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Dienstag, 20. Oktober 2009
From here to Salvador Ottensen
cabman, 20:24h
Frankly: Der junge Mann, der das Lied in der heutigen Matinee geschrieben hat, ist auch so eine Begründung, warum ich lieber anglophil denn frankophil bin. Und dann liegt natürlich vieles im Verständnis der Sprache begründet. Ich finde kein Zugang zu diesem Französisch, ich strenge mich aber auch wirklich richtig nicht an.
Warum auch, die meisten Holländer scheinen mir netter, das Lernen ihrer Sprache damit lohnenswerter. Oder Russisch. Kann man Oligarchen-Töchtern schöne Augen machen, oder was anders, auf jeden Fall was Schönes, nur nicht Französisch.
Frankly II: Den Jungen, der im Video zu sehen ist, finde ich einfach nur riesig. Man achte auf die Mimik und die Gestik. Groß, ganz groß!! Noch ein Grund, unbedingt 2 Kinder zu bekommen: Junge und Mädchen. Hach, und dann so mit denen durch die Butze tanzen, from here to Salvador. Groß, zum Niederknien.
Fankly III: Wieso hat niemand erwähnt, dass Jamie T eine neues Album im August rausbrachte? Ich bin entrüstet, gar aufgebracht.
Und nun Bässe rein und mitgesungen, eines seiner besten Lieder so far:
From here to salvador, the ladies dance
To fill us reckless sons with passions of the heart
Oh, dann das eben noch:
Ich frage mich gerade, was wohl die Loide schnacken würden, wenn man so im KIR zu diesem Lied tanzte? Wahrscheinlich hätte man dann an jedem Arm ne verarmte russische Oligarentochter, die dann sagen: " Kaaanst du guht tanze, aber leider keine Französisch." Naja. Bleibt also zu überdenken.
Iss ja klar, dass liebe Menschen wieder meinen, dass ich das nur gut finde, weil es wie Cure klingt. Klingt es aber nicht. Das klingt nach Cure: Cops & Robbers und leider viel zu ähnlich zu Love Cats, weswegen ich die Band nicht mag. Das Lied auch nicht, sehr zum Leidwesen meines Lieblingskollegen aus England, dem Chris, der die liebt. So what?




In the meanwhile …. shortly after the quarter-limits of Ottensen:
A brass monkey weather gives you feeling of nightmare before your journey back:

So. Ich hatte mal einen Kumpel, was schon erstaunlich an sich ist, und der hieß Klaus Ullrich Herbert Maria Ott, wobei Sie gar nicht raten brauchen. Sein richtiger Vorname steht da nicht, ich mache das nur wegen der Dramatik (Ich will mal Dramaturg werden).
Also Klaus Ullrich Herbert Maria Ott, auch genannt die Pferdelunge, weil er nach 90 Minuten noch immer formschön und filigran einen Sprint über die Hälfte des Spielfeldes machen konnte, aber immer leider erst nach Abpfiff, hieß mit anderem Spitznamen Otti, und an den muss ich oft denken, wenn ich nach Ottensen fahre, was glücklicherweise nicht so oft vorkommt, denn so schön oder nett war Otti nicht.
Es kann von mir direkt behauptet werden, dass ich schon zweimal willentlich in Ottensen war. Einmal mit diesen japanischen Japanern (alle treuen Blogleser erinnern sich, die zufällig vorbei schlendernden auch, bestimmt irgendwann). Und dann war ich nochmal am Tag danach dort, weil die Japaner noch mal was kucken wollten. Ja. So war das.
Wie Alsterdorfer haben es ja gern eher ruhig, und wollen auch gar nicht so oft raus, in diese anderen wilden Stadtteile. So war ich doch sehr erschrocken, als ich am Wochenende nur ein Lied auf der SD-Card suchte und dann huxflux© (Das Wort gehört mir, andere Blogger reklamieren Phrasen für sich. Unternehmen ganze Tatzen) und so unerwartet in Ottensen war. Habe ich wohl zwei-drei Ampeln übersehen. Na ja. Wenn man schon mal da ist, dachte ich mir, kann man ja auch da bleiben und mal kucken:

Und dann hätte ich zur ihr sagen können, dass dieser Himmel ein Faszinosum ist, dass diese Wolkengebirge so herrlich plastisch sind, dass man sie berühren wollen würde.
Sie hätte mit mir unter diesem Schirm gestanden, weil es begonnen hätte zu regnen, und der Schirm wäre klein gewesen, so dass wir eng beieinander hätten stehen müssen. Ich wäre in ihrem Duft ertrunken, hätte leicht den Kopf geneigt, etwas mehr, um sie aufzusaugen und sie hätte dem einfahrenden Containerschiff zugeschaut und von all dem nichts mitbekommen. Ich wäre einfach ertrunken und hätte dabei gelächelt.
Später hätten wir dieses kleine Café aufgesucht, das letzte, das es dort noch gibt, welches sich verschüchtert duckt zwischen all dem neubaulichen Pomp bekiffter und selbstverliebter Architekten, die sich immer damit entschuldigen, den Traum ihrer Klienten verwirklicht zu haben. All das hätte ich ihr auch gesagt und sie hätte geantwortet, ich sei zu streng und diesmal hätten wir beide gelächelt.

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Schau, wie sich die Trennungslinie zwischen Himmel und Elbe aufhebt, bei all dem Grau, hätte ich beobachtend gesagt und sie hätte gelächelt hinter ihrem Becher, welcher randvoll und heißgefüllt mit Chai auf dem Tisch gestanden hätte. Was du immer siehst?
