Donnerstag, 27. März 2008
Die Armen trifft es immer zuerst
Schauen Sie sich in aller Ruhe und am besten zweimal dieses Video an.

Ich habe vor ein paar Monaten schon darauf hingewiesen und bleibe dabei:

Nichts bleibt wie es war und es wird enger werden auf diesem Planeten. Die, die dafür bezahlen können, bleiben am längsten sitzen, während die ärmsten der Armen als erstes über die Klinge hüpfen.

Der Getreidepreis wird weiter steigen. Russland hat seine Exporte vor einem ähnlichen Hintergrund, wie nun in Ägypten zu beobachten, auf ein Minimum reduziert, denn es gilt die Bevölkerung zu versorgen: Brot & Spiele. Fehlt einer der beiden Faktoren, steht eine Revolution ins Haus. Wer will das schon, im Kreml.

Dieser Weizen fehlt dem Weltmarkt, verknappt das Angebot, erhöht dessen Preis. Mikroökonomie zum selber anfassen. Es ist eine Frage der Zeit, bis das Ganze Auswirkungen auf unseren Supermarkt haben wird. Wir werden es aber ganz bestimmt merken und schlauere Menschen als ich es bin, werden sicher ganz tolle Erklärungen parat haben.

Sollten sie demnächst feststellen, dass Fleisch- und Wurstwaren teurer werden, dann ist eine mögliche Erklärung dafür, dass begründet durch die Milchpreis-Hausse, die Bauern ihre Kühe nun im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode melken. Wurden leistungsschwache Kühe früher schneller zum Schlachter gebracht, weil der Profit höher war, fehlen der Fleischindustrie nun diese Tiere. Schauen wir mal in 6 Monaten, was der Tierfutterpreis für Chappi und Konsorten so macht.

Das wahrlich Schlimme an dieser Situation ist, es scheint keinen Ausweg zu geben. Lange und viel denke ich über so etwas nach, doch es will mir nicht gelingen, unter bestehenden Parametern eine Lösung zu finden. Die einzige Antwort, die sich immer wieder ergibt: die Parameter müssen geändert werden. Doch das käme einer Revolution gleich. Für eine solche geht es uns aber noch zu gut, denn MC Donalds hat ja noch auf. Wie geschrieben, die Ärmsten trifft es zuerst.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die nächsten großen kriegerischen Auseinandersetzungen ganz offen um Ressourcen ausgetragen werden. Niemand muss dann mehr den Weltsicherheitsrat anlügen.
Wie einst die Kolonialisten, werden Länder besetzt und um ihre Ressourcen beraubt, ganz einfach weil der Stärkere es kann und braucht, seinen Fortbestand zu sichern.

Meine Mama sagt, ich hätte eine zu pessimistische Sicht. Besser als gar keine zu haben, will ich meinen. Und ist es nicht so, dass mit Blick auf die Geschichte zu bestätigen ist: Der Mensch ist sich immer selbst am Nächsten und das der Kapitalismus, als Wirtschaftsordnung, aber auch Ideologie, scheinbar die einzige Form von Zusammenleben ist, die dem menschlichen Naturell entspricht?
Und wenn dem so ist, steht dann ganz am Ende nicht unweigerlich der Untergang? Das sowieso, könnte man sagen. Denn irgendwann wird Mensch diesen Planten zugrunde gelebt haben und darin liegt auch schon wieder ein wenig Trost. Amen.


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Ich streite seit einigen Tagen mit jemandem über Themen, die dieses hier streifen. Es geht auch um den Kampf im 21. Jahrhundert, der, wie du schon sagtest, ein Kampf um Ressourcen wird. Energie, Nahrung und vor allem Lebensraum werden die vorherrschenden Themen sein in einer aus allen Nähten platzenden Welt.

Ja, der Kapitalismus kommt wohl der Natur des Menschen am nächsten. - Und es liegt auch in der der Natur des Menschen, sich selbst den Garaus zu machen. Ich möchte nicht tauschen, aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich unser Wohlstand aus der Arbeiterausbeutung in den Schwellenländern und der (wirklichen) Armut der dritten Welt nährt. Wie kann man einem klar denkenden Menschen erklären, dass europäische Produkte für einen Spottpreis in Afrika verhökert werden, und dieselben Produkte aus einheimischer Produktion liegenbleiben? Die Wirtschaft eines ganzen Kontinents wird künstlich am Boden gehalten.

Kennst du den? Treffen sich zwei Planeten. Der eine: "Wie geht`s?" Der andere: "Ach, ich weiß nicht. Ich habe so einen Virus, gar komische Menschen laufen auf mich herum." - "Das erledigt sich von allein, hatte ich auch mal."

