Montag, 19. Januar 2009
Sommer, genau jetzt.
Nicht nur im Herzen.





Das wäre irgendwie toll!

Scheiß doofes Pieselregenwetter und missmutige Menschen kann ich nicht mehr haben. Ich will Sommer, now!

Jut. Kann nicht behaupten, dass es mir nach diesem Eintrag besser geht, aber wenigstens habe ich es mal geschrieben.

Warum?

Na deswegen und deswegen sowieso. Amen.

PS So Wetter ist auch total antidemokratisch. Gehört auch abgeschafft. Und wenn nicht das, dann sollten wir wenigstens ne EU-Norm dafür entwickeln.


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Donnerstag, 15. Januar 2009
Nimmste Pommes dabei,
So wah? War ich gestern mit Mr. Südafrika, der aus...ähm nun habe ich ganz vergessen, aus welchem Land der kam, und Chefchen und Kollegen zum Dinner.

Sie wissen schon, diese Business-Essen, wo man so tut, als wäre es das Großartigste, was man sich vorstellen kann, genau zu diesem Zeitpunkt mit genau den Typen abzuhängen. Kennen Sie doch, oder? Manchmal heißt sowas auch Familienfest und schlimm wäre, würde man soetwas auch Bloggertreffen nennen müssen. Sie verstehen?

Weil es nun in Südafrika, huch, jetzt fällt mir auch wieder ein, aus welchem Land der kam: Südafrika.

Weil es nun also in Südafrika ganz tolle Weine geben soll, haben die geschätzten Tischpartner auch gleich einen bestellt und zwar einen aus Deutschland, wegen des Vergleichens. Ist klar, oder?

Wissen Sie, wer keinen Wein trank? Ich. Und ich tue nicht mal ansatzweise so, als hätte ich Ahnung davon, kann mich aber immer köstlich beömmeln, wenn dann jeder zum Sommelier mutiert. Egal.

Auf der Karte gab es tausend leckere Leckerein, die auch genauso teuer waren und wenn Sie jetzt eine überaus hübsche und ebenso leichtverständliche Übersetzung für "Grünkohl und Pinkel" haben und zwar pronto, dann bin ich tief beeindruckt. Aber bitte ohne Lexikon.

Egal. Die Gäste fanden Rehrücken ganz toll, was vielleicht auch an unserer Übersetzung der restlichen Speisen auf der Tageskarte gelegen haben könnte, denn die gab es nicht im Englischen Menu. Den Rehrücken schon.

Und dann, Freunde der gepflegten Eigensinnigkeit, dann las ich ganz hinten: Hausgemachte Currywurst und ebensolche, nämlich hausgemachte, Pommes.

Fand ich das gut? Nee. Ich fand das super und die Entscheidung war auch schnell getroffen.

Kollege M., der, der immer sehr auf Status und Hierarchie bedacht ist, so einer, der immer nur von aussen schaut, nie das Wesen eines Menschen ergründen will, der war etwas entsetzt.

Warum?, so fragte ich. Steht doch auf der Karte und wir sind immer noch im selben Restaurant.

Naja, aber Currywurst?

Wo ist denn das Problem?

Ich weiß nicht. Das ist doch kein richtiges Essen an einem solchen Abend.

Warum? Ich finde das super und es passt zu meinem schlichten Gemüt.

Er hat mich nicht verstanden, war aber sehr erschocken, als Chefchen irgendwann sagte:

Weißte, Herr Cabman, das ist wirklich mal was anderes. Ich nehme auch die Currywurst.

Und plötzlich, weil der Chef eine nahm, war es für M. nun auch kein Problem und ich frage mich, was ist denn bitte verkehrt an Currywurst, auch noch hausgemachte? Gut, die Tatsache, dass Berliner meinen, sie hätten die erfunden, ist natürlich völlig verkehrt und haltlos, aber darum ging es ja nicht.

Herzlichen Lachen mußte ich, als Chefchen sagte, er geht mal in die Küche und sagt denen, dass wir zwei Würste haben wollen, denn wir sind ja richtige Kerle und von einer wird man doch nicht satt.

Hatte er recht und lecker war es auch. Mahlzeit!

Ein Lied zur Speise stimmt an, Zwo drei vier.....





