Freitag, 3. November 2006
Bald nun ist Weihnachten





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Neuer Zug, Neues Glück
Die Dame neben mir schnarcht. Die Rentner hinter mir essen nur. Ich habe kalte Füße, der Kaffee schmeckt auch so. Alles schnoddert und hustet. Oma hinter mir erklärt gerade allen, daß ihr vom Gerüttel nun schlecht ist. Ich weiß dieses Handy zu schätzen und will in die Wanne. Ich hätte gern jemand, der mir den Kopf streichelt. Und wieso riecht es jetzt nach Kartoffelsuppe?
3 Stunden to go, warum muß dieser Land auch so groß sein?


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Der Weg führt immer zum Ziel
Ich liebe diese Song. Zum Heulen schön, lässt mich schweben. Mann ey, was bin ich fürne Memme. Berührt immer wieder. Starkes Video, Frau zum Verlieben. Ich nenne es perfekt. So. Ich fahr jetzt nach Hause. Ist ein langer Weg, im Kopf und geographisch. Und manchmal weiss ich auch nicht, was es noch zu fragen gibt.

Roads end getting nearer
We cover distance but not together




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Wieso sagt denn keiner das MÄNNERTAG ist?


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Presseschau:
Lies mal den Artikel sagt die nette Kollegin, aber ich lach mich lieber über die Frontpage (www.usmagazine.com) kaputt:







Liebe Tara,

ich freu mich das es dir besser geht. Aber, eine Frage sei gestattet: Wer hat dir erzählt das du perfekt warst?
Vor allem würde mich interessieren worin und in welchem Zusammenhang?

Gute Besserung, Dein perfekter und grösster Fan!

James


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Kommst Du ins Büro und:
Schreib doch mal ne Stellungnahme zu diesem Artikel in Österreich da. Klar. Bitte schön:

Liebe Kunden,
früher hatten wir Propheten, heute heissen die Journalisten.
Früher wurde gelogen, dass sich die Balken bogen und Opfergaben gereicht wurden, denn der Prophet wollte ja auch leben. Heute ist das nicht anders.

Und noch ein Tip zum Wochenende: Wenn die Stimmen um Sie herum zu laut werden, hören Sie auf ihre eigene, denn Sie können selber denken.

Mit freundlichen Grüssen

J.R. Cabman


Leider darf man so etwas wohl nicht schreiben.


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Freitag, 3. November 2006
Statusmeldung Weihnachtskalender:
DREI, ich sage es nochmal DREI Türchen sind vergeben. Ich bedanke mich bei den Weihnachtsbloggern! Nummernwünsche werden natürlich berücksicht, wenn möglich. 20 to go.


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James, du hast da ein Problem
Meine Socken und mich verbindet ja eins und das sind meine Füße. Socken haben ist ne feine Sache, gerade in diesen Zeiten, wo Kälte durchs Land kriecht wie andernorts die Courage.
Ich besitze irgendwie nur schwarze Socken. Nun ist dies nicht so einfach, wie es sich anhört, denn es gibt hellschwarz, helleres Schwarz, streifenschwarz, ausgewaschenes Schwarz, Schwarz mit Löchern links, Schwarz mit Löchern rechts, an der Ferse, oben, unten, teueres Schwarz, billiges Schwarz, geschenktes Schwarz, Tscha Tscha Tscha.
Andere mögen Ringelsocken, ich mag schwarze Socken, denn ich gab mich dem Irrglauben hin, kaufst du alle Socken in Schwarz, musst du nie wieder Socken sortieren. Gibt es etwas Blöderes als Socken zu sortieren? Ja, vielleicht sich mit seiner Partnerin zu streiten, weil die es nicht machen will. Oder Socken bügeln. Da kann man schon Schwarz sehen. Gut, wenn man da keine Partnerin hat.
Wie auch immer. Schwarz passt immer, macht schlank und sieht sexy aus, außer es sind so Socken, wie ich sie auch habe, die haben einen so engen Bund, das man Unterschenkelblutstau mit einhergehenden kalten Füssen bekommt. Füße sind auch zum Gehen da, mag jetzt ein Naseweis rufen, ja, sag ich, aber müssen die deswegen kalt sein? Kalte Füße bekommt man auch so, kostet 15,50 Euro, heißt Eisbein, hat nichts mit Socken zu tun und wird nie bestellt. Aber mal Hand aufs Herz, das sind doch nicht wirklich die Problemsocken, oder? Die wirklich schlimmen sind doch die, die nicht da sind. Wir kennen doch alle die Socken, die sich entzweien, welche Hand-in-Hand in die Waschmaschine springen, lächelnd, fröhlich, verschwitzt von diesen Dingen, die man zu zweit am besten macht und dann? Weg. Eine verweigert sich dem Fuß. Eine fehlt. Garantiert. Aber wissen Sie was schlimmer ist? Wenn alle weg sind.
Gut ich gestehe, es hat nichts mit dem Mysterium der Fußverweigerung einiger Socken zu tun. Es hat was damit zu tun, dass ich abgelenkt war, als ich eigentlich mein Reisetäschchen hätte packen müssen. So. Hab ich halt alle Socken vergessen. Und das passiert mir, Silberbonuskarteninhaber und Vielwegseier. Ich fass es immer noch nicht, aber ich habe jetzt gleich Zeit, wenn ich dieses eine Paar, das mich seit Dienstag so wacker begleitet, wieder von Hand wasche und trockne, denn eins ist wichtig:

Trägst du nen kühlen Kopf und frische Socken, kann dich im Leben nicht wirklich was schocken.


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Donnerstag, 2. November 2006
Kaum zu glauben, diese Schweizer
1 Search request: du machst mi giggerig


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Weihnachtsblogging 3.0
Guten Abend,

nachdem die Morphine mich heute eiskalt weggedrückt hat, es im Scho Schonenland einsam und kalt ist, habe ich mir was gebastelt. Man muss sich ja beschäftigen. Mir bluten schon die Augen, aber es hat sich gelohnt.
Erst wollte ich ja alle Türchen selbst befüllen, aber wenn ich mir meinen Kalender so anschaue, wird das wohl nichts. Daher rufe ich hier jetze mal auf, mir 23 Geschichten oder Bilder zu schicken, nee, bitte nur die Links. Man sehe mir nach, das ich eitel bin und die 24 für mich behalte. Wie früher schon, wird die 24 zuerst aufgemacht. Also ich für mich. Habe da auch ne ziemlich starke Idee, wenn es umsetzbar ist. Klar ist es umsetzbar. Also Frau Bona her mit einem Bild. Bueffel, Schluessi, Kuhlumbus, Lunally, biochemiker, platzwart, Morphine, Zig, eric, bluete, aurorask, dezentral, diagonale, himbeer, eria, beetfreeq, gorilla und massuma alle wie ihr da seid und die, die das hier lesen und auch wollen: Bitte schön, es sind noch Nummern frei. Raus mit de Ideen. Sollte natürlich was mit Weihnachten zu tun haben.
Selbst wenn ich nicht da sein sollte, habe ich ja die Schluessel an Bueffel, Morphinchen und Zig abgegeben.
So. Nun bin ich mal gespannt ob wir das hinkriegen, das Bloggen 3.0, wo wir alle, alles mitschreiben können.

Nachtrag: Im Augenblick sind die Türchen mit altem Kram verlinkt. Immer das Selbe glaube ich. Ab Dezember dann gut befüllt und bei erreichen des Tages zu öffnen. Ist doch klar. Ich werde auch nicht verraten, was von wem kam. Oh, das ist ja dann auch mit Raten und so. Prima.







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Und, wieviel Courage hast du so?

Im Leben gibt es ja immer einen der besser ist. Das ist nicht zu diskutieren. Manchmal gibt es dann auch noch einen der stärker ist. Das ist dann Pech. Beides macht mir aber keine Angst, beides hindert mich nicht, weiter couragiert durchs Leben zu ziehen. Courage heißt, Risiken einzugehen. Das ist sicher. Sicher ist allerdings auch, dass mir manchmal nicht bewusst ist, dass es sich um ein Risiko handelt. Manchmal setzt das logische Denken aus und ich handele nur. So wie bei dem Mädchen damals, die ich nicht kannte, von der ich nichts wollte, die aber in eine eklige Situation geraten war. Ich bin überzeugt, dass sie froh war oder noch ist, dass es mich an diesem Abend gab. Aber: Nåt för Nåt, Etwas für Etwas, Quid pro Quo, denn als der Typ damals uns raus gehauen hat, als wir schon im Dreck lagen, war ich auch dankbar. Und heh, wir waren uns doch einig: Das Leben ist ne gefährliche Geschichte, wenn du sie richtig erzählst.

