleser: Ja, Ja, alles schön und gut, aber die Zeitung ist kein Buch und was ist mit dem Spannungsbogen?
James: Den opfern wir der Effizienz und Relevanz! Das Wetter ist von Relevanz und steht meist auf der Rückseite der Zeitung.
Ist ja, wie gesagt, auch gefordert. Nur Relevantes bringen.
Webloginleser: Papperlapapp! Es geht doch auch um Kunst, Information, Unterhaltung und Spaß.
James: Muss Kunst nicht auch Relevanz und erst damit eine Daseinsberechtigung haben?
Webloginleser: Nie! Für uns und per Definition schon mal gar nicht!
James: Würden Sie mir dann zustimmen, dass Webloginnen wohl auch ein Form der Kunst sind? Sicherlich eine ganz persönliche Art von Kunst, aber gerade deshalb so unerhört kreativ, interessant, informativ und in weiten Teilen pure, unverbrauchte Unterhaltung?
Webloginleser: Ähm, so gesehen schon.
James: Demnach sind Webloginnenbetreiber auch Künstler und die Relevanz geht mir gehörig am Arsch vorbei.
Webloginleser: Uns auch! Und wie geht es nun mit Hubertus weiter? Wer sitzt im Schrank?
James: Hetzen Sie mich nicht, ich bin jetzt Künstler und brauche Zeit, die Handlung zu entwickeln. Schauen Sie einfach mal wieder rein, vielleicht geht es dann ja schon ganz unrelevant weiter.
Webloginleser: Danke, wir bleiben gespannt.
James: Bitte, jederzeit.

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