Ja, würde meine Antwort gewesen sein und: Qualität ist die Sorgfalt im Detail, das Besondere eben dort zu finden, in den kleinen Dingen, wie dieses Cafe, man muss es nur sehen wollen.
Lass uns ein Spiel spielen, würde daraufhin meine Aufforderung erfolgt sein. Such dir einen Regentropfen und auch ich wähle einen und wessen Tropfen zu erst am Fenster runter geglitten ist, der hat gewonnen.
Was gibt es zu gewinnen, würde sie zu wissen gewollt haben und meine Antwort darauf wäre gewesen: den Spaß, den es bringt, auf das Ergebnis zu warten. Es geht nicht ums Gewinnen.
Was wäre dann ein Gewinn für dich, hätte sie nachgehakt und es würde mir erschienen sein, als beschallte der Nachklang diese Frage stundenlang den Raum. Sirrendes Flimmern dunkler Vorahnung.
Plektron für die Saiten deiner Seele zu sein, ihr die schönsten Töne zu entlocken und im Duett mit der meinen daraus einen Klangteppich zu knüpfen. Dick soll er sein, dass sich keine Abdrücke der Alltagstristesse darauf bilden; so geschmeidig, dass sich ein Leben lang darauf gleiten lässt; so pflegeleicht, dass keine vergossenen Tränen dauerhaft Flecken hinterlassen; so robust, das auch Kinderfüße ihm nichts anhaben können und so magisch, dass man mit ihm fliegen kann. So was in der Richtung, würde ich geantwortet und dann erschrocken meinen Kaffee hinuntergestürzt haben.
Sie würde entgegnet haben, ja, James, einen solchen Teppich zu knüpfen bedarf es hohe Kunst und dauerhaften Spiels, aber ich gebe dir recht, es wäre der Jackpot. Nur in diesem Fall gewinnt man ihn nicht, man muss ihn erarbeiten, doch deine Baustelle existiert schon, leider ganz woanders.
Und dann hätte uns der Regen wiedergehabt.

PS Herr Vert, vielen lieben Dank für die klärenden Worte.
PPS Seit der Notaufnahme am Sonntag im UKE nunmehr in täglicher Dauerbetropfung bei der hübschen Orthopädin. Bis morgen noch. Ich bin tot. Sollte mal fragen, was die da reingeben. Heute bin ich erst bei der 104 Blase, die der Tropf macht, wenn er macht, was er machen soll, nämlich Tropfen, weggedöst. Am Sonntag war es bei der 43.
Warum auch, die meisten Holländer scheinen mir netter, das Lernen ihrer Sprache damit lohnenswerter. Oder Russisch. Kann man Oligarchen-Töchtern schöne Augen machen, oder was anders, auf jeden Fall was Schönes, nur nicht Französisch.
Frankly II: Den Jungen, der im Video zu sehen ist, finde ich einfach nur riesig. Man achte auf die Mimik und die Gestik. Groß, ganz groß!! Noch ein Grund, unbedingt 2 Kinder zu bekommen: Junge und Mädchen. Hach, und dann so mit denen durch die Butze tanzen, from here to Salvador. Groß, zum Niederknien.
Fankly III: Wieso hat niemand erwähnt, dass Jamie T eine neues Album im August rausbrachte? Ich bin entrüstet, gar aufgebracht.
Und nun Bässe rein und mitgesungen, eines seiner besten Lieder so far:
From here to salvador, the ladies dance
To fill us reckless sons with passions of the heart
Oh, dann das eben noch:
Ich frage mich gerade, was wohl die Loide schnacken würden, wenn man so im KIR zu diesem Lied tanzte? Wahrscheinlich hätte man dann an jedem Arm ne verarmte russische Oligarentochter, die dann sagen: " Kaaanst du guht tanze, aber leider keine Französisch." Naja. Bleibt also zu überdenken.
Iss ja klar, dass liebe Menschen wieder meinen, dass ich das nur gut finde, weil es wie Cure klingt. Klingt es aber nicht. Das klingt nach Cure: Cops & Robbers und leider viel zu ähnlich zu Love Cats, weswegen ich die Band nicht mag. Das Lied auch nicht, sehr zum Leidwesen meines Lieblingskollegen aus England, dem Chris, der die liebt. So what?




In the meanwhile …. shortly after the quarter-limits of Ottensen:
A brass monkey weather gives you feeling of nightmare before your journey back:

So. Ich hatte mal einen Kumpel, was schon erstaunlich an sich ist, und der hieß Klaus Ullrich Herbert Maria Ott, wobei Sie gar nicht raten brauchen. Sein richtiger Vorname steht da nicht, ich mache das nur wegen der Dramatik (Ich will mal Dramaturg werden).
Also Klaus Ullrich Herbert Maria Ott, auch genannt die Pferdelunge, weil er nach 90 Minuten noch immer formschön und filigran einen Sprint über die Hälfte des Spielfeldes machen konnte, aber immer leider erst nach Abpfiff, hieß mit anderem Spitznamen Otti, und an den muss ich oft denken, wenn ich nach Ottensen fahre, was glücklicherweise nicht so oft vorkommt, denn so schön oder nett war Otti nicht.
Es kann von mir direkt behauptet werden, dass ich schon zweimal willentlich in Ottensen war. Einmal mit diesen japanischen Japanern (alle treuen Blogleser erinnern sich, die zufällig vorbei schlendernden auch, bestimmt irgendwann). Und dann war ich nochmal am Tag danach dort, weil die Japaner noch mal was kucken wollten. Ja. So war das.