PS: Lieber Stockholmer Freunde, die ihr heute meinem Kumpel so couragiert, so selbstlos geholfen habt:
Fahrt zur Hölle!


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Schreibtsichkunst


Ne Ahnung, welches Land das ist?




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Summer is gone
Das letzte mal als ich hier war sah es so aus.
Heute morgen dann so:


Mittlerweile hat sich das ganze zu einem Schneesturm entwickelt. Es ist grau, im Kopf auch. Die, die sich um das Haus kümmern sollten, hatten wohl Besseres zu tun. Kälte, die sich den ganzen Abend nicht vertreiben liess, traf mich hart. Ich fühl mich krank und friere. In Süddeutschland haben sie Feiertag, ich könnte auch sonen freien Tag gebrauchen. Jetzt.
Der AD rief an, er sagt er hätte einen Unfall gehabt. Fragt ob ich sauer bin. Nee. Wie könnte ich. Er fährt im Jahr knapp 70.000km. Die letzten drei Jahre unfallfrei. Also. Wir haben ne Versicherung für sowas. Als ich damals meinen Volvo auf den Elbbrücken platt gemacht habe, hat auch niemand gemeckert. Das ist halt so. Er fragt ob er daheim bleiben kann. Klar. Nimm den Rest der Woche und er freut sich. Über alles und ich beneide ihn.
Richard rief gestern an. Es sagte sie hätten schlechtes Wetter da unten in Athen. Nur 17 Grad. Er sagt, er will mich nicht veräppeln. Ich glaube ihm. Jeder lebt in seiner Welt. Und wenn dann 17 Grad schlecht sind, dann ist es wohl so. Hier hat es -3 und die Alten, die teilweise schon 25 Jahre hier arbeiten, wärmen ihre Hände am Teebecher und sagen, es wird ein strenger Winter, wenn es so früh beginnt. Davon wird mir schlecht.
Urlaub wäre ne Alternative. Irgendwohin wo es warm ist, oder einfach mal ausschlafen. Aber da sind noch Dinge, die es zu erledigen gilt. Ich bin ja nur wegen Johanna hier. Um Tschüss zu sagen, sie bekommt ein Kind und diese Woche ist ihre letzte. Ich werd sie vermissen, der beste back up den ich habe, Teamwork at its best, kein Chef/Angestelltenverhältnis. Wir ergänzen uns. Ich helfe ihr, sie mir. Ich fühlte mich immer schon für sie verantwortlich, seit sie schwanger ist noch mehr und ich beginne, mich um sie zu sorgen. "Du wärst ein guter Vater." Grinst sie mich an als ich ihr einen Tee bringe. Bestimmt. Aber nicht gerade jetzt. Jetzt bin ich mit mir selbst beschäftigt.
Ich hole mir wieder nen Kaffee, heute muss ich noch ein bisschen stark sein. Ich habe aber keine Lust. Ehrlich. Mir wird nicht warm, ich habe keine Lust zu rauchen, ich will ins Bett, ich will fliegen und träumen. Ich will nicht antworten, will nicht verantworten. Ich bräuchte heute einen Piloten. Jemanden der meine Hand nimmt, mich guided. Mir wäre heute egal wo es hingeht, Hauptsache, ich darf fallen. Morgen, und das weiss ich mit Sicherheit, werde ich dann wieder selber bestimmen wollen. Nur heute mal eben nicht. Und das zu zu geben, ist auch schon wieder stark, sagt Vanja, der ich es erzählte und mit der ich jetzt den Anwalt in UK anrufen werde, denn die Piloten streiken und mein Guide hat Feiertag.


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