Ich mag Psychologie nicht. Aber es gibt nun mal nur zwei Dinge, um die sich das Denken und Handeln des Menschen dreht: Sex und Destruktivität. Die Geschichte beweist es sich selbst fortwährend. Kein Pessimismus, Faktum. Es gibt keine gegenteilige Beispiele. Für das Leid dieser Welt gibt es keine Lösung, denn es wird immer jemanden geben, der von der Unterlegenheit anderer profitiert.

Man könnte das gesellschaftliche Zusammenleben und die Wirtschaftssysteme als Teil der natürlichen Evolution betrachten. Und die Natur bereinigt sich stets selbst.

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Mich würde interessieren, was es das zu streiten gibt.

Natürlich wird die Wirtschaft am Boden gehalten, weil solche Länder zum einen Restverwertungsplatz der Überproduktion sind, zum anderen Absatzmärkte, die Produktionsauslastung sichern und damit die Fixkostendegression sichern und weil eine potentiell entwickelte Industrie dieser Staaten auch Konkurrenz darstellt. Wirtschaft ist (wie du richtig schriebst) immer auch Evolution. Jeder ihrer Akteure ist einem Anpassungsprozess unterworfen. Weigert man sich dem, stirbt man aus, weil man von den neuen Umständen überholt wird. Es überleben also die vermeintlich Starken, oder die, die andere bewußt schwach halten.

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Dann weiß ich ja nun auch, warum ich zugrunde gehe. Obwohl, scheinbar bin ich gar kein Mensch.

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Hör mal uff damit. Du bist Mensch. Sehr eigen, aber deswegen nicht weniger Mensch, oder gar unsymphatisch.

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Ach danke, wenn du das sagst. Aber bei jeder guten Geschichte muss ja zumindest ein Sympathieträger sterben, sonst wäre sie langweilig ;)

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Letzten Sommer hatte ich schonmal einen Text gelesen, daß in Mexico die Preise für Mais stark angestiegen sind. Grund dafür sollte sein, daß man im großen Nachbarland im Norden begonnen hat, im großen Stil Biosprit herzustellen - und aus welchem Rohstoff darfst Du jetzt raten.
Und letzte Woche bin ich dann darüber gestolpert. Nun ist mir Nestle nicht gerade sympathisch, aber wenn die bereits ein Ansteigen der Preise feststellen, dann kann ich mir vorstellen, wie es in der 3. Welt aussehen mag, wo man eben nicht ein wenig tiefer in die Tasche greifen kann.

Aber Deiner Theorie, daß sich Staaten ihre Ressourcen wieder sichern werden wie in alten Zeiten mag ich etwas entgegensetzen: Die Abstimmung mit den Füßen. Wir haben jetzt bereits das Problem, daß jedes Jahr hunderte, vielleicht auch tausende, beim Versuch nach Europa zu kommen sterben. Das dürfte sich um einiges verstärken, in der Zukunft.

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Dies ist ein allumfassendes Problem. Ich habe hier darüber auch schon mal gebloggt. In Deutschland hatten wir in 2007 einen Bedarf von 620 Mio. Tonnen Getreide. Real wurden aber nur 607 Mio Tonnen produziert. Auch in Europa wird der Bio-Sprit forciert und sogar durch die EU-bezuschußt, ein Umstand, der dem Weizen-Gap Vorschub gibt. Daneben ist zwischen 87-2003 ein Rückgang der Ackerfläche von ca. 25% zu verzeichnen, nicht zu letzt, um auch Überproduktionen und damit Preisverfall zu vermeiden.

Nun fallen die globalen Ernten nicht aus wie geplant und werden es mit Hinblick auf die nicht zu diskutierende Klimaveränderung auch nicht mehr. Neue Lebensgewohnheiten im Osten tun ihr Übriges und schon sieht es sehr schnell sehr mau aus.

Natürlich werden es nicht Staaten sein, welche die Ressourcen bunkern, sondern vielmehr Großkonzerne, die ihre Existenz sichern wollen. Und die habe sehr defizile Möglichkeiten -> siehe hierzu Chiquita-Skandal.

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Ja, die Großkonzerne, der Motor der Globalisierung.

Wobei auch ihrem Handeln eine Grenze gesetzt ist - leider nicht durch ihre eigene Moral, aber zumindest müssen sie auf ihr Ansehen in der Öffentlichkeit achten. Und durch das Internet kommen mehr Schmutzigkeiten ans Licht der Öffentlichkeit als je zuvor.

Folglich muß der moderne Bananenbaron zumindest darauf achten, daß er die Gewerkschafter in seinem Unternehmen nicht schlechter behandelt als die Konkurrenz, weil sonst ein Teil der Kunden zu ebendieser 'abwandert'.