Wie Alsterdorfer haben es ja gern eher ruhig, und wollen auch gar nicht so oft raus, in diese anderen wilden Stadtteile. So war ich doch sehr erschrocken, als ich am Wochenende nur ein Lied auf der SD-Card suchte und dann huxflux© (Das Wort gehört mir, andere Blogger reklamieren Phrasen für sich. Unternehmen ganze Tatzen) und so unerwartet in Ottensen war. Habe ich wohl zwei-drei Ampeln übersehen. Na ja. Wenn man schon mal da ist, dachte ich mir, kann man ja auch da bleiben und mal kucken:

Und dann hätte ich zur ihr sagen können, dass dieser Himmel ein Faszinosum ist, dass diese Wolkengebirge so herrlich plastisch sind, dass man sie berühren wollen würde.
Sie hätte mit mir unter diesem Schirm gestanden, weil es begonnen hätte zu regnen, und der Schirm wäre klein gewesen, so dass wir eng beieinander hätten stehen müssen. Ich wäre in ihrem Duft ertrunken, hätte leicht den Kopf geneigt, etwas mehr, um sie aufzusaugen und sie hätte dem einfahrenden Containerschiff zugeschaut und von all dem nichts mitbekommen. Ich wäre einfach ertrunken und hätte dabei gelächelt.
Später hätten wir dieses kleine Café aufgesucht, das letzte, das es dort noch gibt, welches sich verschüchtert duckt zwischen all dem neubaulichen Pomp bekiffter und selbstverliebter Architekten, die sich immer damit entschuldigen, den Traum ihrer Klienten verwirklicht zu haben. All das hätte ich ihr auch gesagt und sie hätte geantwortet, ich sei zu streng und diesmal hätten wir beide gelächelt.

Ja, würde meine Antwort gewesen sein und: Qualität ist die Sorgfalt im Detail, das Besondere eben dort zu finden, in den kleinen Dingen, wie dieses Cafe, man muss es nur sehen wollen.
Lass uns ein Spiel spielen, würde daraufhin meine Aufforderung erfolgt sein. Such dir einen Regentropfen und auch ich wähle einen und wessen Tropfen zu erst am Fenster runter geglitten ist, der hat gewonnen.
Was gibt es zu gewinnen, würde sie zu wissen gewollt haben und meine Antwort darauf wäre gewesen: den Spaß, den es bringt, auf das Ergebnis zu warten. Es geht nicht ums Gewinnen.
Was wäre dann ein Gewinn für dich, hätte sie nachgehakt und es würde mir erschienen sein, als beschallte der Nachklang diese Frage stundenlang den Raum. Sirrendes Flimmern dunkler Vorahnung.
Plektron für die Saiten deiner Seele zu sein, ihr die schönsten Töne zu entlocken und im Duett mit der meinen daraus einen Klangteppich zu knüpfen. Dick soll er sein, dass sich keine Abdrücke der Alltagstristesse darauf bilden; so geschmeidig, dass sich ein Leben lang darauf gleiten lässt; so pflegeleicht, dass keine vergossenen Tränen dauerhaft Flecken hinterlassen; so robust, das auch Kinderfüße ihm nichts anhaben können und so magisch, dass man mit ihm fliegen kann. So was in der Richtung, würde ich geantwortet und dann erschrocken meinen Kaffee hinuntergestürzt haben.
Sie würde entgegnet haben, ja, James, einen solchen Teppich zu knüpfen bedarf es hohe Kunst und dauerhaften Spiels, aber ich gebe dir recht, es wäre der Jackpot. Nur in diesem Fall gewinnt man ihn nicht, man muss ihn erarbeiten, doch deine Baustelle existiert schon, leider ganz woanders.
Und dann hätte uns der Regen wiedergehabt.

PS Herr Vert, vielen lieben Dank für die klärenden Worte.
PPS Seit der Notaufnahme am Sonntag im UKE nunmehr in täglicher Dauerbetropfung bei der hübschen Orthopädin. Bis morgen noch. Ich bin tot. Sollte mal fragen, was die da reingeben. Heute bin ich erst bei der 104 Blase, die der Tropf macht, wenn er macht, was er machen soll, nämlich Tropfen, weggedöst. Am Sonntag war es bei der 43.

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Freitag, 16. Oktober 2009
Nun bekommen Sie Ihr Fett weg, herzlich
cabman, 20:25h
Siechtum und gedankliche Ödnis wallen launig durch die sonst so bunte Blogglandschaft und es scheint, als hätte der Herbst mit all seiner wetterbedingten Tristesse ganze Arbeit geleistet.
Man kommt sich schon vor wie emotionales Milchglas, bei all der Betrüblichkeit, durch die man nun bei seinen Lieblingsbloggern schauen muss. Und ja, Beklemmungen entwickelt man auch, weil man ja so gar nicht mitschreiben will, von all den Gemeinheiten, die einem widerfahren können.
Fragen Sie mich, am Sonntag noch daniedergelegen, glücklicherweise am Samstag aber die neue Gesamtausgabe von „Pu der Bär“ gekauft. Und dazu auch gleich „Pu der Bär – Rückkehr in den Hundertsechzig-Morgen-Wald“.