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Dienstag, 13. Januar 2009
Kauf in der Zeit, dann hast du in der Not
Beweisbild, ja, der Verfasser ist Eigentümer von genau 2 Energiesparlampen


Bildungsmenschen wie wir Blogger nun mal sind, manche mehr, ich eher weniger (fehlender Abschluss in Germanistik oder eines anderen berufskrankheitstauglichen Studienganges), also so Menschen auf jeden Fall, die Lesen können, wissen es bereits:

Ab 2012 wird unser Alltag heller. Sehr viel heller, was besonders in der dunklen Jahreszeit irgendwie toll ist. Oder sein könnte.

Wie das Beweisbild zeigt, habe ich in weiser Voraussicht auf die kommende Umstellung und wegen des enormen Einsparungspotentials schon mal getestet. Zu verlockend erschien mir die Vorstellung, mit dem Ersparten mir mal so richtig was zu gönnen. Gut, Zoo-Besuche sind da nicht drin, aber vielleicht ein Döschen Sardellen, die ich gar nicht mag, aber dann mal kaufen könnte, weil ich sie mir sonst nicht leiste, da ich sie ja nicht mag. So jedoch wäre es eine vertretbare Investition und wenn dann jemandin zu Besuch käme und zufällig nach Sardellen verlangte, dann hätte ich sagen können:

Nun reiß hier mal nicht die Welle, du bekommst sie gleich, deine Sardelle. Aber nur eine, denn:

Spar in der Zeit, dann hast du in der Not.

So. Ich dann also nach dem Baumarktbesuch huxflux die Glüheinheiten getauscht und zwar die der Lampen neben der Couch. Ich sach mal so: Ich habe Bahnhofsklos gesehen, deren Beleuchtung war irgendwie kuschliger.

Wirklich. Dieses Licht ist ein Ärgernis, nicht mehr und nicht weniger. Ich kann es nicht haben und ich will es auch nicht haben. Wieso bin ich nicht gefragt wurden, als man auf EU-Ebene darüber befand? Hallo? Ich bin nicht nur Deutschland, ich bin auch Europa, aber mit vollem Herzen.

Neben dieser akuten und sehr realen Heimsuchung Europäischen Verordnungswahns im Deckmantel des Umweltschutzes (Wenn es so wichtig ist, warum gehen die Fürsten nicht mit gutem Beispiel voran und nutzen öffentliche Verkehrsmittel? Nur mal so gefragt.), also daneben habe ich noch eine andere Entdeckung gemacht, die meiner Meinung nach auch geregelt gehört:

Menschen mit langen Haaren haben ein wesentlich höheres Lebensrisiko als solche, die kurzgeschnitten durchs Leben ziehen. Ich sach nur: Rolltreppe, Ventilatoren, Bohrmaschinen, Toaster ect.

Das ist gefährlich und diese Leute gehören vor sich und einem nicht EU-tauglichen Schönheitsideal gerettet. Ich spreche mich für eine Verordnung aus, in der für die Damen der klassische Pagenschnitt und für die Herren der Faconschnitt ab 2013 festgeschrieben wird.

Sollte hierfür eine Legitimierung nötig sein, dann könnte man das einfach damit begründen, dass so die Umwelt entlastet wird, weil wir nun weniger Shampoo verbrauchen.

Sie finden das abstrus? Ist es nicht.

Wie letzte Woche gehört, denkt man derzeit auf EU-Ebene darüber nach, Elekt. Zahnbürsten und nun kommts: Achtung!! Kaffeemaschinen zu verbieten.

Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass das Verbot von privaten Kaffeemaschinen zu einem immensen Leistungsabfall in der Europäischen Wirtschaftsregion führen würde, frage ich mich:

1.) Wer kommt auf soetwas?
2.) Warum werde ich nicht gefragt?

und sehr entscheidend:

Wo soll das alles enden?

So. Ich muß jetzt los. Ich kaufe alle Glühbirnen, die mein Baumarkt hat und bestelle für Sommer vor. Und ab 2012 werde ich dann EBAY-Topseller mit:





PS Suche solventen Teilhaber, der auch über große Lagerfläche verfügt. Oder ich verkaufe Ihnen gleich die ganze Idee plus Namen. Wie wärs? Das Ding ist todsicher!
Für N U R ! 5Mio. Euro gehört das alles Ihnen!Inkl. Claim!


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