Leider schafft es die Politik in ihrer heutigen Ordnung nicht, die Wirtschaft unter ihre Kontrolle zu bekommen. Die Ackermänner dieser Welt kommen nur dann angekrochen, wenn sie plötzlich vor den selbst mitverantworteten Scherben stehen und Hilfe brauchen - aber vielleicht wird sich das auch noch mal ändern?

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"Der Mensch ist sich immer selbst am Nächsten und das der Kapitalismus, als Wirtschaftsordnung, aber auch Ideologie, scheinbar die einzige Form von Zusammenleben ist, die dem menschlichen Naturell entspricht?
Und wenn dem so ist, steht dann ganz am Ende nicht unweigerlich der Untergang? Das sowieso, könnte man sagen. Denn irgendwann wird Mensch diesen Planten zugrunde gelebt haben und darin liegt auch schon wieder ein wenig Trost. Amen."


Im Grunde sagt dies doch alles aus. Ganz genau so sehe ich das zumindest! Der Mensch ist von Natur aus ein Egoist. Ausgestattet mit dem Evolutionszwang das eigene Überleben zu sichern wider allen Dingen, die sich dem entgegenstellen. Somit wird er sich (auf die eine oder andere Art) letztlich selbst auslöschen. Ich glaube nicht, dass der Rest des Universums uns eine Träne nachweint...

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Sie jammern zu viel;-)

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Uuuups!

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Keine Sorge, ich mach mit.

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Mit JRC im Jammertal... kann ja vielleicht auch ganz spannend sein. Lassen Sie uns hier mal nach Ureinwohnern forschen...

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und ich mach mir solche gedanken über kinder-kriegen keine - kinder-kriegen.die welt mit dieser wirtschaftlichen lage ist doch ihre.
sind wir schon zuviele?
viele der probleme gehen, meiner meinung nach, direkt auf die zeit der kolonien zurück.
man muß nur einen blick auf die grenzen der afrikanischen länder werfen, da sieht man das lineal, den zirkel der europäischen verwalter noch.

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Wir sind nicht zu viele! Es ist ein Verteilungsproblem, ebenso wie man nicht sagen kann, Deutschland wäre arm, auch wenn das Hans Huber, 52, arbeitsloser Schweißer mit 280,- Monat anders sieht. Eine Frage der Verteilung.

Ja, die Kolonialzeit spielt mit Sicherheit auch da rein und etliche ethnische Konflikte würde es dort unten nicht geben, hätte man bei Grenzlegung vielleicht Rücksicht auf Stammesgebiete und Volksgruppen genommen. Aber dann würde man sich sicherlich um etwas anderes streiten.

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cabman: Wir haben deswegen gestritten, da mir die wirtschaftspolitischen und gesellschaftlichen Entwürfe meines Diskussionspartners zu unausgegoren waren.

Seine Lösung war in etwa so: Um den Standard unserer westlichen Welt und die Natur zu schützen, müsse man den Bevölkerungswachstum eindämmen und sich von Geld fressenden, unterentwickelten Ländern, gar Kontinenten lossagen. In welcher Form, hat er nicht genau erläutert. Diejenige Gesellschaft bzw. das Wirtschaftssystem, das sich gegen andere durchsetzen könne, habe nicht nur das natürliche Recht, sondern auch die Aufgabe, die zukünftige Form menschlichen Daseins zu bestimmen, was der Kapitalismus de facto ja auch macht. Aber er hat dabei wohl übersehen, dass unser Wohlstand zum größten Teil auf das ungerechte Verteilungssystem beruht und die westliche Welt in einen großen Strudel geraten würde, verlöre es die von dir erwähnten Absatzmärkte und Restverwertungsplätze. Also beißt sich die Katze hier in den eigenen Schwanz. Mir zu einfach, zu unsozial und nicht zu Ende gedacht. Aber ist ein schwieriges Thema, das man philosophisch und wirtschafts-/sozialwissenschaftlich plattwälzen kann. Oder besser nicht, bin kein Ökonom.

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Mein lieber Patois,

das ist eine sehr engstirnige, abgeranzte, zynische und vor allem menschenunwürdige Betrachtung, die dein Diskussionspartner hat. Ich hoffe, ich kenne ihn nicht.

Und um es mit den Worten von vorhin auszudrücken:

Homo Homini Lupus daran wird sich nichts ändern.

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Nein, Sie kennen ihn nicht. Wobei es sich hierbei um einen sehr passablen Menschen handelt. Nur ist er der Meinung, dass es grundlegende Umwandlungen bedürfe, wenn man die Welt ins Gleichgewicht bringen wolle. Aber ich glaube, so richtig habe ich seine These auch nicht verstanden.