Dies erfolgte aber nur, weil es eine (ACHTUNG!) Neuübersetzung von dem von mir sehr gemochten Harry gibt, denn wie jeder anständige Philosoph, habe ich bereits die zwei wasserbeschädigte Einzelexemplare weiland auf dem Flohmarkt erstanden. Und wenn ich gefragt werde, nach dem Sinn des Lebens und dem ganzen Rest, dann entgegne ich gutmütig keckernd:
…es komm alles daher, dass man Honig so sehr schätzt. Ach, Hilfe!
Wenn Sie das jetzt nicht verstehen, dann verstehen Sie das halt nicht.
Also. Den Sonntag im Bett verbracht, mit Tee, Gebäck und Pu und komischen Kopfschmerzen. Liebenden Menschen von diesem puren Vergnügen berichtet und diese taten, wie man es von gut konditionierten guten Gutmenschen erwartet, nämlich entrüstet: Ein Fernseher im Schlafzimmer?
Und ich: Wie kommst du darauf?
Und sie: Na wegen der Gesamtausgabe Pu der Bär.
Und ich: Nee. Das ist ein Buch.
Und wieder ein schönes Beispiel für berechtigten Kulturpessimismus.
Dabei besitze ich ja noch nicht mal einen DVD-Player. Ich HATTE mal ein stattliches (Achtung, bitte Kopf einziehen, die Tragweite diese Wortgebildes kann anstößig sein) Home-Cinema-Center, welches ich in einem Anflug von generöser Geschwisterliebe meiner kleinen Schwester überantwortete. Seit dem aber:
Mini Fernseher Mono, an dem man immer ganz dicht ran muss, um zu lesen, wie denn der Spielstand ist. Sie wissen schon, Fußball und so und der steht im Wohnzimmer, weil es im Schlafzimmer andere Dinge geben sollte, an die man ganz nah ran muss, um Erfüllung zu finden.
So. Montag dann zur allerliebsten Lieblings-Orthopädin, denn das mit den Kopfschmerzen ging gar nicht. Diese Frau ist auch so eine, in die man sich verlieben wollte, wenn man denn könnte, allein schon, weil der Spruch „Lass knacken, Baby“ endlich sinnerfüllt wäre. Hat sie nämlich gemacht und mit beherztem Griff diesen Blockadewirbel eines besseren belehrt. Danach schickte sie mich zum Frühstück und sagte: Dann kommste wieder und bekommst noch eine Infusion. Jau. Die war berauschend, die Infusion und die Frau, die mir die Nadel setzte, auch.
Nach Erhalt war ich gehörig neben der Spur, ich konnte nicht mal mit Pu rummachen und das will was heißen. Egal. Jetzt ist Freitag und die Tage zwischen beschriebenen Montag und heute, waren randvoll. Ich entschuldige mich daher demütigst für alle ausstehenden Antworten, aber ich war wirklich viel unterwegs. Nächste Woche jedoch, da habe ich sowas von Urlaub, dass man meinen könnte, ich hätte Urlaub.
Kommen wir nun zur aktiven Lebenshilfe:
Beachtlich bisweilen, die Art der Reaktionen von Menschen, die doch auch einen Kopf bei Ihrer Geburt mitbekommen haben, nach Ankündigung eines Verlages, 3 neue und vor allem männerorientierte Magazine herauszubringen.
Ich weiß bis heute nicht, was einen Mann zu einem Mann macht und halte mich eher daran, ich zu sein. Das klappt schon selten genug. Einzig die Frage, was wohl ein Business Punk ist, scheint in diesem Zusammenhang von Relevanz.
Arrogante, selbstgefällige Arschlochtypen, die meinen, aufgrund von materiellen Dingen oder elendig langen Titeln auf Visitenkarten ganz tolle Typen zu sein, gibt es schon. Tröstlich stimmt mich hierbei, dass ich direkt behaupten kann, wirkliche Entscheider zu kennen, die auch alle einen Sack voll Geld verdienen, sehr viel Einfluss auf unser aller Leben nehmen und das diese Menschen alle sehr normal sind. Sie werden von den kleinen Dingen des Lebens bewegt: Frau, Kind, Haus und Tier. Zum Glück will man da noch ergänzend hinzufügen, natürlich nur, wenn man weiß, was ein Punk ist.
Damit dass mit der Lebenshilfe auch Sinn macht, habe ich Ihnen etwas Vergnügliches mitgebracht, denn man hat ja auch einen Auftrag.
Las ich doch gestern beim Frollein, dass sie untergroß sei und habe mich köstlich beömmelt. Ich finde das ist eine schöne Annäherung an ein sensibles Thema, und auch die Damen vom Plan Zett, sollten Nachfolgendes genau lesen, insbesondere dabei kritisch bleiben:
Erster Absatz:
Ich finde gut, dass man auf natürliche Weise abnimmt, denn es ist dem Menschen seit Urzeiten gottgegeben, Ultraschall zu verstehen und zu beherrschen. Und ja, wenn man im Liegen zunehmen kann, dann kann man gefälligst auch im Liegen abnehmen! Das ist logisch und damit sehr männlich.
Zweiter Absatz:
Ich finde gut, dass die Fettzellen voneinander gelöst werden, weil man ja nicht immer an Altem hängen soll. Aber wo werden die völlig gelösten Zellen hinreduziert? Und warum profitieren Männer und Frauen vor allem an Bauch und Beinen? Weil das vielleicht die subjektiv vorrangigen Problemzonen sind, deren Benennung unbedingt notwendig ist? Arme PR-Frau.