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Interessant ist ja, dass anstatt Getreide nun vielerorts Biomasse angebaut wird. Auch ist es ja seit Jahren bekannt, dass durch hochsubventioniertes und dennoch konventionell angebautes Getreide der Industrienationen in den Entwicklungsländern der Preis für gleiche Qualität unter die Rentabilität gefallen ist. Ein Bauer in Afghanistan oder Bolivien verdient viel mehr mit Rauschgift, während er mit Weizen kaum über die Runden kommt. In Deutschland liegen riesige, ehemals bewirtschaftete Kulturflächen brach, weil sie weder benötigt sind noch rentabel. Ich denke eine gewisse Verknappung hat dabei durchaus positiven Effekt. Natürlich jammert der Deutsche gerne darüber, wenn das Weizenmehl nicht mehr 40 sondern 43 Cent kostet, schließlich gibt er ja einen Bruchteil seines Budgets für Nahrungsmittel aus.
Ich würde die Zukunft deshalb auch nicht so schwarz mahlen. Denk nur mal darüber nach, dass in Zukunft die Geißel der Menschheit, Ursprung allen Übels, der Tabak verboten und nicht mehr angebaut wird. Dadurch werden große Anbauflächen frei und für Lebensmittel verwendbare Kaufkraft entfesselt. Um die Armen in Deutschland muss man sich dabei auch nicht sorgen, schließlich richtet sich die Sozialhilfe ja nach den Mitteln, die man benötigt, um sich täglich eine Wassersuppe kochen zu können. Denen geht es also mit gestiegenen Lebensmittelpreisen weder besser noch schlechter. Alles wird gut

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Da antworte ich noch drauf, aber jetze muss ich kurz los.

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Ich gehöre ja im Rohstoffsektor zu den schlauen Menschen mit den tollen Erklärungen (fragen Sie mein Alter Ego), daher sei ein winziger Hinweis erlaubt: Fleisch und Wurst werden teurer, weil die Viecher was fressen? Getreide. Die Futtermittel sind das Problem, nicht der Milchpreis. Und um auch noch mit der Vegetarierfahne zu wedeln: Würden wir alle ein bisschen weniger Fleisch futtern, wäre Getreide nicht so knapp.

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Würde Gott wollen, dass wir keine Tiere essen, dann würden sie lange nicht so gut schmecken.

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Ja, ich weiß - vielleicht müssen es halt nicht mehr so viele Tiere sein...
Hier übrigens noch ein kleiner Nachtrag zum Thema Welternährung.

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Fr. mifasola, ich gebe Ihnen recht, ich habe nämlich ähnliche Argumentation schon früher in einem anderen Beitrag gebracht. Damals aber auf Hühner bezogen. Was produzieren die? Richtig: Eier. Und was fressen die? Futtergetreide. Das wir teurer, demzufolge auch Eier und alle Produkte, in denen sie Eingang finden.

Ich denke die Thematik ist vielschichtig und ein Faktor allein macht noch keine Teuerungsrate von bis zu 15%.

Wir haben noch gar nicht mit dem Düngen angefangen. Was braucht jede Pflanze für das Wachstum? Stickstoff. Der wird mit enormen Energieaufwand der Atmosphäre entzogen, und trägt so indirekt zu Klimakatastrophe bei, die auch die Ernten in so miserabler Qualität bzw. Menge ausfallen lässt.

Ich sach ja, ein Teufelskreis.

Mich würde interessieren, was Sie beruflich so machen. Ganz ernst.

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Klar, Teuerung hat viele Gründe.
Und: Journalistin.

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Oh. Dann entschuldige ich mich mal für all die Journalistenschmähungen der Vergangenheit und der Zukunft. Es wird mir immer leid tun.;-)

So. Jetze muss ich wirklich mal zum Bahnhof, sonst schimpft Püppie...

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Schmähen Sie ruhig weiter, bin ich gewohnt ;-)

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Manchmal drischt es sich aber auch ganz formidabel auf euch;-) Es ist aber nie persönlich gemeint.

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Ich bin nicht unbedingt der Grundskeptiker und erlaube mir -trotz aller bestehenden Widrigkeiten-, nun eine "unangenehme" Wahrheiten zu verbreiten:

1) Der Mehrheit des Planeten geht es besser als vor 20 oder 30 Jahren

2) Es leben weniger Menschen in absoluter Armut als bsplw. 1980

3) Es gibt tatsächlich Länder und Menschen, die von der Globalisierung profitiert haben.


Trotzdem teile ich deine (Grund)Ansicht: Bei elementaren Problemen erwischt es immer die Armen zuerst. Definitiv.

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