Dritter Absatz:
Beachtlich, dass die Erfolge sofort sichtbar sind, viel beachtlicher allerdings, dass man die Behandlung individuellen Bedürfnissen anpassen kann. Mönsch, das ist ja wie Geburtstag haben. Und dann noch im Liegen Muskelaufbau ohne Krafttraining! Ach Gottchen, ich mach mir vor Aufregung in die Hose, gut, dass ich kein Tempo-Klopapier daheim habe.
Vierter Absatz:
Ich gebe zu, ich komme seltenst in die Verlegenheit, die kritische Fernsehsendung RTL Punkt 12 zu schauen, weil nämlich richtige Business-Punks wie ich dann total punkig arbeiten. Ich weiß, das liest sich total irre, aber so sind wir nunmal. Es ist aber allgemein hin bekannt, dass RTL hauptsächlich von Werbegeldern lebt, weswegen die so kritisch bestimmt nicht sind, wählerrisch in der Themenfindung wohl auch nicht, wenn man das so liest.
Also, der Rat wäre: Den Kopf einschalten, nicht nur den Fernseher und viel mehr Pu der Bär lesen. Denn auch für soeben thematisierte Fragen hat er in Kapitel Zwei eine Antwort.
Pu war nämlich auf Besuch bei Kaninchen und als er gehen wollte, blieb er im Eingangsloch stecken:
„Dann gibt es nur eins“, sagte er. (Christopher Robin)
„Wir werden warten müssen, bis du wieder dünner bist.“
„Wie lange dauert Dünnerwerden?“ fragte Pu besorgt.
„Etwa eine Woche, würde ich annehmen.“
„Aber ich kann doch nicht eine Woche lang hierbleiben!“
„Bleiben kannst du hier ganz leicht, dummer alter Bär. Dich hier herauszukriegen ist so schwierig.“
„Wie werden dir vorlesen“, sagte Kaninchen vergnügt. „Und ich hoffe, dass es nicht schneit“, fügte es hinzu. „Außerdem, mein Alter, nimmst du in meinem Haus reichlich viel Platz ein…würde es dir etwas ausmachen, wenn ich deine Hinterbeine als Handtuchhalter verwende? Ich meine, sie sind nun mal da –untätig – und es wäre sehr praktisch, wenn ich meine Handtücher dort zum Trocknen aufhängen könnte.“
„Eine Woche!“ sagte Pu düster. „Wie ist es mit den Mahlzeiten?“
„Mahlzeiten wird es, fürchte ich, nicht geben“, sagte Christopher Robin, „wegen des schnelleren Dünnerwerdens. Aber vorlesen werden wir dir.“
Bär wollte gerade seufzen, merkt denn aber, dass er nicht konnte, weil er so eingeklemmt war; eine Träne rollte ihm die Wangen hinunter, als er sagte: „Würdest du mir dann bitte ein gehaltvolles Buch vorlesen, eines, das einem eingeklemmten Bären in starker Bedrängnis Hilfe und Trost spendet?“
Wenn Sie das nicht gut finden, dann haben Sie wohl das Zeug zum Business Punk, also, in diesem Sinne:
Lest mehr Pu, er mag ein Bär von geringem Vestand sein, aber er ist dabei verdammt schlau und spendet so viel Hilfe und Trost.
Und Ihr könntet dabei lachen, laut und oft, so wie ich. Was mehr gilt es, in diesen Zeiten zu erstreben?
Schade nur, dass ich bereits alle drei Bücher, die ich erst letzten Samstag kaufte, bereits gelesen habe.
PS Schön, Herr Vert, dass Sie Ihre Androhung, nur noch die drei großen K des Bloggens zu thematisieren, nun doch nicht umsetzen! Bravo!
Man kommt sich schon vor wie emotionales Milchglas, bei all der Betrüblichkeit, durch die man nun bei seinen Lieblingsbloggern schauen muss. Und ja, Beklemmungen entwickelt man auch, weil man ja so gar nicht mitschreiben will, von all den Gemeinheiten, die einem widerfahren können.
Fragen Sie mich, am Sonntag noch daniedergelegen, glücklicherweise am Samstag aber die neue Gesamtausgabe von „Pu der Bär“ gekauft. Und dazu auch gleich „Pu der Bär – Rückkehr in den Hundertsechzig-Morgen-Wald“.
Dies erfolgte aber nur, weil es eine (ACHTUNG!) Neuübersetzung von dem von mir sehr gemochten Harry gibt, denn wie jeder anständige Philosoph, habe ich bereits die zwei wasserbeschädigte Einzelexemplare weiland auf dem Flohmarkt erstanden. Und wenn ich gefragt werde, nach dem Sinn des Lebens und dem ganzen Rest, dann entgegne ich gutmütig keckernd:
A.A.Milne Pu der Bär – Gesamtausgabe Cecilie Dressler Verlag Hamburg 2009, S. 21
Wenn Sie das jetzt nicht verstehen, dann verstehen Sie das halt nicht.
Also. Den Sonntag im Bett verbracht, mit Tee, Gebäck und Pu und komischen Kopfschmerzen. Liebenden Menschen von diesem puren Vergnügen berichtet und diese taten, wie man es von gut konditionierten guten Gutmenschen erwartet, nämlich entrüstet: Ein Fernseher im Schlafzimmer?
Und ich: Wie kommst du darauf?
Und sie: Na wegen der Gesamtausgabe Pu der Bär.
Und ich: Nee. Das ist ein Buch.
Und wieder ein schönes Beispiel für berechtigten Kulturpessimismus.
Dabei besitze ich ja noch nicht mal einen DVD-Player. Ich HATTE mal ein stattliches (Achtung, bitte Kopf einziehen, die Tragweite diese Wortgebildes kann anstößig sein) Home-Cinema-Center, welches ich in einem Anflug von generöser Geschwisterliebe meiner kleinen Schwester überantwortete. Seit dem aber:
Mini Fernseher Mono, an dem man immer ganz dicht ran muss, um zu lesen, wie denn der Spielstand ist. Sie wissen schon, Fußball und so und der steht im Wohnzimmer, weil es im Schlafzimmer andere Dinge geben sollte, an die man ganz nah ran muss, um Erfüllung zu finden.
So. Montag dann zur allerliebsten Lieblings-Orthopädin, denn das mit den Kopfschmerzen ging gar nicht. Diese Frau ist auch so eine, in die man sich verlieben wollte, wenn man denn könnte, allein schon, weil der Spruch „Lass knacken, Baby“ endlich sinnerfüllt wäre. Hat sie nämlich gemacht und mit beherztem Griff diesen Blockadewirbel eines besseren belehrt. Danach schickte sie mich zum Frühstück und sagte: Dann kommste wieder und bekommst noch eine Infusion. Jau. Die war berauschend, die Infusion und die Frau, die mir die Nadel setzte, auch.
Nach Erhalt war ich gehörig neben der Spur, ich konnte nicht mal mit Pu rummachen und das will was heißen. Egal. Jetzt ist Freitag und die Tage zwischen beschriebenen Montag und heute, waren randvoll. Ich entschuldige mich daher demütigst für alle ausstehenden Antworten, aber ich war wirklich viel unterwegs. Nächste Woche jedoch, da habe ich sowas von Urlaub, dass man meinen könnte, ich hätte Urlaub.
Kommen wir nun zur aktiven Lebenshilfe:
Beachtlich bisweilen, die Art der Reaktionen von Menschen, die doch auch einen Kopf bei Ihrer Geburt mitbekommen haben, nach Ankündigung eines Verlages, 3 neue und vor allem männerorientierte Magazine herauszubringen.
Ich weiß bis heute nicht, was einen Mann zu einem Mann macht und halte mich eher daran, ich zu sein. Das klappt schon selten genug. Einzig die Frage, was wohl ein Business Punk ist, scheint in diesem Zusammenhang von Relevanz.
Arrogante, selbstgefällige Arschlochtypen, die meinen, aufgrund von materiellen Dingen oder elendig langen Titeln auf Visitenkarten ganz tolle Typen zu sein, gibt es schon. Tröstlich stimmt mich hierbei, dass ich direkt behaupten kann, wirkliche Entscheider zu kennen, die auch alle einen Sack voll Geld verdienen, sehr viel Einfluss auf unser aller Leben nehmen und das diese Menschen alle sehr normal sind. Sie werden von den kleinen Dingen des Lebens bewegt: Frau, Kind, Haus und Tier. Zum Glück will man da noch ergänzend hinzufügen, natürlich nur, wenn man weiß, was ein Punk ist.
Damit dass mit der Lebenshilfe auch Sinn macht, habe ich Ihnen etwas Vergnügliches mitgebracht, denn man hat ja auch einen Auftrag.
Las ich doch gestern beim Frollein, dass sie untergroß sei und habe mich köstlich beömmelt. Ich finde das ist eine schöne Annäherung an ein sensibles Thema, und auch die Damen vom Plan Zett, sollten Nachfolgendes genau lesen, insbesondere dabei kritisch bleiben:
Erster Absatz:
Ich finde gut, dass man auf natürliche Weise abnimmt, denn es ist dem Menschen seit Urzeiten gottgegeben, Ultraschall zu verstehen und zu beherrschen. Und ja, wenn man im Liegen zunehmen kann, dann kann man gefälligst auch im Liegen abnehmen! Das ist logisch und damit sehr männlich.
Zweiter Absatz:
Ich finde gut, dass die Fettzellen voneinander gelöst werden, weil man ja nicht immer an Altem hängen soll. Aber wo werden die völlig gelösten Zellen hinreduziert? Und warum profitieren Männer und Frauen vor allem an Bauch und Beinen? Weil das vielleicht die subjektiv vorrangigen Problemzonen sind, deren Benennung unbedingt notwendig ist? Arme PR-Frau.
Dritter Absatz:
Beachtlich, dass die Erfolge sofort sichtbar sind, viel beachtlicher allerdings, dass man die Behandlung individuellen Bedürfnissen anpassen kann. Mönsch, das ist ja wie Geburtstag haben. Und dann noch im Liegen Muskelaufbau ohne Krafttraining! Ach Gottchen, ich mach mir vor Aufregung in die Hose, gut, dass ich kein Tempo-Klopapier daheim habe.
Vierter Absatz:
Ich gebe zu, ich komme seltenst in die Verlegenheit, die kritische Fernsehsendung RTL Punkt 12 zu schauen, weil nämlich richtige Business-Punks wie ich dann total punkig arbeiten. Ich weiß, das liest sich total irre, aber so sind wir nunmal. Es ist aber allgemein hin bekannt, dass RTL hauptsächlich von Werbegeldern lebt, weswegen die so kritisch bestimmt nicht sind, wählerrisch in der Themenfindung wohl auch nicht, wenn man das so liest.
Also, der Rat wäre: Den Kopf einschalten, nicht nur den Fernseher und viel mehr Pu der Bär lesen. Denn auch für soeben thematisierte Fragen hat er in Kapitel Zwei eine Antwort.
Pu war nämlich auf Besuch bei Kaninchen und als er gehen wollte, blieb er im Eingangsloch stecken:
„Dann gibt es nur eins“, sagte er. (Christopher Robin)
„Wir werden warten müssen, bis du wieder dünner bist.“
„Wie lange dauert Dünnerwerden?“ fragte Pu besorgt.
„Etwa eine Woche, würde ich annehmen.“
„Aber ich kann doch nicht eine Woche lang hierbleiben!“
„Bleiben kannst du hier ganz leicht, dummer alter Bär. Dich hier herauszukriegen ist so schwierig.“
„Wie werden dir vorlesen“, sagte Kaninchen vergnügt. „Und ich hoffe, dass es nicht schneit“, fügte es hinzu. „Außerdem, mein Alter, nimmst du in meinem Haus reichlich viel Platz ein…würde es dir etwas ausmachen, wenn ich deine Hinterbeine als Handtuchhalter verwende? Ich meine, sie sind nun mal da –untätig – und es wäre sehr praktisch, wenn ich meine Handtücher dort zum Trocknen aufhängen könnte.“
„Eine Woche!“ sagte Pu düster. „Wie ist es mit den Mahlzeiten?“
„Mahlzeiten wird es, fürchte ich, nicht geben“, sagte Christopher Robin, „wegen des schnelleren Dünnerwerdens. Aber vorlesen werden wir dir.“
Bär wollte gerade seufzen, merkt denn aber, dass er nicht konnte, weil er so eingeklemmt war; eine Träne rollte ihm die Wangen hinunter, als er sagte: „Würdest du mir dann bitte ein gehaltvolles Buch vorlesen, eines, das einem eingeklemmten Bären in starker Bedrängnis Hilfe und Trost spendet?“
A.A.Milne Pu der Bär – Gesamtausgabe Cecilie Dressler Verlag Hamburg 2009
Wenn Sie das nicht gut finden, dann haben Sie wohl das Zeug zum Business Punk, also, in diesem Sinne:
Lest mehr Pu, er mag ein Bär von geringem Vestand sein, aber er ist dabei verdammt schlau und spendet so viel Hilfe und Trost.
Und Ihr könntet dabei lachen, laut und oft, so wie ich. Was mehr gilt es, in diesen Zeiten zu erstreben?
Schade nur, dass ich bereits alle drei Bücher, die ich erst letzten Samstag kaufte, bereits gelesen habe.
PS Schön, Herr Vert, dass Sie Ihre Androhung, nur noch die drei großen K des Bloggens zu thematisieren, nun doch nicht umsetzen! Bravo!

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Donnerstag, 8. Oktober 2009
Hier könnte eine hervorragende Überschrift stehen, wenn sie mir denn eingefallen wäre, was aber nur von den Wangen behauptet werden kann, keinWunder, bei der Hektik
cabman, 23:40h
Krawusch ….hats gemacht.
It´s colder and darker than the first two albums… They seem to be inspired by the early eighties… hat die nette Moderatorin von BFBS gesacht, als sie in ihrer Review über das neue Editors Album endlich zusammenfasste, denn ich wartete darauf, dass sie schließlich die neue Single Papillon spielten.
Und dann hat´s krawusch gemacht, denn es war das Lied, welches ich bereits vor zwei Wochen auf BFBS hörte und mich damals ärgerte, da nicht der Interpret genannt wurde. Gefiel mir bereits da. Hat irgendwas. Kann noch nicht genau beschreiben was, macht mich aber an und solche Zeilen:
If there really was a God here,
He'd have raised a hand by now.
Finde ich sowieso gut und damit sind wir bei der ersten Problembesprechung:
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich als Oberhonk oute, aber was meint die Phrase:
It kicks like a sleep twitch!
Ich habe die noch nie gehört und erbitte daher Hilfe, Herr Monopixel? Frau Herzbruch? Sonst jemand? Herr Gorillaschnitzel? Herr Pathologe? Herr Mark? Frau Monolog? Frau von der anderen Seite des Stadtparks? Püppie?
Sincere thanks are given to all.
So. Gestern Abend in stylisch furnierter Hotellobby tausend tolle Ideen und Strategien für den Termin heute besprochen und dann im Meeting eklatant auf die Fresse bekommen. Danach habe ich mich darüber geärgert, dass ich die Möglichkeit eines Biers mit Herrn Mark ausschlug.
Es hätte die Sache heute nicht besser gemacht, aber ich hätte schreiben können, dass sich der Aufenthalt im Stauland gelohnt hat. Egal. Holen wir nach und die Geschichte von heute verdient einen eigenen Eintrag. So viel Dummheit, Ignoranz und Borniertheit ist man sonst nur von ………………(Freiraum für Ihre Gedanken, ich habe meine) gewohnt.
Heute Mittag der netten Assistentin des Headhunters abgesagt. Sie wirkte erschrocken. Ihr Chef, den ich abends anrief, auch: „Man hatte sich sehr auf Sie gefreut.“
Jo. Ehrt mich, aber ich sehe mich da nicht. Es wurde eine gehörige Summe Geld geboten, aber Geld ist Geld ist Geld. Leider nicht mehr, es macht auch nicht glücklich und so richtig arm bin ich auch nicht.
Ausschlaggebend war u.a. das Telefonat mit meinem Kumpel Matze letzte Woche, der da immer noch geschockt resümierte: Ich habe den Sprung in die andere Liga zu früh gewagt.
Yes. Leider ist man immer erst im Nachhinein schlauer und man glaube mir bitte, in seiner Position wären wir alle schwach geworden. Hörst Du Dicker? Dich trifft keine Schuld!
Der andere Grund für mich: Ich fahre lieber den Polo, als in der S-Klasse im Font zu sitzen. Sie verstehen?
Ich habe einen Chef, der ein Guter ist, Philip Boa hört, mit dem man genauso privat quatschen kann wie er einem in beruflichen Dingen zur Seite steht. Wir können uns fetzen und trotzdem abends an der Bar versacken. Er ist ein kleines Stückchen Vater, lässt mir alle Freiheiten und schenkt mir absolutes Vertrauen. Er fordert viel, gibt es aber auch und vor allem: Er hält mir/uns immer den Rücken frei. Oft hört man ihn ins Telefon brüllen: Entscheide Du das, ich gehe den Weg auf jeden Fall mit. Und das macht er dann auch.
Insofern lange darüber nachgedacht und zu dem Entschluss gekommen: Die Herausforderung in der jetzigen Firma ist gerade mit Hinblick auf die Restrukturierung die größere, meine neue Position von der Verantwortung her eh höher angesiedelt und ich mag meinen Chef sehr. Jut, es könnte weniger Stress sein, aber das ist in diesen Positionen überall gleich. Und das Geld? Tja. War schon verführerisch, aber wie geschrieben: Geld ist Geld ist Geld und bleibt es auch.
It´s colder and darker than the first two albums… They seem to be inspired by the early eighties… hat die nette Moderatorin von BFBS gesacht, als sie in ihrer Review über das neue Editors Album endlich zusammenfasste, denn ich wartete darauf, dass sie schließlich die neue Single Papillon spielten.
Und dann hat´s krawusch gemacht, denn es war das Lied, welches ich bereits vor zwei Wochen auf BFBS hörte und mich damals ärgerte, da nicht der Interpret genannt wurde. Gefiel mir bereits da. Hat irgendwas. Kann noch nicht genau beschreiben was, macht mich aber an und solche Zeilen:
He'd have raised a hand by now.
Finde ich sowieso gut und damit sind wir bei der ersten Problembesprechung:
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich als Oberhonk oute, aber was meint die Phrase:
Ich habe die noch nie gehört und erbitte daher Hilfe, Herr Monopixel? Frau Herzbruch? Sonst jemand? Herr Gorillaschnitzel? Herr Pathologe? Herr Mark? Frau Monolog? Frau von der anderen Seite des Stadtparks? Püppie?
Sincere thanks are given to all.
So. Gestern Abend in stylisch furnierter Hotellobby tausend tolle Ideen und Strategien für den Termin heute besprochen und dann im Meeting eklatant auf die Fresse bekommen. Danach habe ich mich darüber geärgert, dass ich die Möglichkeit eines Biers mit Herrn Mark ausschlug.
Es hätte die Sache heute nicht besser gemacht, aber ich hätte schreiben können, dass sich der Aufenthalt im Stauland gelohnt hat. Egal. Holen wir nach und die Geschichte von heute verdient einen eigenen Eintrag. So viel Dummheit, Ignoranz und Borniertheit ist man sonst nur von ………………(Freiraum für Ihre Gedanken, ich habe meine) gewohnt.
Heute Mittag der netten Assistentin des Headhunters abgesagt. Sie wirkte erschrocken. Ihr Chef, den ich abends anrief, auch: „Man hatte sich sehr auf Sie gefreut.“
Jo. Ehrt mich, aber ich sehe mich da nicht. Es wurde eine gehörige Summe Geld geboten, aber Geld ist Geld ist Geld. Leider nicht mehr, es macht auch nicht glücklich und so richtig arm bin ich auch nicht.
Ausschlaggebend war u.a. das Telefonat mit meinem Kumpel Matze letzte Woche, der da immer noch geschockt resümierte: Ich habe den Sprung in die andere Liga zu früh gewagt.
Yes. Leider ist man immer erst im Nachhinein schlauer und man glaube mir bitte, in seiner Position wären wir alle schwach geworden. Hörst Du Dicker? Dich trifft keine Schuld!
Der andere Grund für mich: Ich fahre lieber den Polo, als in der S-Klasse im Font zu sitzen. Sie verstehen?
Ich habe einen Chef, der ein Guter ist, Philip Boa hört, mit dem man genauso privat quatschen kann wie er einem in beruflichen Dingen zur Seite steht. Wir können uns fetzen und trotzdem abends an der Bar versacken. Er ist ein kleines Stückchen Vater, lässt mir alle Freiheiten und schenkt mir absolutes Vertrauen. Er fordert viel, gibt es aber auch und vor allem: Er hält mir/uns immer den Rücken frei. Oft hört man ihn ins Telefon brüllen: Entscheide Du das, ich gehe den Weg auf jeden Fall mit. Und das macht er dann auch.
Insofern lange darüber nachgedacht und zu dem Entschluss gekommen: Die Herausforderung in der jetzigen Firma ist gerade mit Hinblick auf die Restrukturierung die größere, meine neue Position von der Verantwortung her eh höher angesiedelt und ich mag meinen Chef sehr. Jut, es könnte weniger Stress sein, aber das ist in diesen Positionen überall gleich. Und das Geld? Tja. War schon verführerisch, aber wie geschrieben: Geld ist Geld ist Geld und bleibt es auch.

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